Mittwoch, 25. Februar 2015

EZDIÖZESE SALZBURG: Erzbischof und Metropolit betonen Weg zur Einheit der Kirchen


Erzbischof Lackner und Metropolit Arsenios
SALZBURG (eds – 19.02.2015)/ „Die Ermordung von 21 koptischen Christen in Libyen ist eine menschliche Tragödie. Am Beginn der Fastenzeit, heute am Aschermittwoch, gilt unser besonderes Gebet den Opfern und Angehörigen“, sagte Erzbischof Franz Lackner gestern Vormittag während des Besuchs von Metropolit Arsenios von Austria. Lackner empfing den Metropoliten der griechisch-orthodoxen Kirche in Österreich im Bischofshaus in Salzburg.

Arsenios von Austria bedankte sich beim Erzbischof für die Unterstützung seiner Kirche: Die Gläubigen hätten in Salzburg in der Kajetaner Kirche und in Kufstein in der Krypta der Dreifaltigkeitskirche eine Heimat gefunden, sagte er.

Lackner sowie Arsenios von Austria betonten, dass sie den Weg zur Einheit der Kirchen weitergehen wollen. Auf der Grundlage des gemeinsamen christlichen Erbes möchten sie zu gesellschaftlichen Fragen verstärkt gemeinsam Position beziehen.

Besorgt haben sie sich über die Situation der verfolgten Christen gezeigt. Man müsse seine Stimme erheben und beten, sagte Erzbischof Lackner und bezog sich auf den Galater-Brief: … wir wollen allen Menschen Gutes tun, besonders aber denen, die mit uns im Glauben verbunden sind (Gal 6,10). „Wir dürfen es nicht zulassen, dass es keine Christen mehr an den Ursprungsorten unseres Glaubens geben wird“, so Lackner.

Auch wenn Europa in der Krise sei, dürfe es seine christlichen Wurzeln nicht vergessen, im Gegenteil, sie müssten betont werden, zeigte sich Metropolit Arsenios überzeugt. Europa sei gefordert, Verantwortung und Respekt für alle zu übernehmen, die bei uns leben.

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