Mittwoch, 21. Dezember 2016

Christus ist geboren! Frohe Weihnachten!

Liebe Freunde des Byzantinischen Gebetszentrums!

Wir wünschen Euch von Herzen ein gesegnetes Fest der Geburt unseres Herrn, Gottes und Erlösers Jesus Christus und einen und von Gott gesegneten und begleiteten Rutsch ins neuen Jahr!

Am Freitag 23.12. macht das Byzantinische Gebetszentrum bis 2. Jänner zu.

Am 3. Jänner geht es wieder los mit einer Übertragung der Vesper um 17:30 Uhr auf Radio Maria!  Wir dürften uns schon auf viele Übertragungen auf Radio Maria im kommenden Jahr freuen, da das Zentrum eine Anlage von Radio Maria bekommt. 

Das erste (und nächste) Jesusgebet des neuen Jahres ist am 10. Jänner um 19:30.

Wir wünschen Euch Allen viel Freude und Friede im Herrn!

Gottes reichsten Segen und frohe Weihnachten!

Montag, 21. November 2016

21. November 2016: Einzug unserer allheiligen Herrin der Gottesgebärerin und immerwährenden Jungfrau Maria in den Tempel


Troparion, 4. Ton
Heute ist der Anbeginn des Wohlgefallens Gottes und die Vorherverkündigung der Erlösung des Menschengeschlechts. Im Tempel Gottes zeigt sich strahlend die Jungfrau und verkündet im voraus allen Christus an  Zu ihr lasst uns mit lauter Stimme rufen: Sei gegrüßt, du Erfüllung der Heilsordnung unseres Schöpfers.

Dienstag, 15. November 2016

Syriengebet am 22. November in Salzburg!!!!


KATHPRESS: Ukrainischer Großerzbischof beendet Österreich-Besuch

Wien, 14.11.2016 (KAP) "Die Ukrainische Griechisch-katholische Kirche ist ein lebendiger Teil der katholischen Kirche in Österreich und will das auch immer mehr noch werden." Das betonte Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk, Oberhaupt der Kirche, zum Abschluss seines Österreich-Besuchs gegenüber "Kathpress". Schewtschuk war Sonntagabend nach einem dreitägigen Aufenthalt zurück in die Ukraine gereist. Die Ukrainische griechisch-katholische Kirche (UGKK) wolle ihre eigenen Identität als östliche byzantinische Kirche bewahren, ihren geistliche und spirituellen Reichtum zugleich aber mit den anderen Christen in Österreich teilen, so der Großerzbischof.

Es gehe um "Integration, aber nicht um Assimilation", sagte Schewtschuk. Und selbstverständlich seien in den ukrainischen katholischen Gemeinden in Österreich auch alle Nicht-Ukrainer "sehr willkommen".

Die UGKK ist heute eine der religiös und gesellschaftlich bedeutendsten Kirchen in der Ukraine. Tausende ihrer Gläubigen leben auch in Österreich, das seit fast 300 Jahren Ziel einer starken ukrainischen Migration ist. Die UGKK umfasst hierzulande derzeit sechs Gemeinden. Für die Seelsorge stehen zwölf Priester zur Verfügung. WEITERLESEN

Donnerstag, 27. Oktober 2016

PROGRAMM: Tag der Begegnung 2016: 26. November 2016



TAG DER BEGEGNUNG des Byzantinischen Gebetszentrums 2016, Samstag 26. November 2016
Das Zentrum für ostkirchlicher Spiritualität " Byzantinisches Gebetszentrum" lädt zum 9. mal zu einem Tag der Begegnung ein! Seit der Eröffnung 2008 ist viel Wasser die Salzach heruntergeflossen... und doch kennen viele das Gebetszentrum nicht. Eine gute Gelegenheit an diesem Samstag, den 29. November, hineinzuschauen und das neue Ort des Zentrums im Bäregässchen 8, 5020 Salzburg kennenzulernen und an unserem reichen Programm teilzunehmen. Das Thema dieses Tages, neben vielen Gebetsformen in byzantinischer Tradition, ist die Situation der Christen in Syrien, "Vor Deinem Kreuz falled wir Nieder" das Gebet und das Überleben der Christen in Syrien.  Mit spannende Beiträge von Univ. Prof. me. DDr. Peter Hofrichter über das Christentum in Syrien, V. Hanna Ghoneim, Seelsorger der melkitisch-griechich-katholischen Gemeinde in Wien und Gründer des Korbgemeinschafts und P. Andreas Bonenberger, Leiter des Byzantinischen Gebetszentrums geben Zeugnis über die Situation der Christen in Syrien.  Diakon John Reves presentiert das Zentrum und ihre Tätigkeiten und führt uns ein in das Geheimnis des ostkirchlichen Gebets und der Spiritualität. 
Die Türen des Zentrums sind von 9:30 bis 17:30 Uhr geöffnet. Dieser Tag kann entweder als ein Ganzes, als ein Einkehrtag, von morgens bis abends erlebt werden, oder auch nur Teile davon, wie die Göttliche Liturgie am Mittag, der eine oder andere Vortrag, die feierliche Vesper am Abend.
Wir freuen uns auf jeder der vorbeischaut.

AM VORABEND: Freitag 25. November:
AM TAG: Samstag 26. November:


Samstag, 22. Oktober 2016

RISU: Diversity is not a danger, but a treasure for the whole Church, European Eastern rite Catholic bishops

(RISU-Religious Information Service Ukraine)With a heartfelt appeal to the international community for an end to the conflict in Ukraine and a reminder about persecuted Christians especially in the Middle East, the Patriarch of Lisbon, Cardinal Manuel Clemente, this afternoon in the Portuguese capital opened the meeting of the Bishops of the Catholic Eastern Rite Churches in Europe, Council of European Bishops' Conferences informs.


In the Rua dos Jerónimos parish church hall, in the presence of a large delegation of bishops from Ukraine, led by His Beatitude Sviatoslav Shevchuk, Patriarch Clemente recalled the forgotten conflict in the Doneck region, inviting the international community to “take this conflict seriously” so that “private interests do not gain the upper hand over the good of peoples and peace”. Turning then to the other bishops gathered in the Portuguese capital – more than 50 bishops from 14 Catholic Eastern Rite Churches, and representatives of the Bishops’ Conferences of Germany, Italy and France – the Patriarch of Lisbon wanted to draw attention to the persecuted Churches. “Today, if your Churches are able to enjoy the fruits of re-discovered freedom, we also have the duty to remember the Churches which today are still persecuted, especially in the Middle East. So allow me to testify to the closeness of the whole of the Portuguese episcopate to the Churches in the Middle East: we do not forget you. Your martyrdom hangs over us! May the Consoler ensure you feel His presence”.

Focussing then on the theme of the meeting The pastoral care of Eastern Rite Catholic migrants in Western countries, the Portuguese Patriarch recalled how the phenomenon of the migration of thousands of Christian faithful which accompanied the fall of the Iron Curtain contributed not just to a better awareness of the ‘Catholicity’ of the Church but also to renewing it: “if years ago you were unknown by the majority of Portuguese, today your countries and your Churches have become for us names, real people, work colleagues, neighbours. This is the other side of migration. … now we don’t know you just as something heard about, but because we have seen and known you, because we have eaten, celebrated and cried with you. This experience of sharing life allows us to say with joy that your people and your Churches are a gift for all of us”.  Continue here

Freitag, 7. Oktober 2016

Coming Soon! Ikonenmalkurs in Salzburg Mo. 28. November bis Fr. 02. Dezember


IKONENMALSCHULE DES BYZANTINISCHEN GEBETSZENTRUM


Das Zentrum für Ostkirchliche Spiritualität „Byzantinisches Gebetszentrum“ lädt von Montag, 28. November bis Freitag, 2. Dezember zu einer adventzeitlichen Ikonenmalschule in der St. Markuskirche (Franz-Josef-Kai 21, 5020 Salzburg) ein. Ikonen- und Ostkirchenexpert Diakon John Reves, Patoraler Mitarbeiter des Byzantinischen Gebetszentrums und Meister-Ikonenmalerin und Botanik-Malerin Laurence Pierson aus Frankreich/USA leiten einen Ikonenmalkurs für Anfänger und Fortgeschrittene, bei dem nicht nur die Technik des Malens von Bedeutung sein soll, sondern vor allem auch das Vertraut Werden mit den Ikonen in ihrem ostkirchlichen Kontext. Begleitet von Gebet und Liturgie der byzantinischen Ostkirchen dient dieser Kurs als eine Zeit der Besinnung und geistlichen Vorbereitung auf das Fest der Geburt des Herrn. Ikonenmalerei ist eine hohe liturgische Kunst, die den Glauben an die Menschwerdung Christi verkündet. Die Ikonen werden im Gebet und der Tradition nach mit Eitempera und Blattgold auf kreidegrundiertes Holz gemalt. Je nach erforderlichem Schwierigkeitsgrad stehen den TeilnehmerINNEn ein klassisches Motiv zur Verfügung. Der Kursbeitrag beträgt €250, zuzüglich ca. €65 für Material (grundiertes Brett, Pigmente, Pinsel, Gold etc.).

Anmeldung beim Zentrum für ostkirchliche Spiritualität „Byzantinisches Gebetszentrum“ (byz.gebetszentrum(at)speed). 


Patriarch Sviatoslav kommt nach Wien am 12. November 2016




Donnerstag, 6. Oktober 2016

AXIOS! AXIOS! AXIOS! Weihe der Byzantinischen Kapelle am ITI in Trumau

Bischof Borys Gudziak von Paris weiht die Heiligkreuz Kapelle von ITI, Foto ITI

The Consecration of the new Byzantine Chapel on September 30th presided over by Bishop Boris Gudziak and three other Greek-catholic bishops, the Pontifical Mass celebrated by Cardinal Christoph Schönborn on October 1st in the newly consecrated chapel, and the surprise musical performance by the KisiKids at the opening of the Dies natalis ceremony were a joyful reminder of the richness of the Church’s liturgical and spiritual diversity in unity. This has always been a hallmark of the ITI and its unique campus life. It is also what was celebrated this past weekend commemorating 20 years since the founding of the ITI by Pope St. John Paul II on October 1st, 1996. Weiter auf iti.ac.at

Papst Franziskus in Georgien

L'emozionante canto durante l'incontro tra Papa Francesco e il Patriarca della chiesa Georgiana from Aleteia on Vimeo.

Save the Date! Coming soon! TAG DER BEGEGNUNG 2016


Saint Elias the Prophet Church Highlights Consecration Service

Ukrainian Greek Catholic Church is an Orthodox Church

Dienstag, 13. September 2016

14. September: Fest der Kreuzerhöhung

Ikone der Kreuzerhöhung, Heilig-Geist Kapelle, Byzantinisches Gebetszentrum Salzburg

Kreuz - Schützer der ganzen Welt,
Kreuz - Schönheit der Kirche,
Kreuz - Macht der Könige,
Kreuz - Fundament der Gläubigen,
Kreuz - Herrlichkeit der Engel,
Kreuz - Wunde der Dämonen.

 -Exapostilarion des Kreuzerhöhungsfestes

Freitag, 9. September 2016

Die Ikonostase ist angekommen!!!

Liebe Freunde des Byzantinischen Gebetszentrums!

Vergangenen Dienstag ist die neue Ikonostase mit Altar, Rüsttisch, Kantorenpult und Ikonenpult aus Bulgarien angekommen.  Meisterschnitzer Wladimir Zlatkov installierte die Ikonostase und wir haben feierlich das Fest der Geburt der Gottesmutter mit der neuen Einrichtung gefeiert.  Wir warten nun auf die Ikonen!


Hilfe Gesucht!
Um die Einrichtung fertigzustellen brauchen wir noch einiges an Spendengeldern:
Zentrum für ostkirchliche Spiritualität "Byzantinisches Gebetszentrum"
IBAN: AT27 3500 0000 0301 8660
BIC: RVSAAT2S
Spendenzweck: "Kapelleneinrichtung"

Ein herzliches Vergelt's Gott!

Neue Gottesdienstzeiten im Byzantinischen Gebetszentrum in Salzburg

Liebe Freunde des Byzantinischen Gebetszentrums!

Zu Beginn des neuen Kirchenjahres geben wir die folgende allgemeine Gottesdienstordnung bekannt:

Dienstag: 12:00 Uhr: Sext, 17:30 Uhr (statt 17:00 Uhr) Vesper, jeden 2. und 4. Dienstag im Monat Einführung in das Jesusgebet um 19:30 (statt 20:00 Uhr)

Mittwoch: 8:00 Uhr: Morgengebet, 12:00 Uhr: Göttliche Liturgie, 17:30 Uhr (statt 17:00 Uhr): Vesper

Donnerstag: 8:00 Uhr: Terz, 12:00 Uhr: Sext und Non  

Freitag: 8:00 Uhr: Göttliche Liturgie (ab 23. Sept.), 12:00 Uhr: Hymnos Akathistos oder Moleben

Alle sind herzlich eingeladen an den Gottesdiensten in der Heilig Geist Kapelle, Bärengässchen 8, 5020 Salzburg teilzunehmen.

Für eventuelle Änderungen bzw. zusätzliche Gottesdienstzeiten des Zentrums bitte http://byzantinischesgebetszentrum.blogspot.co.at/p/gottesdienste.html konsultieren.

Donnerstag, 8. September 2016

HEUTE: Fest der Geburt der Gottesgebärerin, 8. September



TROPARION, 3. Ton

Deine Geburt, o Gottesgebärerin, hat den ganzen Erdkreis mit Freude erfüllt. Denn aus Dir ging auf die Sonne der Gerechtigkeit: Christus, unser Gott.  Er nahm den Fluch hinweg und brachte den Segen, zerstörte den Tod und schenkte uns ewiges Leben.

Dienstag, 5. Juli 2016

Coming to a Cinema near you! Athos - Im Jenseits dieser Welt | Trailer

KATHPRESS: Vatikan würdigt epochale "Enzyklika" des orthodoxen Konzils


Vatikanstadt, 05.07.2016 (KAP) Als epochemachend hat der beim Päpstlichen Einheitsrat für den Dialog mit den Ostkirchen zuständige Dominikaner Hyacinthe Destivelle die "Enzyklika" des orthodoxen Konzils von Kreta gewürdigt. "Zum ersten Mal sprechen die orthodoxen Kirchen mit einer Stimme nicht nur in Fragen, die sie selbst betreffen, sondern auch in Fragen, die die ganze Menschheit angehen", schrieb Destivelle laut einem Bericht von Radio Vatikan in der Vatikanzeitung "Osservatore Romano". Der Rundbrief sei "sicher eine der wichtigsten Früchte" des Panorthodoxen Konzils vom 19. bis 26. Juni auf Kreta. Weiter auf KATHPRESS

Dienstag, 28. Juni 2016

ENCYCLICAL OF THE HOLY AND GREAT COUNCIL OF THE ORTHODOX CHURCH

ENCYCLICAL
OF THE HOLY AND GREAT COUNCIL
OF THE ORTHODOX CHURCH
Crete 2016
In the Name of the Father and of the Son and of the Holy Spirit
With a hymn of thanksgiving, we praise and worship God in Trinity, who has enabled us to gather together during the days of the feast of Pentecost here on the island of Crete, which has been sanctified by St. Paul, the Apostle to the Gentiles, and his disciple Titus, his “true son in the common faith” (Tit 1.4), and, by the inspiration of the Holy Spirit, to conclude the sessions of this Holy and Great Council of our Orthodox Church – convened by His All-Holiness Ecumenical Patriarch Bartholomew, by the common will of Their Beatitudes the Primates of the most holy Orthodox Churches – for the glory of His most holy Name and for the great blessing of His people and of the whole world, confessing with the divine Paul: “Let people then regard us thus: as servants of Christ and stewards of the mysteries of God” (1 Cor 4.1).

The Holy and Great Council of the one, holy, catholic and apostolic Church constitutes an authentic witness to faith in Christ, the God-man, the Only-begotten Son and Word of God who, through His Incarnation, through all His work on earth, through His Sacrifice on the Cross and through His Resurrection, revealed the Triune God as infinite love. Therefore, with one voice and one heart we address this message of “the hope that is in us” (cf. 1 Pet 3.15) not only to the sons and daughters of our most holy Church, but also to every human being, “whether near or far off” (Eph 2.17). “Our hope” (cf. 1 Tim 1.1), the Savior of the world, was revealed as “God with us” (cf. Matt 1.23) and as God “for our sake” (Rom 8.32), who “desires that all people may be saved and come to the knowledge of truth” (1 Tim 2.4). Proclaiming His mercy and not concealing His great blessings, in remembrance of the Lord’s words that “heaven and earth will pass away, but my words will never pass away” (Matt 24.35) and “filled with joy” (1 John 1.4), we announce the Gospel of faith, hope and love, looking forward to that “day without evening, without succession and without end” (Basil the Great, On the Hexaemeron II, PG 29.54). The fact that we have “our citizenship in heaven” (Phil 3.20) in no way negates, but rather strengthens our witness in the world.

In this we follow the tradition of the Apostles and of the Fathers of our Church who proclaimed Christ and the saving experience through Him of the Church’s faith, and who spoke of God in the “manner of fishermen casting a net,” that is to say in an apostolic manner, to the people of every age in order to transmit to them the Gospel of freedom “for which Christ has set us free” (cf. Gal 5.1). The Church lives not for herself. She offers herself for the whole of humanity in order to raise up and renew the world into new heavens and a new earth (cf. Rev 21.1). Hence, she gives Gospel witness and distributes the gifts of God in the world: His love, peace, justice, reconciliation, the power of the Resurrection and the expectation of eternal life. Weiter hier

Mittwoch, 15. Juni 2016

His All-Holiness Ecumenical Patriarch Bartholomew Arrives in Crete for t...

Metr. Illarion Alfyeev speaks about the Great and Holy Council

Holy & Great Council: 10 Things You Need to Know

Many Members, One Body - Ecumenical Patriarchate Press Office

RADIO VATIKAN: Österreich: Bischöfe beten für Panorthodoxes Konzil

In Verbundenheit mit der Orthodoxie hat die österreichische Bischofskonferenz zum Gebet für die Vorbereitung und Durchführung der Panorthodoxen Synode aufgerufen. „Die Fürbitte für das Konzil, das am 19. Juni - dem orthodoxen Pfingstfest nach dem Julianischen Kalender - beginnen soll, ist ein Gebot des ökumenischen Miteinanders“, heißt es in der am Ende der Vollversammlung der Bischofskonferenz am Mittwoch in Mariazell veröffentlichten Erklärung. Vor dem Hintergrund der Unsicherheiten rund um das orthodoxe Konzil auf Kreta bitten die österreichischen Bischöfe darum, „dass Einheit und Harmonie als Name der Kirche aufleuchten mögen“.  Radio Vatikan

Mittwoch, 8. Juni 2016

Wien: Katholiken und Orthodoxe diskutierten über den „Lviv Sobor‘ von 1946 (PRO ORIENTE)

Erstmals waren Fachleute aus beiden Konfessionsfamilien auf Einladung von „Pro Oriente“ zum Thema der umstrittenen Synode und ihrer Nachwirkungen versammelt – Begegnungen wie die Konferenz in Wien und Zusammenarbeit im Bereich von Bildung und Forschung sind entscheidende Elemente auf dem Weg zu einem gemeinsamen Narrativ über umstrittene Fragen der Geschichte der Christenheit
Bild von RISU
Wien, 05.06.16 (poi) Zum ersten Mal haben katholische und orthodoxe Fachleute über die umstrittene „Lemberger Synode“ (Lviv Sobor) von 1946 – mit der die ukrainische griechisch-katholische Kirche in die Katakomben gezwungen wurde – gemeinsam beraten. Die Konferenz kam auf Einladung von „Pro Oriente“ in Wien zustande; unter den Teilnehmern waren u.a. auch der ukrainische griechisch-katholische Bischof in Paris (und Leiter des Außenamts der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche), Borys Gudziak, und P. Hyacinthe Destivelle, der im Päpstlichen Rat für die Einheit der Christen für die Beziehungen zur slawischen Orthodoxie zuständig ist.

Zum Abschluss der Konferenz wurde ein Pressekommunique veröffentlicht, in dem es wörtlich heißt: „Von 2. bis 4. Juni fand an der Universität Wien eine internationale Konferenz unter dem Titel ‚Auf dem Weg zu einem gemeinsamen Narrativ: Der ‚Lviv Sobor‘ von 1946 und seine Auswirkungen bis zur Gegenwart“ statt. Wissenschaftler aus Österreich, Kanada, Frankreich, Deutschland, Russland, der Ukraine, den USA und dem Vatikan – sowohl Orthodoxe aus verschiedenen Jurisdiktionen als auch Katholiken, des lateinischen wie des byzantinischen Ritus – waren von ‚Pro Oriente‘ in Zusammenarbeit mit dem ‚ Metropolitan Andrey Sheptytsky Institute of Eastern Christian Studies‘ eingeladen, die Umstände des ‚Lviv Sobor‘ aus unterschiedlichen Perspektiven zu analysieren.

Während der drei Tage präsentierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Referate und diskutierten historische, theologische und kirchenrechtliche Perspektiven der Ereignisse von 1946. Die Situation wurde im größeren Zusammenhang analysiert – ausgehend vom 19. Jahrhundert bis 1989. Bei der Diskussion der historischen Ereignisse stimmten die Teilnehmenden überein, dass politische und geopolitische Faktoren entscheidend waren und eine übertriebene Rolle bei der Planung und Durchführung des Sobor spielten, während theologische Fragen marginal waren und durch politische Ideologie überschattet wurden. Weiter auf PRO ORIENTE

Dienstag, 17. Mai 2016

Kirchenmusik Workshop in Wien!





Liebe Freunde in Christus!
Im Namen der Pfarre St. Barbara Wien und der Sheptytsky Stiftung UGKK Lviv laden wir sie herzlich zu den Workshops und Konzerte vom Chor PATHMOS vom 22. bis zum 25. Mai 2016 ein , sowie auch besonders an den Gottesdiensten abends mitzufeiern und zu den Konzerten in St. Barbara zu kommen.
Die Teilnahme an Workshops ist anmeldepflichtig unter Adresse sheptytsky.foundation@ugcc.org.ua
Tel. Nr. +43 650 670 20 18

Kurzprogram  ist folgend
St. Barbara:
SO, 22. Mai  11:00 Konzert und Vorstellug von Workshops
MO, 23 Mai 16:00 - 21:00 Workshops mit  Göttl. Liturgie um 18:00
DI, 24. Mai 16:00 - 21:00 Workshops mit Vesper um 18:00
Otto-Mauer-Zentrum, Währinger Str.
Mi., 16:00 - Praesentation der Projekte Sheptytsky Stiftung UGKK Lviv mit einem Konzert im Anschluss um 19:00 in St. Barbara

Wir freuen uns sehr auf ihr Kommen!
Mit lieben Grüßen,


St. Barbara Pfarre Wien
Die Kirchenmusiker und Theologen aus Lviv, - Andriy Shkrabyuk, Maksym Tymo, Ruslan Grekh stellen das Projekt vor, das bereits in verschiedenen Städten der Ukraine (Lviv, Kyiv, Dnipropetrovs’k u.a.) mit Unterstützung von RENOVABIS durchgeführt wurde.
Dieses Projekt wird unterstützt durch das Schottenstift, das Generalvikariat für die Katholiken des byzantinischen Ritus in Österreich, die Stiftung PRO ORIENTE, Gesellschaft der ukrainischen Jugend in Österreich, Botschaft der Ukraine in Republik Österreich.

Who will attend the Holy and Great Council? - Ecumenical Patriarchate Pr...

History of the Holy and Great Council - Ecumenical Patriarchate Press Of...

Message from His All-Holiness on the Holy and Great Council - Ecumenical...

Donnerstag, 21. April 2016

Hilfe für Ukraine

Schwestern und Brüder in Christo! Liebe Freunde!

Seit mehr als zwei Jahren brennen die ostukrainischen Provinzen Donetsk und Luhansk in den Flammen eines brutalen Krieges an dem ganz Ukraine leidet. Schon fast zehntausend Menschen sind dort ums Leben gekommen, abgesehen von hunderttausenden Verletzen und Traumatisierten welchen die bleibenden Spuren des Krieges ihr ganzes Leben an Leib und Seele tragen werden.  Hunderttausende haben ihre Häuser verloren und sind auf der Flucht. Die Infrastruktur der Region ist verwüstet, viele Häuser, Schulen, öffentliche Gebäude, Spitäler, Verkehrszentren und Kirchen zerstört. Der fragile Waffenstillstand wird sehr oft gebrochen und regelmäßig sterben Menschen, Zivilisten und Militär an der Front. Die Größe der Katastrophe ist ungeheuer. Sie betriff ganz Ukraine, die in einer Zeit in der das Land versucht aus dem Sumpf der Korruption, der das Land schon vor dem Krieg belastet hat, neue Wege der Demokratisierung zu gehen, um ihre materielle Existenz kämpft.

Am zweiten Sonntag der Osterzeit, der Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit, lud unser Heiliger Vater die universelle Kirche, d.h. alle Pfarren der Welt ein, am Sonntag (24. April), mit einer Kollekte die leidenden Menschen in Ukraine durch humanitäre Hilfe zu unterstützen. Liebe Freunde, es ist das Jahr der göttlichen Barmherzigkeit und wir alle wissen wie nötig viele Teile der Welt in denen Kriegszustände herrschen, wie Syrien, Irak, Länder in Afrika und Ukraine, Zeichen von Gottes Barmherzigkeit brauchen. Vielleicht ist Ihnen die Geschichte einer Christusstatue bekannt, die im zweiten Weltkrieg die Hände verloren hat. Statt die Statue nach dem Krieg zu restaurieren, wurde auf das Podest Folgendes geschrieben: „Jesus hat keine anderen Hände als unsere Hände um sein Werk auf Erden zu tun.“ Ich bitte, dass wir, die wir mit Frieden und Freiheit gesegnet sind, seiner Hand erlauben, unsere Hände zu einem Akt der Großzügigkeit für unsere Schwestern und Brüder in Christo zu bewegen und uns am kommenden Sonntag großzügig an dieser Kollekte beteiligen. Möge unser Gott, der Gott des Friedens und der Versöhnung, den leidenden Menschen in Ukraine und an allen Orten der Welt wo Krieg herrscht Heilung und Friede schenken!

Ich möchte auf zwei sehr interessante Interviews mit Kyr Borys Gudziak, Bischof der ukrainisch-griechisch-katholischen Diözese von Paris und Außensprecher der UGKK hinweisen in dem er die prekäre Situation in Ukraine schildert:

Deutsch: http://www.kathpress.at/goto/meldung/1366921/katholiken-in-ganz-europa-sammeln-am-24.-april-fuer-ukraine
 

Englisch:http://news.ugcc.ua/en/articles/pope_francis_uncovers_the_hidden_and_forgotten_humanitarian_crisis_in_ukraine_76534.html

 Christus ist auferstanden!

In Christo Diakon John
Byzantinisches Gebetzentrum, Salzburg

Montag, 18. April 2016

KATHPRESS: Katholiken in ganz Europa sammeln am 24. April für Ukraine

Wien-Vatikanstadt, 18.04.2016 (KAP) In allen katholischen Gottesdiensten in ganz Europa und damit auch in Österreich wird am Sonntag, 24. April, Geld für die notleidende Bevölkerung in der Ukraine gesammelt. Dazu hat Papst Franziskus Anfang April aufgerufen. Mit der Sammlung solle das materielle Leiden der Menschen gelindert und die Solidarität der Kirche mit der leidenden Bevölkerung zum Ausdruck gebracht werden, so der Papst.

Der Krieg in der Ostukraine hat bis jetzt fast 10.000 Tote gefordert, zehntausende Menschen wurden verletzt, hunderttausende sind traumatisiert. Fast zwei Millionen Ukrainer wurden in ihrem eigenen Land zu Binnenvertriebenen, mehr als eine Million flüchteten ins Ausland. Insgesamt sind mehr als fünf Millionen Menschen von den Wirren des Krieges betroffen, darunter mehr als 1,7 Millionen Kinder.

Bischof Borys Gudziak, Außenbeauftragter der Ukrainischen Griechisch-katholischen Kirche, begrüßte im "Kathpress"-Interview die Initiative des Papstes. Diese sei vor allem auch eine große moralische Hilfe für das ukrainische Volk, so der Bischof. Der Westen negiere weitgehend, dass in der Ukraine der Krieg immer noch weitergeht, trotz eines Waffenstillstandsabkommens. Die Bevölkerung sei erschöpft "und am Limit", so der Bischof wörtlich. Das ukrainische Volk ertrage die Leiden des Krieges mit großer Würde und viel interner gegenseitiger Solidarität. Das habe es für den Westen bisher auch leicht gemacht wegzuschauen. Doch damit müsse nun Schluss sein.

"Betet für Frieden und Gerechtigkeit in der Ukraine, informiert andere über unsere Situation und helft uns auch materiell", so der Appell des ukrainischen Bischofs an die Katholiken in Österreich.

WEITER AUF https://www.kathpress.at

O-Töne von Bischof Borys Gudziak sind in Kürze unter www.kathpress.at/audio abrufbar.

Mittwoch, 30. März 2016

UGKK: A Word to the Orthodox Brothers and Sisters Who Signed the Statement on the 70th Anniversary of the So-Called “Lviv Sobor of 1946”

We, Greco-Catholic bishops, clergy, and lay people, scholars and researchers from various countries, express our sincere gratitude and recognition for your letter in which you rightly call this gathering a “pseudo-synod.”
 





You call upon the Orthodox hierarchy in Russia and Ukraine to “recognize the invalidity of the tragic decisions” and assure the Ukrainian Greco-Catholic Church (UGCC) of your solidarity and prayer “for all the innocent victims of this Church who were imprisoned, tortured, deported and assassinated by the Soviet government with the complicity of the Patriarchate of Moscow.”

The Lord is the God of peace, and therefore a sense of earthly peace gives us a vivid foretaste of the Kingdom of Heaven. When we reconcile with one another, it can be said that we confirm the continuing power of Christ’s words: “So if you are offering your gift at the altar, and there remember that your brother has something against you, leave your gift there before the altar and go; first be reconciled to your brother, and then come and offer your gift” (Matt 5:23–24). This year your Easter gift will be dear to the Lord. We hope that He also gives us His mercy.

We sincerely admire your courage, because it is difficult to be the first — and it is even harder to remain alone. One can always encounter suspicion and mistrust from the other side and misunderstanding and lack of support from one’s own. We are convinced that your Appeal reflects the true opinion and convictions of many Orthodox throughout the world. So today we remember with gratitude all those individual expressions of compassion, understanding, and solidarity with the Church that was condemned to silence; these expressions resounded throughout all the previous decades and still sound today. Almost simultaneously with your Appeal, the Press Centre of the Ukrainian Orthodox Church (Kyivan Patriarchate) said that they “share the grief of the Ukrainian Greco-Catholics through the suffering and loss that they suffered as a result of Soviet repressions.” Both of these initiatives appeared within the context of the recent pursuit of Eucharistic unity between Orthodox and Greco-Catholics, which began last year at the proposal of the Sobor of the Kharkiv-Poltava Eparchy of the renewed Ukrainian Autocephalous Orthodox Church.

Weiter auf news.ugcc.ua

Sonntag, 13. März 2016

PRO ORIENTE: Pseudo-Synode von Lemberg 1946: Orthodoxe Christen bitten um Vergebung

(PRO ORIENTE) „Wir bitten demütig um Vergebung für all das Unrecht, das die griechisch-katholischen Opfer unter dem Deckmantel der orthodoxen Kirche erleiden mussten und verneigen uns vor den Märtyrern“
Kiew-Paris, 09.03.16 (poi) Eine Initiativgruppe orthodoxer Christen aus verschiedenen Ländern - an der Spitze der französische Historiker Antoine Arjakovsky, früherer Direktor am „College Universitaire Francais“ in Moskau, Vizedirektor am „Institut Francais“ in Kiew und Gründer des Instituts für Ökumenische Studien an der katholischen Universität Lemberg (Lwiw) – hat die ukrainischen griechisch-katholischen Christen um Vergebung für die Pseudo-Synode von Lemberg 1946 gebeten. Bei der Pseudo-Synode war die „Rückkehr“ der Unierten in die Orthodoxie beschlossen worden. Wörtlich heißt es in der Erklärung der Initiativgruppe: „Am 10. März 1946 hat die russisch-orthodoxe Kirche unter Druck der sowjetischen Regierung mit Gewalt die ukrainische griechisch-katholische Kirche integriert und die Jurisdiktion über sie beansprucht. Als die Synodenteilnehmer am 8. und 9. März 1946 für die ‚Wiedervereinigung‘ ihrer Kirche mit dem Moskauer Patriarchat stimmten, waren alle griechisch-katholischen Bischöfe bereits im Gefängnis“. Die 216 Priester und 19 Laien, die vom NKWD (Narodni Komisariat Wnutrenich Djel, Volkskommissariat des Inneren) in der Lemberger Georgskathedrale versammelt worden seien, wären ganz dem Belieben von drei zur Orthodoxie konvertierten Priestern – den zu Bischöfen beförderten Geistlichen Antonij Pelwetskyj und Myhailo Melnyk sowie des Erzpriesters Gavrylo Kostelnyk – ausgeliefert gewesen. Aus den Archivbeständen gehe hervor, dass Stalin persönlich bereits im Februar 1945 die Eliminierung der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche angeordnet habe.

Alle „ernsthaften Historiker und Theologen“ hätten keine Zweifel, dass die Synode vom 8. bis 10. März 1946 eine Täuschung gewesen sei.
Die Initiativgruppe orthodoxer Christen verweist auf die Forschungen des kanadisch-ukrainischen Historikers Bohdan Bociurkiw, auf die Feststellungen von Papst Benedikt XVI. im Jahr 2006 und auf die Erkenntnisse des französischen orthodoxen Theologen Nicolas Lossky. Wörtlich heißt es in der Erklärung der Initiativgruppe weiter: „Wegen der Unterdrückung im Jahr 1946 wurde die ukrainische griechisch-katholische Kirche mit ihren fünf Millionen Gläubigen das hauptsächliche Opfer des Sowjetregimes, aber auch die wichtigste Oppositionsgruppe gegen dieses Regime. Wir appellieren an die heutigen orthodoxen Autoritäten in Russland und in der Ukraine und anderswo, die Ungültigkeit der tragischen Entscheidungen der Synode von Lemberg anzuerkennen“.

Die russisch-orthodoxe Kirche als ganze könne nicht für die Entscheidungen verantwortlich gemacht werden, die von kirchlichen Autoritäten getroffen wurden, die vom NKWD „manipuliert oder in Schrecken versetzt wurden“, wird in der Erklärung weiter betont: „Als orthodoxe Christen, die 70 Jahre nach den Ereignissen leben, fühlen wir uns aber verantwortlich für das schuldhafte Schweigen über die Zerstörung der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche durch das Sowjetregime unter Beteiligung des Moskauer Patriarchats. Wir wissen, dass Millionen orthodoxer Christen in aller Welt die religionsfeindliche Verfolgung durch die sowjetische Regierung entschieden verurteilen. Daher versichern wir an diesem 70. Gedenktag des 10. März 1946 und am Vorabend des orthodoxen Versöhnungstages am 13. März die ukrainische griechisch-katholische Kirche unserer Solidarität und des Gebets für die schuldlosen Opfer aus dieser Kirche, die durch die Sowjetregierung inhaftiert, gefoltert, deportiert und ermordet wurden. Wir bitten demütig um Vergebung für all das Unrecht, das sie unter dem Deckmantel der orthodoxen Kirche erleiden mussten und verneigen uns vor den Märtyrern der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche“.

Tragische Zentralfigur: Gavrylo Kostelnyk

Die Zentralgestalt der Pseudo-Synode von Lemberg war der Priester Gavrylo Kostelnyk, der dort auch den Vorsitz führte. Er stammte aus Ruski Krstur, einem der ruthenischen Dörfer in der damals noch ungarischen Vojvodina, wo er 1886 geboren wurde. Seine Schulzeit verbrachte er im damals ebenfalls noch ungarisch kontrollierten Kroatien. Seine Studien absolvierte er am Lemberger griechisch-katholischen Seminar und an der katholischen Universität im Schweizer Fribourg. Der vielsprachige junge Theologe heiratete 1913, im selben Jahr wurde er zum griechisch-katholischen Priester geweiht. Er war anschließend als Seelsorger an der Lemberger Verklärungskathedrale tätig, aber auch als Professor am Seminar und an der Theologischen Akademie.

Ende der zwanziger Jahre profilierte sich Kostelnyk als Gegner der „Latinisierungstendenzen“ in der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche. 1930 musste er daher seine Professur zurücklegen, er trat aber weiter aktiv in der Öffentlichkeit für seine Überzeugungen ein, die auf eine klare Ablehnung des „Uniatismus“ hinausliefen. Kostelnyk gelang es, Anhänger im Klerus und unter den engagierten Laien zu sammeln. Nach Kriegsende – im Mai 1945 – trat der Priester an die Spitze einer vom NKWD inspirierten „Initiativbewegung“ für die „Wiedervereinigung“ mit dem Moskauer Patriarchat. Unter massivem Druck der sowjetischen Behörden traten bis zum Frühjahr 1946 viele griechisch-katholische Priester der Bewegung bei.

Am 23. Februar 1946 wurde Kostelnyk gemeinsam mit zwölf anderen Priestern vom damaligen orthodoxen Metropoliten von Kiew in die orthodoxe Kirche aufgenommen, zwei von ihnen - Antonij Pelwetskyj und Myhailo Melnyk – wurden später zu Bischöfen geweiht. Aus Dokumenten des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Ukraine geht hervor, dass der ganze Vorgang vom Ersten Sekretär der Partei, Nikita S. Chruschtschow, kontrolliert und gelenkt wurde, der bei wichtigen Detailfragen die ausdrückliche Zustimmung Stalins suchte. Bis heute ungeklärt ist, ob alles nach dessen Wünschen verlief, denn Chruschtschow hatte nach der Synode einen Karriere-Knick zu verzeichnen, er wurde bis Ende 1947 als Erster Sekretär abgelöst.

In der „Encyclopedia of Ukraine“ wurde als mögliches Motiv für das Handeln von Gavrylo Kostelnyk eine Mischung aus Sorge um seinen Sohn (der im Gewahrsam des NKWD war), lang gehegten „anti-lateinischen“ Gefühlen und persönlichen Überzeugungen im Hinblick auf Theologie und Kirchengeschichte genannt. Wegen dieser Überzeugungen hatte Kostelnyk schon während der ersten sowjetischen Besetzung der Westukraine 1939-41 die Aufmerksamkeit der „Organe“ erregt, die ihn schon damals veranlassen wollten, ein Schisma in der griechisch-katholischen Kirche herbeizuführen. Nach der neuerlichen Besetzung der Westukraine 1944 wurde der Priester – der vielfach auch als literarischer Autor hervorgetreten war – verstärkt unter Druck gesetzt, bis er orthodox wurde und sich an die Spitze der „Initiativbewegung“ setzte.

Seine Geschichte endete tragisch: Am 20. September 1948 wurde der Priester nach der Feier der Göttlichen Liturgie auf den Stufen der Verklärungskathedrale angegriffen und tödlich verletzt, der Täter Wasilij Pankiw richtete sich am Tatort selbst. Die offizielle Version der Sowjetbehörden lautete, Pankiw sei ein Mitglied der ukrainischen nationalistischen Untergrundbewegung UPA gewesen, deren Exponenten aber jede Beteiligung am Mord an Kostelnyk leugneten. Später wurde sogar die Version von einem „vatikanischen Agenten“ in Umlauf gesetzt. In Lemberg aber hielt sich beharrlich das Gerücht, der Mord sei vom NKWD inszeniert worden, weil Kostelnyk mittlerweile „unbequem“ und „überflüssig“ geworden war.

Erzdiözese Wien: ORF Radio Beitrag anlässlich des 70. Jahrestages der Pseudo-Synode von Lemberg

Von Stalin liquidiert - das Ende der unierten Kirche in der Ukraine vor 70 Jahren

(Erdiözese Wien, Ordinariat für die katholischen Gläubigen des Byzantinischen Ritus in Österreich) Vor genau 70 Jahren wurde die ukrainische griechisch-katholische Kirche aufgelöst - und zwangsweise der orthodoxen Kirche von Russland einverleibt. Wie schon der Zar wollte auch Stalin keine papsttreue, mit Rom "unierte" Kirche neben der orthodoxen Landeskirche dulden.
Brutal verfolgt hat sie im Untergrund überlebt - und kann sich seit Gorbatschow und Perestrojka wieder frei entfalten. Für den Dialog zwischen Rom und Moskau ist allerdings ihre bloße Existenz eine schwere Belastung. Daher war auch jüngst das Treffen in Havanna von Papst Franziskus und Patriarch Kyrill eine echte Sensation. Beseitigt sind die Probleme damit aber längst noch nicht.
Markus Veinfurter beleuchtet die historische Entwicklung dieser "Sonderform" einer orthodoxen Kirche mit dem Papst als Oberhaupt. - Gestaltung: Markus Veinfurter


Die Sendung wurde im Ö1 Programm - Religion, am Mittwoch, 09.03.2016 um 16:00 in "Praxis – Religion und Gesellschaft" gebracht.

Um die Sendung zu hören, bitte diesem Link folgen: http://oe1.orf.at/konsole?show=ondemand
Minuten 27:52-39:00.

Sr. Vassa Larin: Is "Christian Unity" an Orthodox Concern?

Donnerstag, 10. März 2016

Ukraine: Enstanden aus den Katakomben

KATHPRESS: Gedenken und Vergebungsbitte zur Kirchenverfolgung von 1946

(KATHPRESS) Bonn-Kiew, 10.03.2016 (KAP) Die deutschen Bischöfe haben die Glaubenstreue der Katholiken in der Ukraine gewürdigt. Die Weltkirche habe der Ukrainischen Griechisch-katholischen Kirche (UGKK) viel zu verdanken, erklärte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Kardinal Reinhard Marx, am Donnerstag in Bonn. In der Zeit des Kommunismus habe die Kirche Glaubenstreue gezeigt. "Die unzähligen Inhaftierten, Gefolterten und Ermordeten sind nicht vergessen. Ihre Treue zum Evangelium ist uns Ansporn und Ermutigung", so Marx in einem Brief an den Kiewer Großerzbischof der UGKK, Swjatoslaw Schewtschuk, zum 70. Jahrestag der "Pseudo-Synode von Lemberg" und den Beginn der westukrainischen Kirchenverfolgung.

Er habe wiederholt Gelegenheit gehabt, Geschichten von Glaubenszeugnissen aus der Ukraine zu hören, schreibt Marx. "Dabei hat mich neben der existenziellen Tiefe ihres Zeugnisses auch immer wieder die Ökumene in den Lagern berührt." Er sei überzeugt, dass gerade in der gegenwärtigen schwierigen Phase der Ukraine "in der Ökumene der Märtyrer ein Hoffnungszeichen für uns alle liegt".

Während der Lemberger Pseudo-Synode am 8. und 9. März 1946 war unter massivem Druck des Sowjetregimes der Anschluss der UGKK an die russisch-orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats beschlossen worden. Alle Bischöfe der griechisch-katholischen Kirche befanden sich zu diesem Zeitpunkt in Haft. De facto wurde die Kirche damit aufgelöst und für illegal erklärt, zudem begann damit für ihre Mitglieder eine Zeit der brutalen Verfolgung und Unterdrückung, die bis 1989 dauern sollte. Das Gedächtnis daran ist tief im Bewusstsein der Kirche und ihrer Gläubigen eingeprägt.

Initiativgruppe: Kein Zweifel über Täuschung

Auf orthodoxer Seite nahm laut der Stiftung "Pro Oriente" eine Initiativgruppe aus verschiedenen Ländern zum Jahrestag Stellung und bat die griechisch-katholischen Christen der Ukraine um Vergebung für 1946. "Wir bitten demütig um Vergebung für all das Unrecht, das die griechisch-katholischen Opfer unter dem Deckmantel der orthodoxen Kirche erleiden mussten und verneigen uns vor den Märtyrern", heißt es in einem Brief der Gruppe rund um den französischen Historiker Antoine Arjakovsky, Vizedirektor am "Institut Francais" in Kiew und einstiger Leiter des Moskauer "College Universitaire Francais" sowie Gründer des Instituts für Ökumenische Studien an der Katholischen Universität Lemberg (Lwiw).

Alle "ernsthaften Historiker und Theologen" hätten keine Zweifel, dass die Synode vom 8. bis 10. März 1946 eine "Täuschung" gewesen sei, betonte die Initiativgruppe orthodoxer Christen. Sie verwies auf Forschungen des kanadisch-ukrainischen Historikers Bohdan Bociurkiw, auf die Feststellungen von Papst Benedikt XVI. im Jahr 2006 und auf die Erkenntnisse des französischen orthodoxen Theologen Nicolas Lossky verweist.

"Unierte" wichtigste Oppositionsgruppe

Demnach waren jene 216 Priester und 19 Laien, die damals vor 70 Jahren auf Anordnung des sowjetischen Volkskommissariats des Inneren (NKWD) in der Lemberger Georgskathedrale versammelt waren, ganz dem Belieben von drei zur Orthodoxie konvertierten Priestern - den zu Bischöfen beförderten Geistlichen Antonij Pelwetskyj und Myhailo Melnyk sowie des Erzpriesters Gavrylo Kostelnyk - ausgeliefert gewesen. Aus den Archivbeständen gehe hervor, dass Stalin persönlich bereits im Februar 1945 die Eliminierung der UGKK angeordnet hatte.

Wegen der Unterdrückung im Jahr 1946 sei die ukrainische griechisch-katholische Kirche mit ihren fünf Millionen Gläubigen das "hauptsächliche Opfer des Sowjetregimes, aber auch die wichtigste Oppositionsgruppe gegen dieses Regime" geworden, so die Unterzeichner, und weiter: "Wir appellieren an die heutigen orthodoxen Autoritäten in Russland und in der Ukraine und anderswo, die Ungültigkeit der tragischen Entscheidungen der Synode von Lemberg anzuerkennen."

Schuldhaftes Schweigen unter orthodoxer Beteiligung

Könne auch die russisch-orthodoxe Kirche nicht als ganze für die damaligen Entscheidungen unter Druck des NKWD verantwortlich gemacht werden, fühle man sich dennoch für das "schuldhafte Schweigen über die Zerstörung der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche durch das Sowjetregime unter Beteiligung des Moskauer Patriarchats" verantwortlich, so die Initiativgruppe. Millionen orthodoxer Christen weltweit würden die religionsfeindliche Verfolgung - im Fall der griechisch-katholischen Kirche die Folter, Deportation und Ermordnung - durch die sowjetische Regierung jedoch "entschieden verurteilen".

Mittwoch, 9. März 2016

The School of Paris: Great Orthodox thinkers of the 20th century



The video shows Christian orthodox thinkers from the St Sergius
Institute, the Russian Student Christian Movement, the journal The Way
(Put') in Paris. Among them Saint Maria Skobtsova, Metropolitan Evlogi, Fr. Sergius
Bulgakov, Fr. George Florovsky, Boris Vysheslavtsev, Vladimir Iljine,
Vassili Zenkovsky, Anton Kartachov, Nikolai Zernov, etc... The (silen) film was
done by the YMCA between 1926 and 1934. 

Große Kanon des Hl. Andreas v. Kreta: Priesterseminar Ivano Frankivsk (UGKK)

Dienstag, 8. März 2016

KATHPRESS: Papst würdigt Glaubenstreue der verfolgten "Unierten" der Ukraine

(KATHPRESS) Botschaft zum 70. Jahrestag der Lemberger Pseudosynode und des Beginns der Kirchenverfolgung - Pressedienst der Ukrainischen Griechisch-katholischen Kirche gibt Einblick in die nicht öffentliche Unterredung des Papstes mit den ukrainischen Bischöfen 

Rom-Kiew-Wien, 07.03.2016 (KAP) Papst Franziskus hat in einer Botschaft an den griechisch-katholischen Großerzbischof von Kiew, Swjatoslaw Schewtschuk, an die "Pseudosynode von Lemberg" vor 70 Jahren erinnert. Darin zeigte er sich u.a. dankbar für die Glaubenstreue der ukrainischen Katholiken, von denen Tausende ihre Standhaftigkeit mit dem Tod, Haft oder Verbannung nach Sibirien bezahlen mussten.

Im März 1946 wurde unter massivem Druck der Regierung in Moskau eine Synode griechisch-katholischer Geistlicher in Lemberg einberufen. Die Synode, an der kein legitim gewählter Bischof teilnehmen konnte, weil schon alle in Haft waren, beschloss, dass sich die byzantinischen Katholiken des Landes von Rom und vom Papst lossagen und sich mit der russischen Orthodoxie verbinden. Bis zum Ende der kommunistischen Herrschaft 1989 konnte die Ukrainische Griechisch- katholische Kirche (UGKK) jetzt nur noch im Untergrund wirken.

Franziskus betonte in seinem Schreiben wörtlich: "Im Gedenken an diese Ereignisse neigen wir uns in tiefer Dankbarkeit vor jenen, die um den Preis von Heimsuchungen und sogar des Martyriums hingebungsvoll in der eigenen Kirche und in unvergänglicher Treue zum Nachfolger des Petrus den Glauben bezeugt haben." Weiterlessen auf KATHPRESS

KATHPRESS: Wien: Griechisch-katholisches Gedenken an Pseudo-Synode von Lwiw

(KATHPRESS) Vor 70 Jahren, am 8. März 1946, wurde die Ukrainische Griechisch-katholische Kirche von den Sowjets liquidiert und musste bis 1989 im Untergrund bestehen - 1.500 Priester wurden ermordet oder inhaftiert, 1.100 traten zur orthodoxen Kirche über, 700 flohen ins Ausland und 200 gingen in den Untergrund - Aufruf zum "Gebet für Versöhnung, Heilung und Einheit" 

Wien, 07.03.2016 (KAP) Die Ukrainische Griechisch-katholische Kirche (UGKK) begeht am 8. März das Gedenken an die sogenannten "Lemberger Pseudo-Synode" ("Lwiw Sobor"). Bei dieser Synode vor 70 Jahren wurde die mit Rom in Union stehende Kirche byzantinischer Tradition von den Sowjets aufgelöst und für illegal erklärt. Für die UGKK begann eine Zeit der brutalen Verfolgung und Unterdrückung, die bis 1989 dauern sollte. Das Gedächtnis daran ist tief im Bewusstsein der Kirche und ihrer Gläubigen eingeprägt. Für Österreich hat der griechisch-katholische Generalvikar Yurij Kolasa die Geistlichen und Gläubigen seiner Kirche anlässlich des Jahrestags zum "Gebet für Versöhnung, Heilung und Einheit" aufgerufen.

Die Zahl der "unierten" Gläubigen in Österreich beträgt insgesamt rund 10.000. Gemeinden gibt es in Wien, Graz, Klagenfurt, Linz, Salzburg und Innsbruck. Die überwiegende Mehrheit gehört der UGKK an, es gibt aber auch Gläubige der rumänischen, ungarischen, slowakischen, serbischen und melkitischen griechisch-katholischen Kirche, für die insgesamt 22 Priester seelsorglich wirken.

Die UGKK ist heute eine der religiös und gesellschaftlich bedeutenden Kirchen in der Ukraine. Sie war 1596 im Rahmen der "Union von Brest" entstanden, als sich ein Teil der orthodoxen Bischöfe zu einer Union mit Rom entschloss. 
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Montag, 7. März 2016

Gebetsabend für Syrien und Irak in Salzburg


UGCC: Letter of Pope Francis to His Beatitude Sviatoslav, Major Archbishop of Kyiv-Halych

(UGCC) “How precious is your steadfast love, O God! The children of mankind take refuge in the shadow of your wings” (Psalm 36[35]:8).

As people of faith we take refuge under the protective “wings” of the Lord, because while we are, indeed, carriers of divine grace, we are so as vessels of clay (see 2 Corinthians 4:7). In some circumstances, our human condition is made even more fragile due to difficult historical situations, which leave their mark on the life of the People of God, of the Community, which Jesus Christ our Lord acquired with His Blood.

The Ukrainian Greek-Catholic Church in these days is commemorating the sad events of March 1946. Seventy years ago, the ideological and political context, as well as ideas opposed to the very existence of your Church, led to the organization of a pseudo-synod in Lviv, causing decades of suffering for Pastors and the faithful.

In remembering these events, we bow our heads with profound gratitude before those who, also at the cost of tribulations and even of martyrdom, in the course of time had witnessed the faith lived with dedication in their own Church and in unfailing union with the Successor of Peter. Meanwhile, with eyes illuminated by the same faith, we look to our Lord, Jesus Christ, placing in Him, and not in human justice, our every hope. He is the true source of our confidence, for the present and for the future, we being sure of our calling to proclaim the Gospel, even in the midst of any suffering or difficulty.

“Now who is there to harm you if you are zealous for what is good?  But even if you should suffer for righteousness' sake, you will be blessed. (…) In your hearts honor Christ the Lord as holy, always being prepared to make a defense to anyone who asks you for a reason for the hope that is in you; yet do it with gentleness and respect…” (1 Peter 3:13-15).

Making mine the words of the Apostle Peter, I express my profound recognition for your fidelity and I encourage you to make yourselves tireless witnesses to that hope which makes more luminous our existence and that of all our brothers and sisters around us. I also renew my solidarity with the Pastors and faithful for all they do in this difficult time, marked by the tribulations of war, to alleviate the sufferings of the population and to seek the paths to peace for the beloved Ukrainian land.
Our courage and our joy is in the Lord. And it is to Him that I turn, through the intercession of the Blessed Virgin Mary and the martyrs of your Church, that divine consolation illuminate the faces of your communities in Ukraine and in other parts of the world. Meanwhile, from the heart I impart to You and to the Bishops, the priests, the religious and the faithful of the Ukrainian Greek-Catholic Church a special Apostolic Blessing as a sign of my continued affection and remembrance.

From the Vatican, March 5, 2016
Francis



Orthodox Peace Fellowship: APPEAL FOR RECOGNITION OF THE 1946 LVIV ‘SYNOD’ AS A SHAM



APPEAL FOR RECOGNITION OF THE 1946 LVIV ‘SYNOD’ AS A SHAM

It is urgent for Orthodox Christians to recognize the terrible truth of March 10, 1946



On March 10, 1946, at Lviv, the Orthodox Church of Russia, under pressure from the Soviet government, forcefully integrated the Ukrainian Greek Catholic Church and claimed jurisdiction over it. When the participants in the synod on March 8 and 9, voted for the “reunification” of their Church with the Patriarchate of Moscow, all the Ukrainian Greek Catholic bishops were behind bars in prisons. The 216 priests and 19 laymen, assembled in the Cathedral of Saint George in Lviv by the NKVD, the ancestor of the KGB, were at the mercy of a “group of initiative” led by two Orthodox bishops, Antony Pelvetsky and Myhailo Melnyk, and an orthodox priest Gavril Kostelnyk. The archives reveal that it was Stalin himself who decided to eliminate the Ukrainian Greek Catholic Church in February 1945, twelve days after the Conference of Yalta with Winston Churchill and Franklin D. Roosevelt.

All serious historians and theologians have no doubts that the 8-10 March 1946 synod of the Ukrainian Greek Catholic Church at Lviv was only a sham. Bohdan Bociurkiw, who was a professor of history at Carleton University in Ottawa, wrote a comprehensive survey on this matter and it has never been contradicted. Pope Benedict XVI spoke of it in 2006, referring to it as a “pseudo-synod” which “seriously harmed Church unity”. Nicolas Lossky, a French Orthodox theologian who is a member of the Patriarchate of Moscow, also recognized that this was a false synod. Because of its suppression in 1946 and until 1989, the Ukrainian Greek Catholic Church, which counted more than 5 million adherents, became, in fact, both the principle victim and the principle force of opposition, within the borders of the USSR, to the Soviet regime. Thus we make an appeal to the present day Orthodox authorities in Russia and Ukraine and elsewhere, to recognize the invalidity of the tragic decisions of the council of Lviv.

The Orthodox Church of Russia as a whole cannot be held responsible for decisions taken by ecclesiastical authorities who were manipulated or terrorized by the NKVD-KGB. However we, as Orthodox Christians, living 70 years after the events, feel responsible for the culpable silence surrounding the destruction of this Church by the Soviet regime with the participation of the Patriarchate of Moscow. We know that millions of Orthodox Christians in the world firmly condemn the anti-religious persecutions of the Soviet government and of Joseph Djougachvili in particular.
Thus, on this commemorative day of March 10 1946 and on the eve of Sunday, March 13 2016, Sunday of the Great Pardon in the Orthodox liturgical calendar, we assure the Ukrainian Greek Catholic Church of our solidarity, of our prayers for all the innocent victims of this Church who were imprisoned, tortured, deported and assassinated by the Soviet government with the complicity of the Patriarchate of Moscow. We humbly ask their pardon for all the injustices they have suffered under the cover of the Orthodox Church and we bow down before the martyrs of this Ukrainian Greek Catholic Church.
  • Antoine Arjakovsky, Orthodox Christian, Paris
  • Andrey Chernyak, Orthodox Christian, Moscow
  • Taras Dmytryk, Orthodox Christian, Lviv
  • Jim Forest, Orthodox Christian, Amsterdam
  • Fr. George Kovalenko, Orthodox Christian, Kiev
  • Inga Leonova, Orthodox Christian, New York
  • Fr. Christophe Levalois, Orthodox Christian, Paris
  • Fr. Michael Plekon, Orthodox Christian, New York
  • Olga Sedakova, Orthodox Christian, Moscow
  • Constantin Sigov, Orthodox Christian, Kiev
  • Cyrille Sollogoub, Orthodox Christian, Paris
  • Daniel Struve, Orthodox Christian, Paris
  • Natallia Vasilevich, Orthodox Christian, Minsk
  • Bertrand Vergely, Orthodox Christian, Paris
  • Andri Yurash, Orthodox Christian, Kiev
For additional background, see the film “To Understand and to Forgive”:

70 Jahre Lviv Pseudo Sobor: TO UDERSTAND AND TO FORGIVE eng

Donnerstag, 18. Februar 2016

RISU: Pope Francis: I understand the feelings of the Ukrainians

Pope Francis gave a lengthy press conference on the flight back from Mexico to Rome on Thursday, among others sharing thoughts on the Church in Ukraine and Patriach Sviatoslav reaction on the joint declaration signed in Cuba.

Pope said he understood these fears, expressed by Greek Catholic Archbishop Sviatoslav Schevchuk, adding that he is entitled to his own ideas regarding the conflict in Ukraine. It’s important to take the comments in context, the Pope insists, since Archbishop Schevchuk also describes the encounter as “a good thing” which he hopes will lead to further dialogue.

Please find the full translation of the Holy Father's answer about the meeting and the Ukrainian Catholics reaction:

[Conversation with Kirill] of two hours in which we conversed as brothers, sincerely, and no one knows what was said, only that which we said at the end, publicly, regarding that which we sought to accomplish during the discussion.
Thirdly: that article, those declarations in Ukraine. When I read this, I became a little concerned, because it was actually Sviatoslav Shevchuk that had said that the Ukrainian people, or some Ukrainians, or many Ukrainians feel profoundly saddened and betrayed.

First of all, I know Sviatoslav well: in Buenos Aires we worked together. When he was elected (at the age of 42, a fine man!) a Major Archbishop, he returned to Buenos Aires to collect his things. He came to see me and gave me an icon – a small one – of the Virgin Tenderness, and said to me: “This accompanied me throughout my life: I want to leave it with you, because you accompanied me in these four years”. It is one of the few things that I brought with me from Buenos Aires and I keep in on my desk. He is a man that I respect and am close with; we call each other “tu” (the familiar form), and because of this it seemed a little strange to me. And I remembered something he had said to you [the press]: to understand a news item, a declaration, you need to find the hermeneutic of "all." When did he say this? It was said in a declaration on 14 of February last, Sunday, last Sunday. And interview that he did with Father… I don't remember, a Ukrainian priest; in Ukraine, and published. That news - the interview is two-and-a-hald pages, more or less - that news is in the third paragraph from the end, a small thing.

I read the interview, and I will say this: Shevchuk - this is the dogmatic part - declares himself a son of the Church, in communion with the Bishop of Rome, with the Church; he speaks of the Pope and closeness with the Pope, and of him, of his faith, and also of the Orthodox faith. No problem with the dogmatic part, it's Orthodox in the best sense of the word, that is, Catholic belief. Then, as in every interview, as in this one for example, everyone has the right to add their thoughts, and he did, not about the meeting [with Kirill], because about the meeting he said: “It is a good thing and we must move forward”, but in the second part, where the personal ideas are expressed. As an example, I said about bishops who move around pedophile priests, that the best that they can do is to resign. This is one thing… it's not dogmatic, but it's what I think. And thus [Sviatoslav] also has his personal ideas that are his opinion, and he has the right to have them.

Everything that he says is in the Declaration: and that is the problem. About the meeting itself, he said: “This the Lord's work, the Spirit that moves forward, the embrace…”: this is all good.
And the Declaration? It's a problematic document.

And there is something else to add: that Ukraine is in a time of war, of suffering, with many interpretations. I mentioned the Ukrainian people, asking for prayers and expressing my closeness many times, whether at the Angelus or in the Wednesday Audiences. But the historical fact of a war… each one has their own ideas: what is this war? who stared it? how is is carried out? how is it not carried out?… It is obvious that this is an historical problem, but also an existential problem of that Country, and speaks of suffering.

And in this context, I will add this: what the [Ukrainian] faithful are saying can be understood… because Sviatoslav said: “Many faithful contacted me or wrote, saying that they are profoundly hurt and betrayed by Rome”. It is understandable that a people in that situation feel this way.
The Declaration is questionable on this issue of Ukraine, but it also says that the war should stop and an agreement should be reached.

Personally, I also expressed my desire that the Minsk Accords would be put into practice, and the elbow cannot erase that which has been written by the hand. The Church of Rome, the Pope has always said: “Seek peace”.

I received both presidents [Russia and Ukraine] .

And thus, when he expresses that which he hears from his people, I understand him, I do.
But that is not the key item. The key is the whole [statement]. If you read the whole interview, you see that serious dogmatic things are also mentioned: there is a desire for unity, do move forward, an ecumenical sentiment – he is an ecumenical person… And there are are certain opinions… He wrote to me when he found out about the trip, the meeting, but as a brother, giving his opinions as a brother… I am not sorry for the Declaration, that is; I am not sorry in the sense that we must respect the freedom of each side to have their opinion in this difficult situation. And [what about] from Rome…

At this moment, the Nuncio is at the frontier zone [Donbas] where the fighting is, helping the soldiers, the wounded; the Church of Rome has sent much help there, much help. And it always seeks peace, agreements; that the Minsk Accords be respected…. This is the whole picture. But we must not be alarmed by one phrase: this is a lesson, that one item of news must be interpreted according to the hermeneutic of the whole, not of a part.

RELIGIOUS INFORMATION SERVICE OF UKRAINE