Freitag, 27. Februar 2015

KATHWEB: Erzbischof: Mehr als 250 entführte Christen in Syrien


Viele Alte, Frauen und Kinder unter den Verschleppten am Khabur-Fluss - Vatikanischer Nuntius: Syrien getränkt mit "Blut der Christen und der anderen religiösen Minderheiten"

Damaskus, 26.02.2015 (KAP) Die Zahl der im Norden Syriens von der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) verschleppten Christen steigt offenbar weiter. Der syrisch-katholische Erzbischof von Hassake-Nisibi, Jacques Behnan Hindo, sagte dem vatikanischen Pressedienst Fides am Donnerstag, bislang seien mehr als 250 Bewohner der assyrischen und chaldäischen Dörfer entlang des Flusses Khabur in die Stadt Sheddadi, 40 Kilometer südlich von Hassake, verschleppt worden. Unter ihnen befänden sich viele Alte, Frauen und Kinder.  Weiter auf Kathweb

Donnerstag, 26. Februar 2015

Coming Soon: Die Untergrunderfahrungen der Ukrainischen Griechich-Katholischen Kirchen in ST. MARKUS in Salzburg



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NEUE KOPTISCHE HEILIGEN: The New Martyrs of Libya added to the Coptic Synaxarium


(LA Copts) - His Holiness Pope Tawadros I announced the inclusion of the 21 Coptic New Martyrs of Libya in the Synaxarium of the Coptic Orthodox Church today. Every year, they will be commemorated on 8 Amshir in the Coptic calendar, which corresponds to 15 February in the Gregorian calendar, the same day as the Feast of the Presentation of our Lord in the Temple.

KATHWEB: Großerzbischof von Kiew hofft auf Ukraine-Initiative des Papstes




Schewtschuk:
Papst-Appelle an Russland und die Ukraine sowie an die Staatengemeinschaft
könnten viel bewirken -  Kritik an Moskauer Patriarchat und an Putin


Rom, 23.02.2015 (KAP) Der Großerzbischof von Kiew, Swjatoslaw Schewtschuk, hofft auf
eine diplomatische Initiative von Papst Franziskus im Ukraine-Konflikt. Es sei
"sehr zu wünschen", dass Franziskus sich mit einem Brief an die
Staatsoberhäupter Russlands und der Ukraine wende, sagte der Primas der
griechisch-katholischen Kirche in der Ukraine am Montag vor Journalisten in
Rom. Es sei jedoch nicht Aufgabe der ukrainischen Bischöfe, den Papst darum zu
bitten. Dies müssten die betroffenen Staatsoberhäupter selbst tun.




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Mittwoch, 25. Februar 2015

UGKK: Pressekonferenz des Oberhaupts der UGKK im Vatikan

Seine Seligkeit Sviatoslav – das Oberhaupt und der Vater der UGKK, gab eine Pressekonferenz für die Vertreter der internationalen Massenmedien, welche am Apostolischen Stuhl akkreditiert sind. Das Treffen mit den Journalisten wurde von P. Federico Lombardi moderiert – dem Pressesekretär von Papst Franziskus. Das Thema der Pressekonferenz lautete: „Der Seelsorgedienst der UGKK unter den Kriegsbedingungen“.

In seiner Ansprache an die Journalisten machte S. S. Sviatoslav eine Zusammenfassung des Ad-Limina-Besuchs der ukrainischen Bischöfe der Synode der UGKK in der Ewigen Stadt, welcher in der vergangenen Woche stattgefunden hatte. Der Vorsteher der UGKK hob dabei Folgendes hervor: „Dieser Besuch stellte für die Hierarchie unserer Kirche eine Gelegenheit dar, den Schmerz des ukrainischen Volkes dem Papst zu überbringen und an den Gräbern der Erzapostel für den Frieden in unserem Land zu beten“.
„In unserem Gespräch mit Papst Franziskus erzählten wir ihm darüber, dass die Ukraine das Opfer der Aggression eines Nachbarstaates ist. Es geht nicht um einen Bürgerkrieg innerhalb unseres Staates, sondern um einen direkten, wenn auch nicht erklärten Krieg gegen das ukrainische Volk“, – erzählte S. S. Sviatoslav. Ferner unterstrich er, dass der Heilige Vater mit großer Anteilnahme von den Maßstäben der humanitären Katastrophe hörte, welche die ukrainische Gesellschaft heutzutage erfährt. Der Vorsteher der UGKK zitierte die Worte des Heiligen Vaters aus diesem Anlass: „Ich bin Schulter an Schulter mit euch und zu euren Diensten.“ „Diese Worte des Papstes erläuterten mir die tiefgründige Bedeutung eines Titels des Heiligen Vaters: „Knecht der Knechte Gottes“, – kommentierte S. S. Sviatoslav und fügte hinzu: „Die Worte des Papstes bestärkten uns darin, dass unsere Kirche in die richtige Richtung geht – zusammen mit der eigenen Herde zu sein“.
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KATHPRESS: Gedenkjahr 1915/2015: Papst erhebt Armenier zum Kirchenlehrer




23.02.2015
Vatikanstadt, 23.02.2015 (KAP) Die katholische Christenheit erhält einen neuen Kirchenlehrer: Papst Franziskus hat am Samstag vor seiner Abreise nach Aricca zu den Fastenexerzitien der Kurie die Erhebung des heiligen Gregor von Narek zum "Doktor der Universalkirche" bestätigt, wie der Vatikan am Montag mitteilte. Das entsprechende Dekret werde in Kürze veröffentlicht. Weiter auf KATHPRESS

KATHPRESS/EDS: Christentum im Nahen Osten in Gefahr

Dietmar Winkler
SALZBURG (kap/eds - 19.02.2015) Das Christentum im Nahen Osten könnte dauerhaft ausgelöscht werden: Auf diese Gefahr verwies im Gespräch mit "Kathpress" der Salzburger Ostkirchen-Experte und Kirchenhistoriker Dietmar Winkler. Angesichts der Repressionen und Verfolgungen von Christen etwa in den vom "Islamischen Staat" kontrollierten Gebieten in Syrien und im Irak sei eine weiter anhaltende Flucht der Christen anzunehmen. Betroffen seien dabei u.a. die ältesten christlichen Kirchen wie die syrisch-orthodoxe, die armenisch-orthodoxe oder die assyrische Kirche. Oft werde ihnen von der IS-Miliz nur eine Tagesfrist eingeräumt, um ihre Häuser zu verlassen, so Winkler.Weiter auf kirchen.net

EZDIÖZESE SALZBURG: Erzbischof und Metropolit betonen Weg zur Einheit der Kirchen


Erzbischof Lackner und Metropolit Arsenios
SALZBURG (eds – 19.02.2015)/ „Die Ermordung von 21 koptischen Christen in Libyen ist eine menschliche Tragödie. Am Beginn der Fastenzeit, heute am Aschermittwoch, gilt unser besonderes Gebet den Opfern und Angehörigen“, sagte Erzbischof Franz Lackner gestern Vormittag während des Besuchs von Metropolit Arsenios von Austria. Lackner empfing den Metropoliten der griechisch-orthodoxen Kirche in Österreich im Bischofshaus in Salzburg.

Arsenios von Austria bedankte sich beim Erzbischof für die Unterstützung seiner Kirche: Die Gläubigen hätten in Salzburg in der Kajetaner Kirche und in Kufstein in der Krypta der Dreifaltigkeitskirche eine Heimat gefunden, sagte er.

Lackner sowie Arsenios von Austria betonten, dass sie den Weg zur Einheit der Kirchen weitergehen wollen. Auf der Grundlage des gemeinsamen christlichen Erbes möchten sie zu gesellschaftlichen Fragen verstärkt gemeinsam Position beziehen.

Besorgt haben sie sich über die Situation der verfolgten Christen gezeigt. Man müsse seine Stimme erheben und beten, sagte Erzbischof Lackner und bezog sich auf den Galater-Brief: … wir wollen allen Menschen Gutes tun, besonders aber denen, die mit uns im Glauben verbunden sind (Gal 6,10). „Wir dürfen es nicht zulassen, dass es keine Christen mehr an den Ursprungsorten unseres Glaubens geben wird“, so Lackner.

Auch wenn Europa in der Krise sei, dürfe es seine christlichen Wurzeln nicht vergessen, im Gegenteil, sie müssten betont werden, zeigte sich Metropolit Arsenios überzeugt. Europa sei gefordert, Verantwortung und Respekt für alle zu übernehmen, die bei uns leben.