Dienstag, 8. März 2016

KATHPRESS: Papst würdigt Glaubenstreue der verfolgten "Unierten" der Ukraine

(KATHPRESS) Botschaft zum 70. Jahrestag der Lemberger Pseudosynode und des Beginns der Kirchenverfolgung - Pressedienst der Ukrainischen Griechisch-katholischen Kirche gibt Einblick in die nicht öffentliche Unterredung des Papstes mit den ukrainischen Bischöfen 

Rom-Kiew-Wien, 07.03.2016 (KAP) Papst Franziskus hat in einer Botschaft an den griechisch-katholischen Großerzbischof von Kiew, Swjatoslaw Schewtschuk, an die "Pseudosynode von Lemberg" vor 70 Jahren erinnert. Darin zeigte er sich u.a. dankbar für die Glaubenstreue der ukrainischen Katholiken, von denen Tausende ihre Standhaftigkeit mit dem Tod, Haft oder Verbannung nach Sibirien bezahlen mussten.

Im März 1946 wurde unter massivem Druck der Regierung in Moskau eine Synode griechisch-katholischer Geistlicher in Lemberg einberufen. Die Synode, an der kein legitim gewählter Bischof teilnehmen konnte, weil schon alle in Haft waren, beschloss, dass sich die byzantinischen Katholiken des Landes von Rom und vom Papst lossagen und sich mit der russischen Orthodoxie verbinden. Bis zum Ende der kommunistischen Herrschaft 1989 konnte die Ukrainische Griechisch- katholische Kirche (UGKK) jetzt nur noch im Untergrund wirken.

Franziskus betonte in seinem Schreiben wörtlich: "Im Gedenken an diese Ereignisse neigen wir uns in tiefer Dankbarkeit vor jenen, die um den Preis von Heimsuchungen und sogar des Martyriums hingebungsvoll in der eigenen Kirche und in unvergänglicher Treue zum Nachfolger des Petrus den Glauben bezeugt haben." Weiterlessen auf KATHPRESS

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