Mittwoch, 30. März 2016

UGKK: A Word to the Orthodox Brothers and Sisters Who Signed the Statement on the 70th Anniversary of the So-Called “Lviv Sobor of 1946”

We, Greco-Catholic bishops, clergy, and lay people, scholars and researchers from various countries, express our sincere gratitude and recognition for your letter in which you rightly call this gathering a “pseudo-synod.”
 





You call upon the Orthodox hierarchy in Russia and Ukraine to “recognize the invalidity of the tragic decisions” and assure the Ukrainian Greco-Catholic Church (UGCC) of your solidarity and prayer “for all the innocent victims of this Church who were imprisoned, tortured, deported and assassinated by the Soviet government with the complicity of the Patriarchate of Moscow.”

The Lord is the God of peace, and therefore a sense of earthly peace gives us a vivid foretaste of the Kingdom of Heaven. When we reconcile with one another, it can be said that we confirm the continuing power of Christ’s words: “So if you are offering your gift at the altar, and there remember that your brother has something against you, leave your gift there before the altar and go; first be reconciled to your brother, and then come and offer your gift” (Matt 5:23–24). This year your Easter gift will be dear to the Lord. We hope that He also gives us His mercy.

We sincerely admire your courage, because it is difficult to be the first — and it is even harder to remain alone. One can always encounter suspicion and mistrust from the other side and misunderstanding and lack of support from one’s own. We are convinced that your Appeal reflects the true opinion and convictions of many Orthodox throughout the world. So today we remember with gratitude all those individual expressions of compassion, understanding, and solidarity with the Church that was condemned to silence; these expressions resounded throughout all the previous decades and still sound today. Almost simultaneously with your Appeal, the Press Centre of the Ukrainian Orthodox Church (Kyivan Patriarchate) said that they “share the grief of the Ukrainian Greco-Catholics through the suffering and loss that they suffered as a result of Soviet repressions.” Both of these initiatives appeared within the context of the recent pursuit of Eucharistic unity between Orthodox and Greco-Catholics, which began last year at the proposal of the Sobor of the Kharkiv-Poltava Eparchy of the renewed Ukrainian Autocephalous Orthodox Church.

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Sonntag, 13. März 2016

PRO ORIENTE: Pseudo-Synode von Lemberg 1946: Orthodoxe Christen bitten um Vergebung

(PRO ORIENTE) „Wir bitten demütig um Vergebung für all das Unrecht, das die griechisch-katholischen Opfer unter dem Deckmantel der orthodoxen Kirche erleiden mussten und verneigen uns vor den Märtyrern“
Kiew-Paris, 09.03.16 (poi) Eine Initiativgruppe orthodoxer Christen aus verschiedenen Ländern - an der Spitze der französische Historiker Antoine Arjakovsky, früherer Direktor am „College Universitaire Francais“ in Moskau, Vizedirektor am „Institut Francais“ in Kiew und Gründer des Instituts für Ökumenische Studien an der katholischen Universität Lemberg (Lwiw) – hat die ukrainischen griechisch-katholischen Christen um Vergebung für die Pseudo-Synode von Lemberg 1946 gebeten. Bei der Pseudo-Synode war die „Rückkehr“ der Unierten in die Orthodoxie beschlossen worden. Wörtlich heißt es in der Erklärung der Initiativgruppe: „Am 10. März 1946 hat die russisch-orthodoxe Kirche unter Druck der sowjetischen Regierung mit Gewalt die ukrainische griechisch-katholische Kirche integriert und die Jurisdiktion über sie beansprucht. Als die Synodenteilnehmer am 8. und 9. März 1946 für die ‚Wiedervereinigung‘ ihrer Kirche mit dem Moskauer Patriarchat stimmten, waren alle griechisch-katholischen Bischöfe bereits im Gefängnis“. Die 216 Priester und 19 Laien, die vom NKWD (Narodni Komisariat Wnutrenich Djel, Volkskommissariat des Inneren) in der Lemberger Georgskathedrale versammelt worden seien, wären ganz dem Belieben von drei zur Orthodoxie konvertierten Priestern – den zu Bischöfen beförderten Geistlichen Antonij Pelwetskyj und Myhailo Melnyk sowie des Erzpriesters Gavrylo Kostelnyk – ausgeliefert gewesen. Aus den Archivbeständen gehe hervor, dass Stalin persönlich bereits im Februar 1945 die Eliminierung der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche angeordnet habe.

Alle „ernsthaften Historiker und Theologen“ hätten keine Zweifel, dass die Synode vom 8. bis 10. März 1946 eine Täuschung gewesen sei.
Die Initiativgruppe orthodoxer Christen verweist auf die Forschungen des kanadisch-ukrainischen Historikers Bohdan Bociurkiw, auf die Feststellungen von Papst Benedikt XVI. im Jahr 2006 und auf die Erkenntnisse des französischen orthodoxen Theologen Nicolas Lossky. Wörtlich heißt es in der Erklärung der Initiativgruppe weiter: „Wegen der Unterdrückung im Jahr 1946 wurde die ukrainische griechisch-katholische Kirche mit ihren fünf Millionen Gläubigen das hauptsächliche Opfer des Sowjetregimes, aber auch die wichtigste Oppositionsgruppe gegen dieses Regime. Wir appellieren an die heutigen orthodoxen Autoritäten in Russland und in der Ukraine und anderswo, die Ungültigkeit der tragischen Entscheidungen der Synode von Lemberg anzuerkennen“.

Die russisch-orthodoxe Kirche als ganze könne nicht für die Entscheidungen verantwortlich gemacht werden, die von kirchlichen Autoritäten getroffen wurden, die vom NKWD „manipuliert oder in Schrecken versetzt wurden“, wird in der Erklärung weiter betont: „Als orthodoxe Christen, die 70 Jahre nach den Ereignissen leben, fühlen wir uns aber verantwortlich für das schuldhafte Schweigen über die Zerstörung der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche durch das Sowjetregime unter Beteiligung des Moskauer Patriarchats. Wir wissen, dass Millionen orthodoxer Christen in aller Welt die religionsfeindliche Verfolgung durch die sowjetische Regierung entschieden verurteilen. Daher versichern wir an diesem 70. Gedenktag des 10. März 1946 und am Vorabend des orthodoxen Versöhnungstages am 13. März die ukrainische griechisch-katholische Kirche unserer Solidarität und des Gebets für die schuldlosen Opfer aus dieser Kirche, die durch die Sowjetregierung inhaftiert, gefoltert, deportiert und ermordet wurden. Wir bitten demütig um Vergebung für all das Unrecht, das sie unter dem Deckmantel der orthodoxen Kirche erleiden mussten und verneigen uns vor den Märtyrern der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche“.

Tragische Zentralfigur: Gavrylo Kostelnyk

Die Zentralgestalt der Pseudo-Synode von Lemberg war der Priester Gavrylo Kostelnyk, der dort auch den Vorsitz führte. Er stammte aus Ruski Krstur, einem der ruthenischen Dörfer in der damals noch ungarischen Vojvodina, wo er 1886 geboren wurde. Seine Schulzeit verbrachte er im damals ebenfalls noch ungarisch kontrollierten Kroatien. Seine Studien absolvierte er am Lemberger griechisch-katholischen Seminar und an der katholischen Universität im Schweizer Fribourg. Der vielsprachige junge Theologe heiratete 1913, im selben Jahr wurde er zum griechisch-katholischen Priester geweiht. Er war anschließend als Seelsorger an der Lemberger Verklärungskathedrale tätig, aber auch als Professor am Seminar und an der Theologischen Akademie.

Ende der zwanziger Jahre profilierte sich Kostelnyk als Gegner der „Latinisierungstendenzen“ in der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche. 1930 musste er daher seine Professur zurücklegen, er trat aber weiter aktiv in der Öffentlichkeit für seine Überzeugungen ein, die auf eine klare Ablehnung des „Uniatismus“ hinausliefen. Kostelnyk gelang es, Anhänger im Klerus und unter den engagierten Laien zu sammeln. Nach Kriegsende – im Mai 1945 – trat der Priester an die Spitze einer vom NKWD inspirierten „Initiativbewegung“ für die „Wiedervereinigung“ mit dem Moskauer Patriarchat. Unter massivem Druck der sowjetischen Behörden traten bis zum Frühjahr 1946 viele griechisch-katholische Priester der Bewegung bei.

Am 23. Februar 1946 wurde Kostelnyk gemeinsam mit zwölf anderen Priestern vom damaligen orthodoxen Metropoliten von Kiew in die orthodoxe Kirche aufgenommen, zwei von ihnen - Antonij Pelwetskyj und Myhailo Melnyk – wurden später zu Bischöfen geweiht. Aus Dokumenten des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Ukraine geht hervor, dass der ganze Vorgang vom Ersten Sekretär der Partei, Nikita S. Chruschtschow, kontrolliert und gelenkt wurde, der bei wichtigen Detailfragen die ausdrückliche Zustimmung Stalins suchte. Bis heute ungeklärt ist, ob alles nach dessen Wünschen verlief, denn Chruschtschow hatte nach der Synode einen Karriere-Knick zu verzeichnen, er wurde bis Ende 1947 als Erster Sekretär abgelöst.

In der „Encyclopedia of Ukraine“ wurde als mögliches Motiv für das Handeln von Gavrylo Kostelnyk eine Mischung aus Sorge um seinen Sohn (der im Gewahrsam des NKWD war), lang gehegten „anti-lateinischen“ Gefühlen und persönlichen Überzeugungen im Hinblick auf Theologie und Kirchengeschichte genannt. Wegen dieser Überzeugungen hatte Kostelnyk schon während der ersten sowjetischen Besetzung der Westukraine 1939-41 die Aufmerksamkeit der „Organe“ erregt, die ihn schon damals veranlassen wollten, ein Schisma in der griechisch-katholischen Kirche herbeizuführen. Nach der neuerlichen Besetzung der Westukraine 1944 wurde der Priester – der vielfach auch als literarischer Autor hervorgetreten war – verstärkt unter Druck gesetzt, bis er orthodox wurde und sich an die Spitze der „Initiativbewegung“ setzte.

Seine Geschichte endete tragisch: Am 20. September 1948 wurde der Priester nach der Feier der Göttlichen Liturgie auf den Stufen der Verklärungskathedrale angegriffen und tödlich verletzt, der Täter Wasilij Pankiw richtete sich am Tatort selbst. Die offizielle Version der Sowjetbehörden lautete, Pankiw sei ein Mitglied der ukrainischen nationalistischen Untergrundbewegung UPA gewesen, deren Exponenten aber jede Beteiligung am Mord an Kostelnyk leugneten. Später wurde sogar die Version von einem „vatikanischen Agenten“ in Umlauf gesetzt. In Lemberg aber hielt sich beharrlich das Gerücht, der Mord sei vom NKWD inszeniert worden, weil Kostelnyk mittlerweile „unbequem“ und „überflüssig“ geworden war.

Erzdiözese Wien: ORF Radio Beitrag anlässlich des 70. Jahrestages der Pseudo-Synode von Lemberg

Von Stalin liquidiert - das Ende der unierten Kirche in der Ukraine vor 70 Jahren

(Erdiözese Wien, Ordinariat für die katholischen Gläubigen des Byzantinischen Ritus in Österreich) Vor genau 70 Jahren wurde die ukrainische griechisch-katholische Kirche aufgelöst - und zwangsweise der orthodoxen Kirche von Russland einverleibt. Wie schon der Zar wollte auch Stalin keine papsttreue, mit Rom "unierte" Kirche neben der orthodoxen Landeskirche dulden.
Brutal verfolgt hat sie im Untergrund überlebt - und kann sich seit Gorbatschow und Perestrojka wieder frei entfalten. Für den Dialog zwischen Rom und Moskau ist allerdings ihre bloße Existenz eine schwere Belastung. Daher war auch jüngst das Treffen in Havanna von Papst Franziskus und Patriarch Kyrill eine echte Sensation. Beseitigt sind die Probleme damit aber längst noch nicht.
Markus Veinfurter beleuchtet die historische Entwicklung dieser "Sonderform" einer orthodoxen Kirche mit dem Papst als Oberhaupt. - Gestaltung: Markus Veinfurter


Die Sendung wurde im Ö1 Programm - Religion, am Mittwoch, 09.03.2016 um 16:00 in "Praxis – Religion und Gesellschaft" gebracht.

Um die Sendung zu hören, bitte diesem Link folgen: http://oe1.orf.at/konsole?show=ondemand
Minuten 27:52-39:00.

Sr. Vassa Larin: Is "Christian Unity" an Orthodox Concern?

Donnerstag, 10. März 2016

Ukraine: Enstanden aus den Katakomben

KATHPRESS: Gedenken und Vergebungsbitte zur Kirchenverfolgung von 1946

(KATHPRESS) Bonn-Kiew, 10.03.2016 (KAP) Die deutschen Bischöfe haben die Glaubenstreue der Katholiken in der Ukraine gewürdigt. Die Weltkirche habe der Ukrainischen Griechisch-katholischen Kirche (UGKK) viel zu verdanken, erklärte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Kardinal Reinhard Marx, am Donnerstag in Bonn. In der Zeit des Kommunismus habe die Kirche Glaubenstreue gezeigt. "Die unzähligen Inhaftierten, Gefolterten und Ermordeten sind nicht vergessen. Ihre Treue zum Evangelium ist uns Ansporn und Ermutigung", so Marx in einem Brief an den Kiewer Großerzbischof der UGKK, Swjatoslaw Schewtschuk, zum 70. Jahrestag der "Pseudo-Synode von Lemberg" und den Beginn der westukrainischen Kirchenverfolgung.

Er habe wiederholt Gelegenheit gehabt, Geschichten von Glaubenszeugnissen aus der Ukraine zu hören, schreibt Marx. "Dabei hat mich neben der existenziellen Tiefe ihres Zeugnisses auch immer wieder die Ökumene in den Lagern berührt." Er sei überzeugt, dass gerade in der gegenwärtigen schwierigen Phase der Ukraine "in der Ökumene der Märtyrer ein Hoffnungszeichen für uns alle liegt".

Während der Lemberger Pseudo-Synode am 8. und 9. März 1946 war unter massivem Druck des Sowjetregimes der Anschluss der UGKK an die russisch-orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats beschlossen worden. Alle Bischöfe der griechisch-katholischen Kirche befanden sich zu diesem Zeitpunkt in Haft. De facto wurde die Kirche damit aufgelöst und für illegal erklärt, zudem begann damit für ihre Mitglieder eine Zeit der brutalen Verfolgung und Unterdrückung, die bis 1989 dauern sollte. Das Gedächtnis daran ist tief im Bewusstsein der Kirche und ihrer Gläubigen eingeprägt.

Initiativgruppe: Kein Zweifel über Täuschung

Auf orthodoxer Seite nahm laut der Stiftung "Pro Oriente" eine Initiativgruppe aus verschiedenen Ländern zum Jahrestag Stellung und bat die griechisch-katholischen Christen der Ukraine um Vergebung für 1946. "Wir bitten demütig um Vergebung für all das Unrecht, das die griechisch-katholischen Opfer unter dem Deckmantel der orthodoxen Kirche erleiden mussten und verneigen uns vor den Märtyrern", heißt es in einem Brief der Gruppe rund um den französischen Historiker Antoine Arjakovsky, Vizedirektor am "Institut Francais" in Kiew und einstiger Leiter des Moskauer "College Universitaire Francais" sowie Gründer des Instituts für Ökumenische Studien an der Katholischen Universität Lemberg (Lwiw).

Alle "ernsthaften Historiker und Theologen" hätten keine Zweifel, dass die Synode vom 8. bis 10. März 1946 eine "Täuschung" gewesen sei, betonte die Initiativgruppe orthodoxer Christen. Sie verwies auf Forschungen des kanadisch-ukrainischen Historikers Bohdan Bociurkiw, auf die Feststellungen von Papst Benedikt XVI. im Jahr 2006 und auf die Erkenntnisse des französischen orthodoxen Theologen Nicolas Lossky verweist.

"Unierte" wichtigste Oppositionsgruppe

Demnach waren jene 216 Priester und 19 Laien, die damals vor 70 Jahren auf Anordnung des sowjetischen Volkskommissariats des Inneren (NKWD) in der Lemberger Georgskathedrale versammelt waren, ganz dem Belieben von drei zur Orthodoxie konvertierten Priestern - den zu Bischöfen beförderten Geistlichen Antonij Pelwetskyj und Myhailo Melnyk sowie des Erzpriesters Gavrylo Kostelnyk - ausgeliefert gewesen. Aus den Archivbeständen gehe hervor, dass Stalin persönlich bereits im Februar 1945 die Eliminierung der UGKK angeordnet hatte.

Wegen der Unterdrückung im Jahr 1946 sei die ukrainische griechisch-katholische Kirche mit ihren fünf Millionen Gläubigen das "hauptsächliche Opfer des Sowjetregimes, aber auch die wichtigste Oppositionsgruppe gegen dieses Regime" geworden, so die Unterzeichner, und weiter: "Wir appellieren an die heutigen orthodoxen Autoritäten in Russland und in der Ukraine und anderswo, die Ungültigkeit der tragischen Entscheidungen der Synode von Lemberg anzuerkennen."

Schuldhaftes Schweigen unter orthodoxer Beteiligung

Könne auch die russisch-orthodoxe Kirche nicht als ganze für die damaligen Entscheidungen unter Druck des NKWD verantwortlich gemacht werden, fühle man sich dennoch für das "schuldhafte Schweigen über die Zerstörung der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche durch das Sowjetregime unter Beteiligung des Moskauer Patriarchats" verantwortlich, so die Initiativgruppe. Millionen orthodoxer Christen weltweit würden die religionsfeindliche Verfolgung - im Fall der griechisch-katholischen Kirche die Folter, Deportation und Ermordnung - durch die sowjetische Regierung jedoch "entschieden verurteilen".

Mittwoch, 9. März 2016

The School of Paris: Great Orthodox thinkers of the 20th century



The video shows Christian orthodox thinkers from the St Sergius
Institute, the Russian Student Christian Movement, the journal The Way
(Put') in Paris. Among them Saint Maria Skobtsova, Metropolitan Evlogi, Fr. Sergius
Bulgakov, Fr. George Florovsky, Boris Vysheslavtsev, Vladimir Iljine,
Vassili Zenkovsky, Anton Kartachov, Nikolai Zernov, etc... The (silen) film was
done by the YMCA between 1926 and 1934. 

Große Kanon des Hl. Andreas v. Kreta: Priesterseminar Ivano Frankivsk (UGKK)

Dienstag, 8. März 2016

KATHPRESS: Papst würdigt Glaubenstreue der verfolgten "Unierten" der Ukraine

(KATHPRESS) Botschaft zum 70. Jahrestag der Lemberger Pseudosynode und des Beginns der Kirchenverfolgung - Pressedienst der Ukrainischen Griechisch-katholischen Kirche gibt Einblick in die nicht öffentliche Unterredung des Papstes mit den ukrainischen Bischöfen 

Rom-Kiew-Wien, 07.03.2016 (KAP) Papst Franziskus hat in einer Botschaft an den griechisch-katholischen Großerzbischof von Kiew, Swjatoslaw Schewtschuk, an die "Pseudosynode von Lemberg" vor 70 Jahren erinnert. Darin zeigte er sich u.a. dankbar für die Glaubenstreue der ukrainischen Katholiken, von denen Tausende ihre Standhaftigkeit mit dem Tod, Haft oder Verbannung nach Sibirien bezahlen mussten.

Im März 1946 wurde unter massivem Druck der Regierung in Moskau eine Synode griechisch-katholischer Geistlicher in Lemberg einberufen. Die Synode, an der kein legitim gewählter Bischof teilnehmen konnte, weil schon alle in Haft waren, beschloss, dass sich die byzantinischen Katholiken des Landes von Rom und vom Papst lossagen und sich mit der russischen Orthodoxie verbinden. Bis zum Ende der kommunistischen Herrschaft 1989 konnte die Ukrainische Griechisch- katholische Kirche (UGKK) jetzt nur noch im Untergrund wirken.

Franziskus betonte in seinem Schreiben wörtlich: "Im Gedenken an diese Ereignisse neigen wir uns in tiefer Dankbarkeit vor jenen, die um den Preis von Heimsuchungen und sogar des Martyriums hingebungsvoll in der eigenen Kirche und in unvergänglicher Treue zum Nachfolger des Petrus den Glauben bezeugt haben." Weiterlessen auf KATHPRESS

KATHPRESS: Wien: Griechisch-katholisches Gedenken an Pseudo-Synode von Lwiw

(KATHPRESS) Vor 70 Jahren, am 8. März 1946, wurde die Ukrainische Griechisch-katholische Kirche von den Sowjets liquidiert und musste bis 1989 im Untergrund bestehen - 1.500 Priester wurden ermordet oder inhaftiert, 1.100 traten zur orthodoxen Kirche über, 700 flohen ins Ausland und 200 gingen in den Untergrund - Aufruf zum "Gebet für Versöhnung, Heilung und Einheit" 

Wien, 07.03.2016 (KAP) Die Ukrainische Griechisch-katholische Kirche (UGKK) begeht am 8. März das Gedenken an die sogenannten "Lemberger Pseudo-Synode" ("Lwiw Sobor"). Bei dieser Synode vor 70 Jahren wurde die mit Rom in Union stehende Kirche byzantinischer Tradition von den Sowjets aufgelöst und für illegal erklärt. Für die UGKK begann eine Zeit der brutalen Verfolgung und Unterdrückung, die bis 1989 dauern sollte. Das Gedächtnis daran ist tief im Bewusstsein der Kirche und ihrer Gläubigen eingeprägt. Für Österreich hat der griechisch-katholische Generalvikar Yurij Kolasa die Geistlichen und Gläubigen seiner Kirche anlässlich des Jahrestags zum "Gebet für Versöhnung, Heilung und Einheit" aufgerufen.

Die Zahl der "unierten" Gläubigen in Österreich beträgt insgesamt rund 10.000. Gemeinden gibt es in Wien, Graz, Klagenfurt, Linz, Salzburg und Innsbruck. Die überwiegende Mehrheit gehört der UGKK an, es gibt aber auch Gläubige der rumänischen, ungarischen, slowakischen, serbischen und melkitischen griechisch-katholischen Kirche, für die insgesamt 22 Priester seelsorglich wirken.

Die UGKK ist heute eine der religiös und gesellschaftlich bedeutenden Kirchen in der Ukraine. Sie war 1596 im Rahmen der "Union von Brest" entstanden, als sich ein Teil der orthodoxen Bischöfe zu einer Union mit Rom entschloss. 
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Montag, 7. März 2016

Gebetsabend für Syrien und Irak in Salzburg


UGCC: Letter of Pope Francis to His Beatitude Sviatoslav, Major Archbishop of Kyiv-Halych

(UGCC) “How precious is your steadfast love, O God! The children of mankind take refuge in the shadow of your wings” (Psalm 36[35]:8).

As people of faith we take refuge under the protective “wings” of the Lord, because while we are, indeed, carriers of divine grace, we are so as vessels of clay (see 2 Corinthians 4:7). In some circumstances, our human condition is made even more fragile due to difficult historical situations, which leave their mark on the life of the People of God, of the Community, which Jesus Christ our Lord acquired with His Blood.

The Ukrainian Greek-Catholic Church in these days is commemorating the sad events of March 1946. Seventy years ago, the ideological and political context, as well as ideas opposed to the very existence of your Church, led to the organization of a pseudo-synod in Lviv, causing decades of suffering for Pastors and the faithful.

In remembering these events, we bow our heads with profound gratitude before those who, also at the cost of tribulations and even of martyrdom, in the course of time had witnessed the faith lived with dedication in their own Church and in unfailing union with the Successor of Peter. Meanwhile, with eyes illuminated by the same faith, we look to our Lord, Jesus Christ, placing in Him, and not in human justice, our every hope. He is the true source of our confidence, for the present and for the future, we being sure of our calling to proclaim the Gospel, even in the midst of any suffering or difficulty.

“Now who is there to harm you if you are zealous for what is good?  But even if you should suffer for righteousness' sake, you will be blessed. (…) In your hearts honor Christ the Lord as holy, always being prepared to make a defense to anyone who asks you for a reason for the hope that is in you; yet do it with gentleness and respect…” (1 Peter 3:13-15).

Making mine the words of the Apostle Peter, I express my profound recognition for your fidelity and I encourage you to make yourselves tireless witnesses to that hope which makes more luminous our existence and that of all our brothers and sisters around us. I also renew my solidarity with the Pastors and faithful for all they do in this difficult time, marked by the tribulations of war, to alleviate the sufferings of the population and to seek the paths to peace for the beloved Ukrainian land.
Our courage and our joy is in the Lord. And it is to Him that I turn, through the intercession of the Blessed Virgin Mary and the martyrs of your Church, that divine consolation illuminate the faces of your communities in Ukraine and in other parts of the world. Meanwhile, from the heart I impart to You and to the Bishops, the priests, the religious and the faithful of the Ukrainian Greek-Catholic Church a special Apostolic Blessing as a sign of my continued affection and remembrance.

From the Vatican, March 5, 2016
Francis



Orthodox Peace Fellowship: APPEAL FOR RECOGNITION OF THE 1946 LVIV ‘SYNOD’ AS A SHAM



APPEAL FOR RECOGNITION OF THE 1946 LVIV ‘SYNOD’ AS A SHAM

It is urgent for Orthodox Christians to recognize the terrible truth of March 10, 1946



On March 10, 1946, at Lviv, the Orthodox Church of Russia, under pressure from the Soviet government, forcefully integrated the Ukrainian Greek Catholic Church and claimed jurisdiction over it. When the participants in the synod on March 8 and 9, voted for the “reunification” of their Church with the Patriarchate of Moscow, all the Ukrainian Greek Catholic bishops were behind bars in prisons. The 216 priests and 19 laymen, assembled in the Cathedral of Saint George in Lviv by the NKVD, the ancestor of the KGB, were at the mercy of a “group of initiative” led by two Orthodox bishops, Antony Pelvetsky and Myhailo Melnyk, and an orthodox priest Gavril Kostelnyk. The archives reveal that it was Stalin himself who decided to eliminate the Ukrainian Greek Catholic Church in February 1945, twelve days after the Conference of Yalta with Winston Churchill and Franklin D. Roosevelt.

All serious historians and theologians have no doubts that the 8-10 March 1946 synod of the Ukrainian Greek Catholic Church at Lviv was only a sham. Bohdan Bociurkiw, who was a professor of history at Carleton University in Ottawa, wrote a comprehensive survey on this matter and it has never been contradicted. Pope Benedict XVI spoke of it in 2006, referring to it as a “pseudo-synod” which “seriously harmed Church unity”. Nicolas Lossky, a French Orthodox theologian who is a member of the Patriarchate of Moscow, also recognized that this was a false synod. Because of its suppression in 1946 and until 1989, the Ukrainian Greek Catholic Church, which counted more than 5 million adherents, became, in fact, both the principle victim and the principle force of opposition, within the borders of the USSR, to the Soviet regime. Thus we make an appeal to the present day Orthodox authorities in Russia and Ukraine and elsewhere, to recognize the invalidity of the tragic decisions of the council of Lviv.

The Orthodox Church of Russia as a whole cannot be held responsible for decisions taken by ecclesiastical authorities who were manipulated or terrorized by the NKVD-KGB. However we, as Orthodox Christians, living 70 years after the events, feel responsible for the culpable silence surrounding the destruction of this Church by the Soviet regime with the participation of the Patriarchate of Moscow. We know that millions of Orthodox Christians in the world firmly condemn the anti-religious persecutions of the Soviet government and of Joseph Djougachvili in particular.
Thus, on this commemorative day of March 10 1946 and on the eve of Sunday, March 13 2016, Sunday of the Great Pardon in the Orthodox liturgical calendar, we assure the Ukrainian Greek Catholic Church of our solidarity, of our prayers for all the innocent victims of this Church who were imprisoned, tortured, deported and assassinated by the Soviet government with the complicity of the Patriarchate of Moscow. We humbly ask their pardon for all the injustices they have suffered under the cover of the Orthodox Church and we bow down before the martyrs of this Ukrainian Greek Catholic Church.
  • Antoine Arjakovsky, Orthodox Christian, Paris
  • Andrey Chernyak, Orthodox Christian, Moscow
  • Taras Dmytryk, Orthodox Christian, Lviv
  • Jim Forest, Orthodox Christian, Amsterdam
  • Fr. George Kovalenko, Orthodox Christian, Kiev
  • Inga Leonova, Orthodox Christian, New York
  • Fr. Christophe Levalois, Orthodox Christian, Paris
  • Fr. Michael Plekon, Orthodox Christian, New York
  • Olga Sedakova, Orthodox Christian, Moscow
  • Constantin Sigov, Orthodox Christian, Kiev
  • Cyrille Sollogoub, Orthodox Christian, Paris
  • Daniel Struve, Orthodox Christian, Paris
  • Natallia Vasilevich, Orthodox Christian, Minsk
  • Bertrand Vergely, Orthodox Christian, Paris
  • Andri Yurash, Orthodox Christian, Kiev
For additional background, see the film “To Understand and to Forgive”:

70 Jahre Lviv Pseudo Sobor: TO UDERSTAND AND TO FORGIVE eng