Mittwoch, 20. Mai 2015

Coming Soon! Gebetsaktion in Salzburg

AM DIENSTAG 2. JUNI:


UGKK: „Das Millennium des Todes der heiligen Borys und Hlib veranlasst uns dazu, ein Beispiel der Versöhnung zu sein…”, – das Oberhaupt der UGKK


Am vergangenen Wochenende fand die 9. Wallfahrt der Gläubigen der Kiewer Erzeparchie der UGKK zum Vyshhoroder Mariendom statt. Diese Wallfahrt war dem Millennium des Märtyrertodes von Borys und Hlib gewidmet.
Aus dem Anlass dieser Wallfahrt übersandte der Vater und das Oberhaupt der UGKK den Pilgern ein Begrüßungsschreiben, welches während der Göttlichen Liturgie verlesen wurde. Der Vorsteher unserer Kirche hob hervor, dass die beiden Heiligen Borys und Hlib die ersten ukrainischen Heiligen seien, welche vom Volk den Namen „Leidenserdulder“ erhielten. Dagegen ging ihr Mörder Svyatopolk als „der Verfluchte“ in die Geschichte ein.
„Das Volk nannte sie so, weil sie als tapfere Krieger die Gewalt nicht durch Gewalt besiegten. Auf diese Weise ahmten sie die Leiden des Herrn nach, indem sie zu den ersten Früchten der Volodymyr-Taufe wurden“, – erklärte Seine Seligkeit Sviatoslav.
Nach der Meinung des Vorstehers der UGKK, veranlasst uns das Millennium des Todes der heiligen Borys und Hlib dazu, ein Beispiel der Versöhnung zu sein. Deshalb beteten die Pilger auf dieser Wallfahrt für den Frieden.
„Wir sind überzeugt, dass wir aus diesem Krieg als Sieger hervorgehen werden, genauso wie die heiligen Borys und Hlib. Der Angreifer aber wird das Schicksal Sviatopolks erleiden“, – unterstrich S. S. Sviatoslav.

PRO ORIENTE VORTRAG IN SALZBURG : Im Schatten des Halbmondes. Der Völkermord an den Armeniern, Griechen und syrischen Christen

Im Schatten des Halbmondes. Der Völkermord an den Armeniern, Griechen und syrischen Christen 
120. Ökumenische Akademie
  • DATUM / ZEIT
      21. Mai 2015
      um 19:00 Uhr
  • ORT
      Theologische Fakultät, Universitätsplatz 1, HS 101
  • REFERIERENDE
      Univ.Doz.Dr.Dr. h.c. Jasmine Dum-Tragut und Univ. Prof. Dr. Aho Shemunkasho
  • PARTNER
      Universität Salzburg- ZECO
      Referat für Ökumene der Erzdiözese Salzburg
  • SEKTIONSalzburg
  • STATUSöffentlich
Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Gedenken an die Opfer 1915/16

Moderation: Mag. Mathias Hohla 
Auf dem Hintergrund der laufenden
Berichte über die Verfolgung der
orientalischen Christen im Irak und in
Syrien durch die Islamisten steht heuer
ein Gedenken von erschütternder
Aktualität an: Vor 100 Jahren begann mit einer umfangreichen Verhaftungsaktion in Konstantinopel in den Morgenstunden des 24. April 1915 der Völkermord an den armenischen und syrischen Christen im damaligen
Osmanischen Reich. Bisher hatten 20
Staaten den Völkermord anerkannt. Nun kam auch Österreich hinzu. Die
Referierenden informieren über die
geschichtlichen Hintergründe ebenso wie über den gegenwärtigen politischen
Umgang.
Jasmine DUM-TRAGUT, Armenologin
und Linguistin, stv. Leiterin des
ZECO. Aho SHEMUNKASHO, Syrologe
und Kirchenhistoriker, FB Bibelwissenschaft
und Kirchengeschichte der
Universität Salzburg.
Konsultoren der Stiftung PRO ORIENTE.
Moderation:
Mag. Mathias HOHLA, Ökumenereferent
der Erzdiözese Salzburg.

ERSTER SYRISCH-ORTHODOXER KIRCHENTAG IN DEUTSCHLAND (Pro Oriente)

Anlass und Höhepunkt für den ersten Pastoralbesuch von Patriarch Ignatius Aphrem II. – Magdeburger Bischof Feige betonte ökumenische Verbundenheit der katholischen Kirche mit der syrisch-orthodoxen Kirche
Berlin, 17.05.15 (poi) Mit der Einweihung eines Denkmals für die Opfer des Völkermords („Sayfo“) an den Christen der syrischen Tradition in Anatolien zwischen 1915 und 1923 ging am Sonntagnachmittag in Warburg (Nordrhein-Westfalen) der erste syrisch-orthodoxe Kirchentag in Deutschland zu Ende. Am Sonntagvormittag hatte der syrisch-orthodoxe Patriarch von Antiochien, Ignatius Aphrem II., mit einer großen Schar von Gläubigen aus ganz Deutschland in Warburg die Heilige Messe gefeiert. Der Patriarch bezeichnete es als tägliche Aufgabe eines jeden Christen, das Motto des Kirchentags – „Die Kirche lebendig und erlebbar machen“ – zu verwirklichen. Warburg ist eines der Zentren der syrisch-orthodoxen Kirche in Deutschland. Das frühere Dominikanerkloster in Warburg (wo Christoph Schönborn seine Noviziatszeit verbracht hatte) ist seit 1996 das syrisch-orthodoxe Kloster St. Jakob von Sarug. Der syrisch-orthodoxe Metropolit und Patriarchalvikar für Deutschland, Mar Philoxenos Mattias Nayis, hat dort seinen Sitz.

Rumänien: Griechisch-katholische Kirche scheitert vor EGMR (KATHWEB)


Straßburg, 19.05.2015 (KAP/KNA) Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof (EGMR) hat die Klage der griechisch-katholischen Kirche in Rumänien auf Rückgabe von Immobilien zurückgewiesen. Die Straßburger Richter sahen keinen Grund, die vorausgegangenen Entscheidungen rumänischer Gerichte hinsichtlich der vor Jahrzehnten verstaatlichten Liegenschaften zu korrigieren. Die rumänische Justiz habe geltendes Recht sorgfältig angewandt.