Mittwoch, 20. Mai 2015

ERSTER SYRISCH-ORTHODOXER KIRCHENTAG IN DEUTSCHLAND (Pro Oriente)

Anlass und Höhepunkt für den ersten Pastoralbesuch von Patriarch Ignatius Aphrem II. – Magdeburger Bischof Feige betonte ökumenische Verbundenheit der katholischen Kirche mit der syrisch-orthodoxen Kirche
Berlin, 17.05.15 (poi) Mit der Einweihung eines Denkmals für die Opfer des Völkermords („Sayfo“) an den Christen der syrischen Tradition in Anatolien zwischen 1915 und 1923 ging am Sonntagnachmittag in Warburg (Nordrhein-Westfalen) der erste syrisch-orthodoxe Kirchentag in Deutschland zu Ende. Am Sonntagvormittag hatte der syrisch-orthodoxe Patriarch von Antiochien, Ignatius Aphrem II., mit einer großen Schar von Gläubigen aus ganz Deutschland in Warburg die Heilige Messe gefeiert. Der Patriarch bezeichnete es als tägliche Aufgabe eines jeden Christen, das Motto des Kirchentags – „Die Kirche lebendig und erlebbar machen“ – zu verwirklichen. Warburg ist eines der Zentren der syrisch-orthodoxen Kirche in Deutschland. Das frühere Dominikanerkloster in Warburg (wo Christoph Schönborn seine Noviziatszeit verbracht hatte) ist seit 1996 das syrisch-orthodoxe Kloster St. Jakob von Sarug. Der syrisch-orthodoxe Metropolit und Patriarchalvikar für Deutschland, Mar Philoxenos Mattias Nayis, hat dort seinen Sitz.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen