Donnerstag, 23. Oktober 2014

Der Ökumene den Boden bereiten: Erstes orthodoxes Kloster Österreichs entsteht im Burgenland





Im Burgenland, in St. Andrä am Zicksee im Seewinkel, entsteht das erste orthodoxe Kloster in Österreich. Die Diözese Eisenstadt stellt dafür – einer Bitte von Metropolit Arsenios folgend – ein Grundstück zur Verfügung. Der Metropolit und der Eisenstädter Bischof Ägidius Zsifkovics betonen, dass damit “ein sichtbares Zeichen gelebter Ökumene” gesetzt werden soll. Das neue Klostergebäude soll sich in seiner architektonischen Gestaltung “harmonisch in die Landschaft” einfügen und von bis zu zehn Mönchen bewohnt werden.  Metropolit Arsenios: “Das neue Kloster soll ein Ort des Gebetes sein, ein geistliches Ausstrahlungszentrum für alle orthodoxen Christen im pannonischen Raum und ein Haus gelebter Ökumene zwischen den Gläubigen unserer beiden Kirchen.” Der Metropolit erhofft sich von dem Kloster neue Impulse in der Ökumene. Weiter auf Metroplis von Austria

METROPOLIS VON AUSTRIA: Feier der Liturgie des Heiligen Jakobus, des Bruders des Herrn

Am Sonntag, 26. Oktober, wird anlässlich des vorangegangenen Festes des Heiligen Apostels Jakobus, des Bruders des Herrn, in der Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit die Liturgie des Hl. Jakobus gefeiert werden. Wie jeden Sonntag wird um 9 Uhr das Morgenamt (Orthros) gesungen, direkt im Anschluss beginnt die Feier der Jakobusliturgie.

Die Liturgie des Heiligen Apostels Jakobus, des Bruders des Herrn, war über viele Jahrhunderte hinweg das Eucharistiegebet der Kirche Jerusalems und des Heiligen Landes, das viele andere Liturgien beeinflusst hat. Obwohl die Jakobusliturgie unverkennbar das Lokalkolorit Jerusalems trägt, war sie auch in den benachbarten Patriarchaten von Antiochien und Alexandrien sehr beliebt. Sie fand darüber hinaus Verbreitung in Georgien, auf Zypern, auf dem Sinai und in Süditalien. Im 9./10. Jahrhundert wurde sie allmählich von den zu Konstantinopel üblichen Formularen der Liturgien des Heiligen Johannes Chrysostomos und des Heiligen Basilius des Großen verdrängt. Im 19. Jahrhundert wurde die Jakobusliturgie nur noch äußert selten zelebriert und wenn, dann in Jerusalem selbst. Ab dem 20. Jahrhundert fand eine Wiederbelebung dieser Liturgie in Griechenland statt und dadurch zu einer zweimaligen Zelebration pro Jahr: am Festtag des heiligen Apostels Jakobus (23. Oktober) und am Sonntag nach Weihnachten. Weiter auf Metropolis von Austria
Englische Übersetzung der Liturgie des Hl. Jakobus hier: 

Dienstag, 21. Oktober 2014

KATH.NET: Das Bild, das Unbegreifliches greifbar machte

Ikone: Byzantinisches Gebetszentrum

Das Turiner Grabtuch als Urbild des Christentums? Ein Expertenkongress in Würzburg suchte nach Antworten. Von Michael Hesemann


Würzburg (kath.net) Sein Bild ist die Ikone schlechthin, hat einen Wiedererkennungswert wie kein anderes. Das Antlitz Jesu Christi mit den schulterlangen Haaren, dem vollen Bart, den großen, gütigen Augen und der schmalen Nase ist die „Ikone aller Ikonen“ und zieht sich wie eine Konstante durch die gesamte Kunstgeschichte vom 3. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Doch worauf geht es zurück? Schließlich waren Jesus und seine Jünger Juden, Angehörige einer Religion also, die jede Abbildung eines Menschen streng verbot. Weiter auf kath.net

Interview with Patriarch Sviatoslav at the Synod in Rome with Cardinal Dolan

CARDINAL DOLAN: A Conversation with His Beatitude Sviatoslav Shevchuk

Cardinal Dolan speaks with His Beatitude Sviatoslav Shevchuk, the Major Archbishop of the Ukrainian Greek Catholic Church, about the Church in the Ukraine.

Click here to hear (http://cardinaldolan.org)

Kardinal Schönborn bilanziert die Familiensynode (Oktober 2014)

PATRIARCH SWIATOSLAWS ANTWORT „Die Kirche des Moskauer Patriarchats kann für die Deeskalation der Gewalt in der Ukraine und für die Versöhnung weit mehr tun“, – das Oberhaupt der UGKK

Am 16. Oktober 2014 sprach Metropolit Ilarion Alfeev von der Russisch-Orthodoxen Kirche bei seinem Auftritt auf der Plenarsession der Bischofssynode im Vatikan erneut über die Probleme mit der Union, welche seiner Meinung nach im Zusammenhang mit den jüngsten Ereignissen in der Ukraine sich verschärften. Seine Seligkeit Sviatoslav – der Vater und das Oberhaupt der UGKK, kommentierte das in einem Interview für „SiriusXM The Catholic Channel“. Wir veröffentlichen einige Ausschnitte daraus. 

Eure Seligkeit, in seiner Rede auf der Plenarsession der Bischofssynode im Vatikan am 16. Oktober dieses Jahres nutzte Metropolit Ilarion Alfeev die Gelegenheit, um die Ukrainische Griechisch-Katholische Kirche wieder offen anzugreifen. Unter anderem kam er erneut auf die Probleme mit der Union zu sprechen, welche seiner Meinung nach im Zusammenhang mit den jüngsten Ereignissen in der Ukraine sich verschärften. Woher kommt diese Aggression?
Seine Exzellenz Ilarion berührte diese Frage mehrmals. In einem von seinen Interviews nannte er die Katholischen Ostkirchen sogar „eine blutende Wunde am Leib der Kirche Christi“. Dieser Vergleich erinnerte mich an die Worte des Propheten Jesaja über den leidenden Gottesknecht. Über diesen lehrt der Prophet, dass „durch seine Wunden wir geheilt wurden“.
Fast alle, mit denen ich mich heute traf, äußerten ihre Solidarität mit der Ukraine und mit unserer Kirche. Sie empörten sich darüber, dass ein eingeladener Gast „die Mitglieder unserer katholischen Familie beleidigt“. Also, hat der Auftritt von S. E. Ilarion – im Gegenteil – einen positiven Effekt für die UGKK bewirkt!
In seiner Rede warf S. E. Ilarion der UGKK erneut eine übermäßige Politisierung und die Unterstützung von nur einer Seite im gesellschaftlichen Konflikt in der Ukraine vor. Was können Sie dazu sagen?
Wenn man darüber spricht, dass der gesellschaftliche Konflikt in der Ukraine ein Konflikt zwischen der Regierung von Yanukovych und der ukrainischen Gesellschaft war, dann kann man der Behauptung des Moskauer Bischofs zustimmen. Als Seelsorger stellten wir uns auf nur eine Seite – die des ukrainischen Volkes. Wir haben niemals zwischen „Ostlern“ und „Westlern“, den Russischsprachigen und den Ukrainischsprachigen unterschieden. Wir waren auf dem Maidan und sind heute alle zusammen eine Gesellschaft, ein einziges Volk der Ukraine: Katholiken, Orthodoxe, Protestanten, Juden, Muslime usw.  Weiter auf news.ugcc.ua/de

(MOSPAT.RU) Metr. Hilarion Alfeyev addresses the Synod in Rome

Your Holiness,
Your Beatitudes,
Your Eminences and Your Excellencies:
Allow me first of all to greet you on behalf of the primate of the Russian Orthodox Church, His Holiness Kirill, Patriarch of Moscow and All Russia.
The topic of the family is one of the most acute and vital today. It is an indicator of the moral state of the society in which we live.
We have anxiously watched as abuse of the notions of freedom and tolerance has been used in recent years to dismantle the basic values rooted in religious traditions. There is an increasingly aggressive propagation of the idea of moral relativism applied also to the institution of the family held sacred by all of humanity.
In quite a number of countries in Europe and America, despite numerous protests, same-sex unions are approved and recognized on the level of the state. In some places, the right of same-sex partners to adopt children has already been fixed legally and implemented, including through the use of “surrogate motherhood” technology. Weiter auf Mospat.ru