Mittwoch, 21. Dezember 2016

Christus ist geboren! Frohe Weihnachten!

Liebe Freunde des Byzantinischen Gebetszentrums!

Wir wünschen Euch von Herzen ein gesegnetes Fest der Geburt unseres Herrn, Gottes und Erlösers Jesus Christus und einen und von Gott gesegneten und begleiteten Rutsch ins neuen Jahr!

Am Freitag 23.12. macht das Byzantinische Gebetszentrum bis 2. Jänner zu.

Am 3. Jänner geht es wieder los mit einer Übertragung der Vesper um 17:30 Uhr auf Radio Maria!  Wir dürften uns schon auf viele Übertragungen auf Radio Maria im kommenden Jahr freuen, da das Zentrum eine Anlage von Radio Maria bekommt. 

Das erste (und nächste) Jesusgebet des neuen Jahres ist am 10. Jänner um 19:30.

Wir wünschen Euch Allen viel Freude und Friede im Herrn!

Gottes reichsten Segen und frohe Weihnachten!

Montag, 21. November 2016

21. November 2016: Einzug unserer allheiligen Herrin der Gottesgebärerin und immerwährenden Jungfrau Maria in den Tempel


Troparion, 4. Ton
Heute ist der Anbeginn des Wohlgefallens Gottes und die Vorherverkündigung der Erlösung des Menschengeschlechts. Im Tempel Gottes zeigt sich strahlend die Jungfrau und verkündet im voraus allen Christus an  Zu ihr lasst uns mit lauter Stimme rufen: Sei gegrüßt, du Erfüllung der Heilsordnung unseres Schöpfers.

Dienstag, 15. November 2016

Syriengebet am 22. November in Salzburg!!!!


KATHPRESS: Ukrainischer Großerzbischof beendet Österreich-Besuch

Wien, 14.11.2016 (KAP) "Die Ukrainische Griechisch-katholische Kirche ist ein lebendiger Teil der katholischen Kirche in Österreich und will das auch immer mehr noch werden." Das betonte Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk, Oberhaupt der Kirche, zum Abschluss seines Österreich-Besuchs gegenüber "Kathpress". Schewtschuk war Sonntagabend nach einem dreitägigen Aufenthalt zurück in die Ukraine gereist. Die Ukrainische griechisch-katholische Kirche (UGKK) wolle ihre eigenen Identität als östliche byzantinische Kirche bewahren, ihren geistliche und spirituellen Reichtum zugleich aber mit den anderen Christen in Österreich teilen, so der Großerzbischof.

Es gehe um "Integration, aber nicht um Assimilation", sagte Schewtschuk. Und selbstverständlich seien in den ukrainischen katholischen Gemeinden in Österreich auch alle Nicht-Ukrainer "sehr willkommen".

Die UGKK ist heute eine der religiös und gesellschaftlich bedeutendsten Kirchen in der Ukraine. Tausende ihrer Gläubigen leben auch in Österreich, das seit fast 300 Jahren Ziel einer starken ukrainischen Migration ist. Die UGKK umfasst hierzulande derzeit sechs Gemeinden. Für die Seelsorge stehen zwölf Priester zur Verfügung. WEITERLESEN

Donnerstag, 27. Oktober 2016

PROGRAMM: Tag der Begegnung 2016: 26. November 2016



TAG DER BEGEGNUNG des Byzantinischen Gebetszentrums 2016, Samstag 26. November 2016
Das Zentrum für ostkirchlicher Spiritualität " Byzantinisches Gebetszentrum" lädt zum 9. mal zu einem Tag der Begegnung ein! Seit der Eröffnung 2008 ist viel Wasser die Salzach heruntergeflossen... und doch kennen viele das Gebetszentrum nicht. Eine gute Gelegenheit an diesem Samstag, den 29. November, hineinzuschauen und das neue Ort des Zentrums im Bäregässchen 8, 5020 Salzburg kennenzulernen und an unserem reichen Programm teilzunehmen. Das Thema dieses Tages, neben vielen Gebetsformen in byzantinischer Tradition, ist die Situation der Christen in Syrien, "Vor Deinem Kreuz falled wir Nieder" das Gebet und das Überleben der Christen in Syrien.  Mit spannende Beiträge von Univ. Prof. me. DDr. Peter Hofrichter über das Christentum in Syrien, V. Hanna Ghoneim, Seelsorger der melkitisch-griechich-katholischen Gemeinde in Wien und Gründer des Korbgemeinschafts und P. Andreas Bonenberger, Leiter des Byzantinischen Gebetszentrums geben Zeugnis über die Situation der Christen in Syrien.  Diakon John Reves presentiert das Zentrum und ihre Tätigkeiten und führt uns ein in das Geheimnis des ostkirchlichen Gebets und der Spiritualität. 
Die Türen des Zentrums sind von 9:30 bis 17:30 Uhr geöffnet. Dieser Tag kann entweder als ein Ganzes, als ein Einkehrtag, von morgens bis abends erlebt werden, oder auch nur Teile davon, wie die Göttliche Liturgie am Mittag, der eine oder andere Vortrag, die feierliche Vesper am Abend.
Wir freuen uns auf jeder der vorbeischaut.

AM VORABEND: Freitag 25. November:
AM TAG: Samstag 26. November:


Samstag, 22. Oktober 2016

RISU: Diversity is not a danger, but a treasure for the whole Church, European Eastern rite Catholic bishops

(RISU-Religious Information Service Ukraine)With a heartfelt appeal to the international community for an end to the conflict in Ukraine and a reminder about persecuted Christians especially in the Middle East, the Patriarch of Lisbon, Cardinal Manuel Clemente, this afternoon in the Portuguese capital opened the meeting of the Bishops of the Catholic Eastern Rite Churches in Europe, Council of European Bishops' Conferences informs.


In the Rua dos Jerónimos parish church hall, in the presence of a large delegation of bishops from Ukraine, led by His Beatitude Sviatoslav Shevchuk, Patriarch Clemente recalled the forgotten conflict in the Doneck region, inviting the international community to “take this conflict seriously” so that “private interests do not gain the upper hand over the good of peoples and peace”. Turning then to the other bishops gathered in the Portuguese capital – more than 50 bishops from 14 Catholic Eastern Rite Churches, and representatives of the Bishops’ Conferences of Germany, Italy and France – the Patriarch of Lisbon wanted to draw attention to the persecuted Churches. “Today, if your Churches are able to enjoy the fruits of re-discovered freedom, we also have the duty to remember the Churches which today are still persecuted, especially in the Middle East. So allow me to testify to the closeness of the whole of the Portuguese episcopate to the Churches in the Middle East: we do not forget you. Your martyrdom hangs over us! May the Consoler ensure you feel His presence”.

Focussing then on the theme of the meeting The pastoral care of Eastern Rite Catholic migrants in Western countries, the Portuguese Patriarch recalled how the phenomenon of the migration of thousands of Christian faithful which accompanied the fall of the Iron Curtain contributed not just to a better awareness of the ‘Catholicity’ of the Church but also to renewing it: “if years ago you were unknown by the majority of Portuguese, today your countries and your Churches have become for us names, real people, work colleagues, neighbours. This is the other side of migration. … now we don’t know you just as something heard about, but because we have seen and known you, because we have eaten, celebrated and cried with you. This experience of sharing life allows us to say with joy that your people and your Churches are a gift for all of us”.  Continue here

Freitag, 7. Oktober 2016

Coming Soon! Ikonenmalkurs in Salzburg Mo. 28. November bis Fr. 02. Dezember


IKONENMALSCHULE DES BYZANTINISCHEN GEBETSZENTRUM


Das Zentrum für Ostkirchliche Spiritualität „Byzantinisches Gebetszentrum“ lädt von Montag, 28. November bis Freitag, 2. Dezember zu einer adventzeitlichen Ikonenmalschule in der St. Markuskirche (Franz-Josef-Kai 21, 5020 Salzburg) ein. Ikonen- und Ostkirchenexpert Diakon John Reves, Patoraler Mitarbeiter des Byzantinischen Gebetszentrums und Meister-Ikonenmalerin und Botanik-Malerin Laurence Pierson aus Frankreich/USA leiten einen Ikonenmalkurs für Anfänger und Fortgeschrittene, bei dem nicht nur die Technik des Malens von Bedeutung sein soll, sondern vor allem auch das Vertraut Werden mit den Ikonen in ihrem ostkirchlichen Kontext. Begleitet von Gebet und Liturgie der byzantinischen Ostkirchen dient dieser Kurs als eine Zeit der Besinnung und geistlichen Vorbereitung auf das Fest der Geburt des Herrn. Ikonenmalerei ist eine hohe liturgische Kunst, die den Glauben an die Menschwerdung Christi verkündet. Die Ikonen werden im Gebet und der Tradition nach mit Eitempera und Blattgold auf kreidegrundiertes Holz gemalt. Je nach erforderlichem Schwierigkeitsgrad stehen den TeilnehmerINNEn ein klassisches Motiv zur Verfügung. Der Kursbeitrag beträgt €250, zuzüglich ca. €65 für Material (grundiertes Brett, Pigmente, Pinsel, Gold etc.).

Anmeldung beim Zentrum für ostkirchliche Spiritualität „Byzantinisches Gebetszentrum“ (byz.gebetszentrum(at)speed). 


Patriarch Sviatoslav kommt nach Wien am 12. November 2016




Donnerstag, 6. Oktober 2016

AXIOS! AXIOS! AXIOS! Weihe der Byzantinischen Kapelle am ITI in Trumau

Bischof Borys Gudziak von Paris weiht die Heiligkreuz Kapelle von ITI, Foto ITI

The Consecration of the new Byzantine Chapel on September 30th presided over by Bishop Boris Gudziak and three other Greek-catholic bishops, the Pontifical Mass celebrated by Cardinal Christoph Schönborn on October 1st in the newly consecrated chapel, and the surprise musical performance by the KisiKids at the opening of the Dies natalis ceremony were a joyful reminder of the richness of the Church’s liturgical and spiritual diversity in unity. This has always been a hallmark of the ITI and its unique campus life. It is also what was celebrated this past weekend commemorating 20 years since the founding of the ITI by Pope St. John Paul II on October 1st, 1996. Weiter auf iti.ac.at

Papst Franziskus in Georgien

L'emozionante canto durante l'incontro tra Papa Francesco e il Patriarca della chiesa Georgiana from Aleteia on Vimeo.

Save the Date! Coming soon! TAG DER BEGEGNUNG 2016


Saint Elias the Prophet Church Highlights Consecration Service

Ukrainian Greek Catholic Church is an Orthodox Church

Dienstag, 13. September 2016

14. September: Fest der Kreuzerhöhung

Ikone der Kreuzerhöhung, Heilig-Geist Kapelle, Byzantinisches Gebetszentrum Salzburg

Kreuz - Schützer der ganzen Welt,
Kreuz - Schönheit der Kirche,
Kreuz - Macht der Könige,
Kreuz - Fundament der Gläubigen,
Kreuz - Herrlichkeit der Engel,
Kreuz - Wunde der Dämonen.

 -Exapostilarion des Kreuzerhöhungsfestes

Freitag, 9. September 2016

Die Ikonostase ist angekommen!!!

Liebe Freunde des Byzantinischen Gebetszentrums!

Vergangenen Dienstag ist die neue Ikonostase mit Altar, Rüsttisch, Kantorenpult und Ikonenpult aus Bulgarien angekommen.  Meisterschnitzer Wladimir Zlatkov installierte die Ikonostase und wir haben feierlich das Fest der Geburt der Gottesmutter mit der neuen Einrichtung gefeiert.  Wir warten nun auf die Ikonen!


Hilfe Gesucht!
Um die Einrichtung fertigzustellen brauchen wir noch einiges an Spendengeldern:
Zentrum für ostkirchliche Spiritualität "Byzantinisches Gebetszentrum"
IBAN: AT27 3500 0000 0301 8660
BIC: RVSAAT2S
Spendenzweck: "Kapelleneinrichtung"

Ein herzliches Vergelt's Gott!

Neue Gottesdienstzeiten im Byzantinischen Gebetszentrum in Salzburg

Liebe Freunde des Byzantinischen Gebetszentrums!

Zu Beginn des neuen Kirchenjahres geben wir die folgende allgemeine Gottesdienstordnung bekannt:

Dienstag: 12:00 Uhr: Sext, 17:30 Uhr (statt 17:00 Uhr) Vesper, jeden 2. und 4. Dienstag im Monat Einführung in das Jesusgebet um 19:30 (statt 20:00 Uhr)

Mittwoch: 8:00 Uhr: Morgengebet, 12:00 Uhr: Göttliche Liturgie, 17:30 Uhr (statt 17:00 Uhr): Vesper

Donnerstag: 8:00 Uhr: Terz, 12:00 Uhr: Sext und Non  

Freitag: 8:00 Uhr: Göttliche Liturgie (ab 23. Sept.), 12:00 Uhr: Hymnos Akathistos oder Moleben

Alle sind herzlich eingeladen an den Gottesdiensten in der Heilig Geist Kapelle, Bärengässchen 8, 5020 Salzburg teilzunehmen.

Für eventuelle Änderungen bzw. zusätzliche Gottesdienstzeiten des Zentrums bitte http://byzantinischesgebetszentrum.blogspot.co.at/p/gottesdienste.html konsultieren.

Donnerstag, 8. September 2016

HEUTE: Fest der Geburt der Gottesgebärerin, 8. September



TROPARION, 3. Ton

Deine Geburt, o Gottesgebärerin, hat den ganzen Erdkreis mit Freude erfüllt. Denn aus Dir ging auf die Sonne der Gerechtigkeit: Christus, unser Gott.  Er nahm den Fluch hinweg und brachte den Segen, zerstörte den Tod und schenkte uns ewiges Leben.

Dienstag, 5. Juli 2016

KATHPRESS: Vatikan würdigt epochale "Enzyklika" des orthodoxen Konzils


Vatikanstadt, 05.07.2016 (KAP) Als epochemachend hat der beim Päpstlichen Einheitsrat für den Dialog mit den Ostkirchen zuständige Dominikaner Hyacinthe Destivelle die "Enzyklika" des orthodoxen Konzils von Kreta gewürdigt. "Zum ersten Mal sprechen die orthodoxen Kirchen mit einer Stimme nicht nur in Fragen, die sie selbst betreffen, sondern auch in Fragen, die die ganze Menschheit angehen", schrieb Destivelle laut einem Bericht von Radio Vatikan in der Vatikanzeitung "Osservatore Romano". Der Rundbrief sei "sicher eine der wichtigsten Früchte" des Panorthodoxen Konzils vom 19. bis 26. Juni auf Kreta. Weiter auf KATHPRESS

Dienstag, 17. Mai 2016

Kirchenmusik Workshop in Wien!





Liebe Freunde in Christus!
Im Namen der Pfarre St. Barbara Wien und der Sheptytsky Stiftung UGKK Lviv laden wir sie herzlich zu den Workshops und Konzerte vom Chor PATHMOS vom 22. bis zum 25. Mai 2016 ein , sowie auch besonders an den Gottesdiensten abends mitzufeiern und zu den Konzerten in St. Barbara zu kommen.
Die Teilnahme an Workshops ist anmeldepflichtig unter Adresse sheptytsky.foundation@ugcc.org.ua
Tel. Nr. +43 650 670 20 18

Kurzprogram  ist folgend
St. Barbara:
SO, 22. Mai  11:00 Konzert und Vorstellug von Workshops
MO, 23 Mai 16:00 - 21:00 Workshops mit  Göttl. Liturgie um 18:00
DI, 24. Mai 16:00 - 21:00 Workshops mit Vesper um 18:00
Otto-Mauer-Zentrum, Währinger Str.
Mi., 16:00 - Praesentation der Projekte Sheptytsky Stiftung UGKK Lviv mit einem Konzert im Anschluss um 19:00 in St. Barbara

Wir freuen uns sehr auf ihr Kommen!
Mit lieben Grüßen,


St. Barbara Pfarre Wien
Die Kirchenmusiker und Theologen aus Lviv, - Andriy Shkrabyuk, Maksym Tymo, Ruslan Grekh stellen das Projekt vor, das bereits in verschiedenen Städten der Ukraine (Lviv, Kyiv, Dnipropetrovs’k u.a.) mit Unterstützung von RENOVABIS durchgeführt wurde.
Dieses Projekt wird unterstützt durch das Schottenstift, das Generalvikariat für die Katholiken des byzantinischen Ritus in Österreich, die Stiftung PRO ORIENTE, Gesellschaft der ukrainischen Jugend in Österreich, Botschaft der Ukraine in Republik Österreich.

Mittwoch, 30. März 2016

UGKK: A Word to the Orthodox Brothers and Sisters Who Signed the Statement on the 70th Anniversary of the So-Called “Lviv Sobor of 1946”

We, Greco-Catholic bishops, clergy, and lay people, scholars and researchers from various countries, express our sincere gratitude and recognition for your letter in which you rightly call this gathering a “pseudo-synod.”
 





You call upon the Orthodox hierarchy in Russia and Ukraine to “recognize the invalidity of the tragic decisions” and assure the Ukrainian Greco-Catholic Church (UGCC) of your solidarity and prayer “for all the innocent victims of this Church who were imprisoned, tortured, deported and assassinated by the Soviet government with the complicity of the Patriarchate of Moscow.”

The Lord is the God of peace, and therefore a sense of earthly peace gives us a vivid foretaste of the Kingdom of Heaven. When we reconcile with one another, it can be said that we confirm the continuing power of Christ’s words: “So if you are offering your gift at the altar, and there remember that your brother has something against you, leave your gift there before the altar and go; first be reconciled to your brother, and then come and offer your gift” (Matt 5:23–24). This year your Easter gift will be dear to the Lord. We hope that He also gives us His mercy.

We sincerely admire your courage, because it is difficult to be the first — and it is even harder to remain alone. One can always encounter suspicion and mistrust from the other side and misunderstanding and lack of support from one’s own. We are convinced that your Appeal reflects the true opinion and convictions of many Orthodox throughout the world. So today we remember with gratitude all those individual expressions of compassion, understanding, and solidarity with the Church that was condemned to silence; these expressions resounded throughout all the previous decades and still sound today. Almost simultaneously with your Appeal, the Press Centre of the Ukrainian Orthodox Church (Kyivan Patriarchate) said that they “share the grief of the Ukrainian Greco-Catholics through the suffering and loss that they suffered as a result of Soviet repressions.” Both of these initiatives appeared within the context of the recent pursuit of Eucharistic unity between Orthodox and Greco-Catholics, which began last year at the proposal of the Sobor of the Kharkiv-Poltava Eparchy of the renewed Ukrainian Autocephalous Orthodox Church.

Weiter auf news.ugcc.ua

Sonntag, 13. März 2016

PRO ORIENTE: Pseudo-Synode von Lemberg 1946: Orthodoxe Christen bitten um Vergebung

(PRO ORIENTE) „Wir bitten demütig um Vergebung für all das Unrecht, das die griechisch-katholischen Opfer unter dem Deckmantel der orthodoxen Kirche erleiden mussten und verneigen uns vor den Märtyrern“
Kiew-Paris, 09.03.16 (poi) Eine Initiativgruppe orthodoxer Christen aus verschiedenen Ländern - an der Spitze der französische Historiker Antoine Arjakovsky, früherer Direktor am „College Universitaire Francais“ in Moskau, Vizedirektor am „Institut Francais“ in Kiew und Gründer des Instituts für Ökumenische Studien an der katholischen Universität Lemberg (Lwiw) – hat die ukrainischen griechisch-katholischen Christen um Vergebung für die Pseudo-Synode von Lemberg 1946 gebeten. Bei der Pseudo-Synode war die „Rückkehr“ der Unierten in die Orthodoxie beschlossen worden. Wörtlich heißt es in der Erklärung der Initiativgruppe: „Am 10. März 1946 hat die russisch-orthodoxe Kirche unter Druck der sowjetischen Regierung mit Gewalt die ukrainische griechisch-katholische Kirche integriert und die Jurisdiktion über sie beansprucht. Als die Synodenteilnehmer am 8. und 9. März 1946 für die ‚Wiedervereinigung‘ ihrer Kirche mit dem Moskauer Patriarchat stimmten, waren alle griechisch-katholischen Bischöfe bereits im Gefängnis“. Die 216 Priester und 19 Laien, die vom NKWD (Narodni Komisariat Wnutrenich Djel, Volkskommissariat des Inneren) in der Lemberger Georgskathedrale versammelt worden seien, wären ganz dem Belieben von drei zur Orthodoxie konvertierten Priestern – den zu Bischöfen beförderten Geistlichen Antonij Pelwetskyj und Myhailo Melnyk sowie des Erzpriesters Gavrylo Kostelnyk – ausgeliefert gewesen. Aus den Archivbeständen gehe hervor, dass Stalin persönlich bereits im Februar 1945 die Eliminierung der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche angeordnet habe.

Alle „ernsthaften Historiker und Theologen“ hätten keine Zweifel, dass die Synode vom 8. bis 10. März 1946 eine Täuschung gewesen sei.
Die Initiativgruppe orthodoxer Christen verweist auf die Forschungen des kanadisch-ukrainischen Historikers Bohdan Bociurkiw, auf die Feststellungen von Papst Benedikt XVI. im Jahr 2006 und auf die Erkenntnisse des französischen orthodoxen Theologen Nicolas Lossky. Wörtlich heißt es in der Erklärung der Initiativgruppe weiter: „Wegen der Unterdrückung im Jahr 1946 wurde die ukrainische griechisch-katholische Kirche mit ihren fünf Millionen Gläubigen das hauptsächliche Opfer des Sowjetregimes, aber auch die wichtigste Oppositionsgruppe gegen dieses Regime. Wir appellieren an die heutigen orthodoxen Autoritäten in Russland und in der Ukraine und anderswo, die Ungültigkeit der tragischen Entscheidungen der Synode von Lemberg anzuerkennen“.

Die russisch-orthodoxe Kirche als ganze könne nicht für die Entscheidungen verantwortlich gemacht werden, die von kirchlichen Autoritäten getroffen wurden, die vom NKWD „manipuliert oder in Schrecken versetzt wurden“, wird in der Erklärung weiter betont: „Als orthodoxe Christen, die 70 Jahre nach den Ereignissen leben, fühlen wir uns aber verantwortlich für das schuldhafte Schweigen über die Zerstörung der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche durch das Sowjetregime unter Beteiligung des Moskauer Patriarchats. Wir wissen, dass Millionen orthodoxer Christen in aller Welt die religionsfeindliche Verfolgung durch die sowjetische Regierung entschieden verurteilen. Daher versichern wir an diesem 70. Gedenktag des 10. März 1946 und am Vorabend des orthodoxen Versöhnungstages am 13. März die ukrainische griechisch-katholische Kirche unserer Solidarität und des Gebets für die schuldlosen Opfer aus dieser Kirche, die durch die Sowjetregierung inhaftiert, gefoltert, deportiert und ermordet wurden. Wir bitten demütig um Vergebung für all das Unrecht, das sie unter dem Deckmantel der orthodoxen Kirche erleiden mussten und verneigen uns vor den Märtyrern der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche“.

Tragische Zentralfigur: Gavrylo Kostelnyk

Die Zentralgestalt der Pseudo-Synode von Lemberg war der Priester Gavrylo Kostelnyk, der dort auch den Vorsitz führte. Er stammte aus Ruski Krstur, einem der ruthenischen Dörfer in der damals noch ungarischen Vojvodina, wo er 1886 geboren wurde. Seine Schulzeit verbrachte er im damals ebenfalls noch ungarisch kontrollierten Kroatien. Seine Studien absolvierte er am Lemberger griechisch-katholischen Seminar und an der katholischen Universität im Schweizer Fribourg. Der vielsprachige junge Theologe heiratete 1913, im selben Jahr wurde er zum griechisch-katholischen Priester geweiht. Er war anschließend als Seelsorger an der Lemberger Verklärungskathedrale tätig, aber auch als Professor am Seminar und an der Theologischen Akademie.

Ende der zwanziger Jahre profilierte sich Kostelnyk als Gegner der „Latinisierungstendenzen“ in der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche. 1930 musste er daher seine Professur zurücklegen, er trat aber weiter aktiv in der Öffentlichkeit für seine Überzeugungen ein, die auf eine klare Ablehnung des „Uniatismus“ hinausliefen. Kostelnyk gelang es, Anhänger im Klerus und unter den engagierten Laien zu sammeln. Nach Kriegsende – im Mai 1945 – trat der Priester an die Spitze einer vom NKWD inspirierten „Initiativbewegung“ für die „Wiedervereinigung“ mit dem Moskauer Patriarchat. Unter massivem Druck der sowjetischen Behörden traten bis zum Frühjahr 1946 viele griechisch-katholische Priester der Bewegung bei.

Am 23. Februar 1946 wurde Kostelnyk gemeinsam mit zwölf anderen Priestern vom damaligen orthodoxen Metropoliten von Kiew in die orthodoxe Kirche aufgenommen, zwei von ihnen - Antonij Pelwetskyj und Myhailo Melnyk – wurden später zu Bischöfen geweiht. Aus Dokumenten des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Ukraine geht hervor, dass der ganze Vorgang vom Ersten Sekretär der Partei, Nikita S. Chruschtschow, kontrolliert und gelenkt wurde, der bei wichtigen Detailfragen die ausdrückliche Zustimmung Stalins suchte. Bis heute ungeklärt ist, ob alles nach dessen Wünschen verlief, denn Chruschtschow hatte nach der Synode einen Karriere-Knick zu verzeichnen, er wurde bis Ende 1947 als Erster Sekretär abgelöst.

In der „Encyclopedia of Ukraine“ wurde als mögliches Motiv für das Handeln von Gavrylo Kostelnyk eine Mischung aus Sorge um seinen Sohn (der im Gewahrsam des NKWD war), lang gehegten „anti-lateinischen“ Gefühlen und persönlichen Überzeugungen im Hinblick auf Theologie und Kirchengeschichte genannt. Wegen dieser Überzeugungen hatte Kostelnyk schon während der ersten sowjetischen Besetzung der Westukraine 1939-41 die Aufmerksamkeit der „Organe“ erregt, die ihn schon damals veranlassen wollten, ein Schisma in der griechisch-katholischen Kirche herbeizuführen. Nach der neuerlichen Besetzung der Westukraine 1944 wurde der Priester – der vielfach auch als literarischer Autor hervorgetreten war – verstärkt unter Druck gesetzt, bis er orthodox wurde und sich an die Spitze der „Initiativbewegung“ setzte.

Seine Geschichte endete tragisch: Am 20. September 1948 wurde der Priester nach der Feier der Göttlichen Liturgie auf den Stufen der Verklärungskathedrale angegriffen und tödlich verletzt, der Täter Wasilij Pankiw richtete sich am Tatort selbst. Die offizielle Version der Sowjetbehörden lautete, Pankiw sei ein Mitglied der ukrainischen nationalistischen Untergrundbewegung UPA gewesen, deren Exponenten aber jede Beteiligung am Mord an Kostelnyk leugneten. Später wurde sogar die Version von einem „vatikanischen Agenten“ in Umlauf gesetzt. In Lemberg aber hielt sich beharrlich das Gerücht, der Mord sei vom NKWD inszeniert worden, weil Kostelnyk mittlerweile „unbequem“ und „überflüssig“ geworden war.

Erzdiözese Wien: ORF Radio Beitrag anlässlich des 70. Jahrestages der Pseudo-Synode von Lemberg

Von Stalin liquidiert - das Ende der unierten Kirche in der Ukraine vor 70 Jahren

(Erdiözese Wien, Ordinariat für die katholischen Gläubigen des Byzantinischen Ritus in Österreich) Vor genau 70 Jahren wurde die ukrainische griechisch-katholische Kirche aufgelöst - und zwangsweise der orthodoxen Kirche von Russland einverleibt. Wie schon der Zar wollte auch Stalin keine papsttreue, mit Rom "unierte" Kirche neben der orthodoxen Landeskirche dulden.
Brutal verfolgt hat sie im Untergrund überlebt - und kann sich seit Gorbatschow und Perestrojka wieder frei entfalten. Für den Dialog zwischen Rom und Moskau ist allerdings ihre bloße Existenz eine schwere Belastung. Daher war auch jüngst das Treffen in Havanna von Papst Franziskus und Patriarch Kyrill eine echte Sensation. Beseitigt sind die Probleme damit aber längst noch nicht.
Markus Veinfurter beleuchtet die historische Entwicklung dieser "Sonderform" einer orthodoxen Kirche mit dem Papst als Oberhaupt. - Gestaltung: Markus Veinfurter


Die Sendung wurde im Ö1 Programm - Religion, am Mittwoch, 09.03.2016 um 16:00 in "Praxis – Religion und Gesellschaft" gebracht.

Um die Sendung zu hören, bitte diesem Link folgen: http://oe1.orf.at/konsole?show=ondemand
Minuten 27:52-39:00.

Sr. Vassa Larin: Is "Christian Unity" an Orthodox Concern?

Montag, 7. März 2016

Gebetsabend für Syrien und Irak in Salzburg


Orthodox Peace Fellowship: APPEAL FOR RECOGNITION OF THE 1946 LVIV ‘SYNOD’ AS A SHAM



APPEAL FOR RECOGNITION OF THE 1946 LVIV ‘SYNOD’ AS A SHAM

It is urgent for Orthodox Christians to recognize the terrible truth of March 10, 1946



On March 10, 1946, at Lviv, the Orthodox Church of Russia, under pressure from the Soviet government, forcefully integrated the Ukrainian Greek Catholic Church and claimed jurisdiction over it. When the participants in the synod on March 8 and 9, voted for the “reunification” of their Church with the Patriarchate of Moscow, all the Ukrainian Greek Catholic bishops were behind bars in prisons. The 216 priests and 19 laymen, assembled in the Cathedral of Saint George in Lviv by the NKVD, the ancestor of the KGB, were at the mercy of a “group of initiative” led by two Orthodox bishops, Antony Pelvetsky and Myhailo Melnyk, and an orthodox priest Gavril Kostelnyk. The archives reveal that it was Stalin himself who decided to eliminate the Ukrainian Greek Catholic Church in February 1945, twelve days after the Conference of Yalta with Winston Churchill and Franklin D. Roosevelt.

All serious historians and theologians have no doubts that the 8-10 March 1946 synod of the Ukrainian Greek Catholic Church at Lviv was only a sham. Bohdan Bociurkiw, who was a professor of history at Carleton University in Ottawa, wrote a comprehensive survey on this matter and it has never been contradicted. Pope Benedict XVI spoke of it in 2006, referring to it as a “pseudo-synod” which “seriously harmed Church unity”. Nicolas Lossky, a French Orthodox theologian who is a member of the Patriarchate of Moscow, also recognized that this was a false synod. Because of its suppression in 1946 and until 1989, the Ukrainian Greek Catholic Church, which counted more than 5 million adherents, became, in fact, both the principle victim and the principle force of opposition, within the borders of the USSR, to the Soviet regime. Thus we make an appeal to the present day Orthodox authorities in Russia and Ukraine and elsewhere, to recognize the invalidity of the tragic decisions of the council of Lviv.

The Orthodox Church of Russia as a whole cannot be held responsible for decisions taken by ecclesiastical authorities who were manipulated or terrorized by the NKVD-KGB. However we, as Orthodox Christians, living 70 years after the events, feel responsible for the culpable silence surrounding the destruction of this Church by the Soviet regime with the participation of the Patriarchate of Moscow. We know that millions of Orthodox Christians in the world firmly condemn the anti-religious persecutions of the Soviet government and of Joseph Djougachvili in particular.
Thus, on this commemorative day of March 10 1946 and on the eve of Sunday, March 13 2016, Sunday of the Great Pardon in the Orthodox liturgical calendar, we assure the Ukrainian Greek Catholic Church of our solidarity, of our prayers for all the innocent victims of this Church who were imprisoned, tortured, deported and assassinated by the Soviet government with the complicity of the Patriarchate of Moscow. We humbly ask their pardon for all the injustices they have suffered under the cover of the Orthodox Church and we bow down before the martyrs of this Ukrainian Greek Catholic Church.
  • Antoine Arjakovsky, Orthodox Christian, Paris
  • Andrey Chernyak, Orthodox Christian, Moscow
  • Taras Dmytryk, Orthodox Christian, Lviv
  • Jim Forest, Orthodox Christian, Amsterdam
  • Fr. George Kovalenko, Orthodox Christian, Kiev
  • Inga Leonova, Orthodox Christian, New York
  • Fr. Christophe Levalois, Orthodox Christian, Paris
  • Fr. Michael Plekon, Orthodox Christian, New York
  • Olga Sedakova, Orthodox Christian, Moscow
  • Constantin Sigov, Orthodox Christian, Kiev
  • Cyrille Sollogoub, Orthodox Christian, Paris
  • Daniel Struve, Orthodox Christian, Paris
  • Natallia Vasilevich, Orthodox Christian, Minsk
  • Bertrand Vergely, Orthodox Christian, Paris
  • Andri Yurash, Orthodox Christian, Kiev
For additional background, see the film “To Understand and to Forgive”:

70 Jahre Lviv Pseudo Sobor: TO UDERSTAND AND TO FORGIVE eng

Donnerstag, 18. Februar 2016

RISU: Pope Francis: I understand the feelings of the Ukrainians

Pope Francis gave a lengthy press conference on the flight back from Mexico to Rome on Thursday, among others sharing thoughts on the Church in Ukraine and Patriach Sviatoslav reaction on the joint declaration signed in Cuba.

Pope said he understood these fears, expressed by Greek Catholic Archbishop Sviatoslav Schevchuk, adding that he is entitled to his own ideas regarding the conflict in Ukraine. It’s important to take the comments in context, the Pope insists, since Archbishop Schevchuk also describes the encounter as “a good thing” which he hopes will lead to further dialogue.

Please find the full translation of the Holy Father's answer about the meeting and the Ukrainian Catholics reaction:

[Conversation with Kirill] of two hours in which we conversed as brothers, sincerely, and no one knows what was said, only that which we said at the end, publicly, regarding that which we sought to accomplish during the discussion.
Thirdly: that article, those declarations in Ukraine. When I read this, I became a little concerned, because it was actually Sviatoslav Shevchuk that had said that the Ukrainian people, or some Ukrainians, or many Ukrainians feel profoundly saddened and betrayed.

First of all, I know Sviatoslav well: in Buenos Aires we worked together. When he was elected (at the age of 42, a fine man!) a Major Archbishop, he returned to Buenos Aires to collect his things. He came to see me and gave me an icon – a small one – of the Virgin Tenderness, and said to me: “This accompanied me throughout my life: I want to leave it with you, because you accompanied me in these four years”. It is one of the few things that I brought with me from Buenos Aires and I keep in on my desk. He is a man that I respect and am close with; we call each other “tu” (the familiar form), and because of this it seemed a little strange to me. And I remembered something he had said to you [the press]: to understand a news item, a declaration, you need to find the hermeneutic of "all." When did he say this? It was said in a declaration on 14 of February last, Sunday, last Sunday. And interview that he did with Father… I don't remember, a Ukrainian priest; in Ukraine, and published. That news - the interview is two-and-a-hald pages, more or less - that news is in the third paragraph from the end, a small thing.

I read the interview, and I will say this: Shevchuk - this is the dogmatic part - declares himself a son of the Church, in communion with the Bishop of Rome, with the Church; he speaks of the Pope and closeness with the Pope, and of him, of his faith, and also of the Orthodox faith. No problem with the dogmatic part, it's Orthodox in the best sense of the word, that is, Catholic belief. Then, as in every interview, as in this one for example, everyone has the right to add their thoughts, and he did, not about the meeting [with Kirill], because about the meeting he said: “It is a good thing and we must move forward”, but in the second part, where the personal ideas are expressed. As an example, I said about bishops who move around pedophile priests, that the best that they can do is to resign. This is one thing… it's not dogmatic, but it's what I think. And thus [Sviatoslav] also has his personal ideas that are his opinion, and he has the right to have them.

Everything that he says is in the Declaration: and that is the problem. About the meeting itself, he said: “This the Lord's work, the Spirit that moves forward, the embrace…”: this is all good.
And the Declaration? It's a problematic document.

And there is something else to add: that Ukraine is in a time of war, of suffering, with many interpretations. I mentioned the Ukrainian people, asking for prayers and expressing my closeness many times, whether at the Angelus or in the Wednesday Audiences. But the historical fact of a war… each one has their own ideas: what is this war? who stared it? how is is carried out? how is it not carried out?… It is obvious that this is an historical problem, but also an existential problem of that Country, and speaks of suffering.

And in this context, I will add this: what the [Ukrainian] faithful are saying can be understood… because Sviatoslav said: “Many faithful contacted me or wrote, saying that they are profoundly hurt and betrayed by Rome”. It is understandable that a people in that situation feel this way.
The Declaration is questionable on this issue of Ukraine, but it also says that the war should stop and an agreement should be reached.

Personally, I also expressed my desire that the Minsk Accords would be put into practice, and the elbow cannot erase that which has been written by the hand. The Church of Rome, the Pope has always said: “Seek peace”.

I received both presidents [Russia and Ukraine] .

And thus, when he expresses that which he hears from his people, I understand him, I do.
But that is not the key item. The key is the whole [statement]. If you read the whole interview, you see that serious dogmatic things are also mentioned: there is a desire for unity, do move forward, an ecumenical sentiment – he is an ecumenical person… And there are are certain opinions… He wrote to me when he found out about the trip, the meeting, but as a brother, giving his opinions as a brother… I am not sorry for the Declaration, that is; I am not sorry in the sense that we must respect the freedom of each side to have their opinion in this difficult situation. And [what about] from Rome…

At this moment, the Nuncio is at the frontier zone [Donbas] where the fighting is, helping the soldiers, the wounded; the Church of Rome has sent much help there, much help. And it always seeks peace, agreements; that the Minsk Accords be respected…. This is the whole picture. But we must not be alarmed by one phrase: this is a lesson, that one item of news must be interpreted according to the hermeneutic of the whole, not of a part.

RELIGIOUS INFORMATION SERVICE OF UKRAINE 

Mittwoch, 17. Februar 2016

(KATH.NET)Gemischte Gefühle: Gastkommentar zur Erklärung von Papst Franziskus und Patriarch Kyrill in Kuba von Msgr. Erzpriester Franz Schlegl


Wien-Vatikan (kath.net) Nun hat sich auch die mit Abstand größte katholische Ostkirche, nämlich die griechisch-katholische Kirche der Ukraine, zum Abschlussdokument anlässlich des Treffens von Papst Franziskus und Patriarch Kyrill. zu Wort gemeldet und zwar mit einem gewissen Befremden.

Vorab aber sollen doch große Passagen der Erklärung positiv gewürdigt werden, nämlich der Schutz der Ehe als unauflöslicher Verbindung eines Mannes mit einer Frau. Die Sorge um den Schutz des ungeborenen Kindes, dessen Lebensrecht in den meisten Ländern in den ersten Schwangerschaftsmonaten nicht mehr anerkannt ist. Auch die Sorge um den Ausgang des Lebens eines schwerkranken oder behinderten Menschen bewegt beide Kirchen, seitdem in immer mehr Ländern für die Euthanasie geworben wird.

Natürlich ist auch der Schutz der Christen in den Krisengebieten des Nahen Ostens, wo sie aufgrund des islamistischen Terrors praktisch zum Freiwild geworden sind, Anliegen der katholischen und der orthodoxen Kirche. Soweit so gut, darüber haben schon andere Kommentatoren ausführlich geschrieben.

Der ukrainisch-griechisch-katholische Großerzbischof, Svjatoslav Shevchuk, (den Titel" Patriarch" verweigert Rom aus politischer Rücksicht auf die Orthodoxen, was die ukrainisch-katholischen Priester und Gläubigen nicht hindert, ihrem Oberhaupt auch in der Liturgie diesen Titel zu geben!) hat nun offiziell sein Befremden über einige Passagen der gemeinsamen Erklärung von Papst und Patriarch geäußert. Er bezeichnet ausdrücklich den päpstlichen Rat für die Einheit der Christen und Kurt Kardinal Koch als schwache Autorengruppe, was die gesellschaftspolitische Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine und den Konflikt in der Ostukraine betrifft. Patriarch Svjatoslav sagt , er sei noch von Papst Benedikt XVI zum Mitglied des Ökumenerates ernannt worden, aber niemand habe ihn in diesem Zusammenhang um seine Gedanken gefragt. Man spreche also zwischen Rom und Moskau über die griechisch-katholischen Ukrainer, aber ohne deren Meinung einzuholen.

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