Mittwoch, 20. Mai 2015

UGKK: „Das Millennium des Todes der heiligen Borys und Hlib veranlasst uns dazu, ein Beispiel der Versöhnung zu sein…”, – das Oberhaupt der UGKK


Am vergangenen Wochenende fand die 9. Wallfahrt der Gläubigen der Kiewer Erzeparchie der UGKK zum Vyshhoroder Mariendom statt. Diese Wallfahrt war dem Millennium des Märtyrertodes von Borys und Hlib gewidmet.
Aus dem Anlass dieser Wallfahrt übersandte der Vater und das Oberhaupt der UGKK den Pilgern ein Begrüßungsschreiben, welches während der Göttlichen Liturgie verlesen wurde. Der Vorsteher unserer Kirche hob hervor, dass die beiden Heiligen Borys und Hlib die ersten ukrainischen Heiligen seien, welche vom Volk den Namen „Leidenserdulder“ erhielten. Dagegen ging ihr Mörder Svyatopolk als „der Verfluchte“ in die Geschichte ein.
„Das Volk nannte sie so, weil sie als tapfere Krieger die Gewalt nicht durch Gewalt besiegten. Auf diese Weise ahmten sie die Leiden des Herrn nach, indem sie zu den ersten Früchten der Volodymyr-Taufe wurden“, – erklärte Seine Seligkeit Sviatoslav.
Nach der Meinung des Vorstehers der UGKK, veranlasst uns das Millennium des Todes der heiligen Borys und Hlib dazu, ein Beispiel der Versöhnung zu sein. Deshalb beteten die Pilger auf dieser Wallfahrt für den Frieden.
„Wir sind überzeugt, dass wir aus diesem Krieg als Sieger hervorgehen werden, genauso wie die heiligen Borys und Hlib. Der Angreifer aber wird das Schicksal Sviatopolks erleiden“, – unterstrich S. S. Sviatoslav.

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