Freitag, 13. März 2015

Die UGKK bekommt einen neuen Bischof

Am 12. März 2015 gab der Vatikan bekannt, dass der Heilige Vater Franziskus sein Einverständnis zur kanonischen Wahl des bisherigen Studitenhegumenos des Lauraklosters der Gottesmutterentschlafung von Univ – P. Teodor Martyniuks, zum Weihbischof der Erzeparchie von Ternopil-Zboriv der UGKK, gegeben hat. Der neue Bischof erhielt den Titularsitz von Mopta.

Kurzer Lebenslauf von Priestermönch Teodor (Taras Martyniuk)
Am 1. Februar 1974 – geboren im Dorf Dora (heutzutage ein Stadtteil von Yaremche) in der Region von Ivano-Frankivsk.
1981-1989 – Besuch der örtlichen Schule Nr. 1, 1989-1993 – Studium am Shevchenko-Pädagogik-Сollege in der Stadt Kremenets (Region von Ternopil).
7. Juli 1993 – Eintritt ins Studiten-Laurakloster von Univ.
Ab 1994 – Theologiestudium in Lublin (Polen).  
28. Juli 1999 – Hierodiakonenweihe durch Bischof Yulian (Voronovskyi), 20. Januar 2000 – Priestermönchweihe durch Bischof Yulian (Gbur).
2001 – Magistertitel an der Katholischen Universität von Lublin.
2001-2003 – Tätigkeit als Ökonom im Univer Laurakloster, 2003-2005 – Vorsteher des Michaelklosters in Lviv.
Ab 2005 – Studium des orientalischen kanonischen Rechts am Päpstlichen Orientalischen Institut in Rom. 
2008 – Lizentiat im Ostkirchenrecht, ebd.
2008-2009 – Jurisprudenzstudium an der Fakultät für Kanonisches Recht der Päpstlichen Universität Gregoriana, Erwerb des Diploms „Specializzazione in Giurisprudenza“.
1. Februar 2010 – Promotion im Ostkirchenrecht am Päpstlichen Orientalischen Institut in Rom. 
2010 – Wahl für einen fünfjährigen Termin zum Hegumenos des Lauraklosters von Univ.
Ab 2011 – Dozent für orientalisches kanonisches Recht am Päpstlichen Orientalischen Institut in Rom. Gleichzeitig nahm P. Teodor die Pflichten des stellvertretenden Vorsitzenden des Oberenrates der männlichen Institute des gottgeweihten Lebens der UGKK wahr.
Ein Mitglied der Gesellschaft der Ukrainischen Kanonisten der UGKK.

Radio Vatikan  

http://news.ugcc.ua/de/news

Salzburg: Papst Franziskus ernennt Salzburger Kirchenhistoriker wiederum zum Ökumene-Berater

Vor kurzem ernannte Papst Franziskus Univ.-Prof. Dr. Dietmar W. Winkler wieder zum Konsultor des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen.

SALZBURG (eds/Leitenberger - 13. 3. 2015) / Der Salzburger Theologe wurde erstmals 2008 von Papst Benedikt XVI. in diese Funktion berufen. Prof. Winkler zählt zu den internationalen Top-Fachleuten für Geschichte und Gegenwart des orientalischen Christentums. Er ist Mitglied des Gesamtvorstands der Stiftung „Pro Oriente“, Vorsitzender der „Pro Oriente“-Sektion Salzburg und Leiter des Salzburger universitären „Zentrums zur Erforschung des christlichen Ostens“ (ZECO) und des „Fachbereichs Bibelwissenschaft und Kirchengeschichte“. Bereits 2003 wurde er in die gemeinsame Kommission für den offiziellen theologischen Dialog zwischen der römisch-katholischen Kirche und den orientalisch-orthodoxen Kirchen berufen. Weiter auf KIRCHEN.NET

Mittwoch, 11. März 2015

IRAK: CHRISTEN VERFOLGUNG

Folgendes Email kam heute bei uns ein. Es handelt sich um ein Augenzeugen Bericht von dort arbeitenden katholischen Missionaren:



Die Stadt Qaraqosh (Nordirak), ist gefallen. Es ist die Stadt, wo wir unsere Essenverteilung haben. ISIS dringt weiter vor. Sie enthaupten systrematisch die Kinder. ISIS hat die kurdischen Kräfte der Peshmerga zurückgedrängt und befindet sich derzeit ca. 10 Minuten vom Stützpunkt entfernt, wo unser Team für´s Überleben der Flüchtlinge arbeitet.  Tausende sind letzte Nacht aus Erbil geflohen. Die UNO hat ihr Personal aus Erbil evakuiert. Unser Team ist noch dort und wird dort bleiben. Wir brauchen unbedingt euer Gebet um Schutz. Bitte, betet unablässig um die Befreiung der Menschen im Nordirak vor dem fortschreitenden Terror der ISIS und seinen Extremisten, deren Ziel eine Massenbekehrung oder der Tod aller Christen ist, die in dieser Region nun leben.

Ich bitte euch also, dieses e-mail nicht zu übergehen, sendet es an eure christlichen Freunde, an Gebetskreise, an eure Priester, und bittet sie – auch während der Gottesdienste - dafür zu beten,
Es ist notwendig, dass wir unsere Gebet für unsere christlichen Schwestern und Brüder erheben, die in Angst vor diesem Terror leben.  Bitte, betet und verbreitet diese Nachricht.


Die Oblaten der Eucharistie