WAS IST DAS BYZANTINISCHE GEBETSZENTRUM IN SALZBURG?

Das Byzantinische Gebetszentrum ist eine gemeinsame Einrichtung des Ordinariats für die Katholiken des byzantinischen Ritus in Österreich und der Erzdiözese Salzburg.



Hl. Johannes Paul II., Bischof von Rom, hat in seinem Apostolischen Schreiben Orientale Lumen vom 2. Mai 1995 betont, dass die altehrwürdige Überlieferung der Orientalischen Kirchen einen wesentlichen Bestandteil des Erbgutes der Kirche Christi darstellt, und die Katholiken vor allem diese Überlieferung kennen lernen müssen, um sich mit ihr vertraut machen und, soweit es dem einzelnen möglich ist, den Prozess der Einheit fördern zu können. Möge uns Christus, das Orientale Lumen, entdecken lassen, dass wir trotz jahrhundertelanger Entfernung in Wirklichkeit einander sehr nahe waren, weil wir, vielleicht ohne es zu wissen, miteinander dem Herrn entgegen- und damit aufeinander zugingen. (Vgl. "Orientale Lumen", Nr. 28).




Ein gegenseitiges Kennen

Das Byzantinische Gebetszentrum wurde im Jahr 2008 unter dem Schutz des hl. Nikolaus von Myra und der hl. Maria von Ägypten von V. Nikolaj Hornykewycz, V. Andreas Bonenberger sowie Mirella und John Reves gegründet. Inspiriert waren wir von dem apostolischen Schreiben des Hl. Johannes Paul II. „Orientale Lumen“. Unser Zentrum befindet sich in der HOME Mission Base (Bärengässchen 8, 5020 Salzburg)  und in  der wunderschönen, ukrainisch- griechisch -katholischen Kirche des hl. Markus in Salzburg, am Franz-Josef Kai mit. Unser Wunsch war, ein Zentrum von gelebter ostkirchlicher Tradition zu gründen, einen Ort des Gebetes und des Glaubens, wo Menschen aus der abendländischen Tradition dem Reichtum der byzantinischen Spiritualität begegnen können. Wir glauben, dass eine solche Begegnung für die Einheit der Christen notwendig ist: Ohne ein gegenseitiges Kennen und Lieben der Traditionen ist Einheit nicht möglich.
Unser Zentrum bietet ein volles Programm von Gottesdiensten nach der byzantinischen-Kiewer Tradition in deutscher Sprache unter der Woche: sowohl die Feier der Stundengebete als auch die Göttliche Liturgie (Hl. Messe). Zwei Mal, jeweils am 2. und 4. Dienstag im Monat, bieten wir einen Abend mit dem gemeinsam gesungenen Jesusgebet an. Auch findet zwei Mal im Jahr ein Ikonenmalkurs statt, bei dem die Schüler nicht nur die Maltechnik erlernen, sondern auch an den Gottesdiensten teilnehmen. Jeden November haben wir einen „Tag der Begegnung“ zu einem bestimmten Thema mit verschiedenen Vorträgen und Gottesdiensten. Dieses Ereignis ermöglicht vielen Menschen, das Zentrum und seine Angebote kennenzulernen.

Offene Türen

Eine echte und gelebte Ökumene ist ein großes Ziel des Zentrums. Das Gebetszentrum soll ein Ort der Begegnung sein  - auch mit der Orthodoxie. Von Anfang an war es uns wichtig, die Kontakte mit orthodoxen Kirchen zu fördern. Im Zentrum haben schon Begegnungen und gemeinsames Gebet mit Orthodoxen wie auch mit Altorientalen stattgefunden. 

Das Leben im Byzantinischen Zentrum hat die Mission, durch die byzantinische Tradition den Menschen Jesus Christus und das Leben im Dreifaltigen Gott ein Stück näher zu bringen.  Das Zentrum beteiligt sich auch an Werken der Evangelisierung wie z.B. Live -Übertragungen ostkirchlicher Gottesdienste in Radio Maria oder dem großen Pfingstkongress der Loretto Gemeinschaft in Salzburg. 

Unsere Türen sind offen! Wir laden alle ein, die den Herrn suchen, den Reichtum der Ostkirchen zu entdecken!


Team

Lic. V.  Andreas Bonenberger: Leiter
Mag. Theol. V. Diakon John Reves
Mirella Reves: Kantorin





Franz Lackner OFM, Erzbischof von Salzburg












Christoph Kardinal Schönborn O.P., Ordinarius für die katholischen 
Gläubigen des Byzantinischen Ritus in Österreich











Patriarch Sviatoslaw I. (Shevchuk),  Großerzbischof von Kyiv-Halych,       Oberhaupt der ukrainisch-griechisch-katholisch Kirche