Donnerstag, 5. Juni 2014

Metropolit Arsenios über das historische Zusammentreffen von Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. und Papst Franziskus im Heiligen Land (MetropolisvonAustria)

Die gemeinsame historische Pilgerfahrt Seiner Allheiligkeit des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. und des Papstes Franziskus hat Metropolit Arsenios zum Anlass genommen, historische Perspektiven des bisherigen Kontaktes und der Zusammenarbeit beider Schwesterkirchen darzulegen und zukünftige Entwicklungen zu skizzieren. Die Kernaussage des Metropoliten: „Auf jeden Fall sind wir dazu aufgerufen, den Dialog der Liebe und der Wahrheit weiterzuführen und auf allen Ebenen zu unterstützen.“
Der Dialog der Wahrheit konfrontiere die orthodoxe und katholische Kirche mit den unterschiedlichen Auffassungen und Interpretationen, die über Jahrhunderte hindurch herangewachsen und geformt worden sind. Die Schwierigkeit werde hierbei wohl auch darin liegen, in den Punkten, wo noch theologische Vorurteile und Ängste vorherrschen, diese mit dem Dialog der Liebe zu überwinden.
Metropolit Arsenios: „Die Wahrheit ist ebenso die Grundlage für die Liebe, wie auch die Liebe die Grundlage für die Wahrheit ist. Daher dürfen die theologischen Unterschiede nicht der Liebe wegen einfach zur Seite geschoben werden. Andererseits sollen auch nicht existierende Vorurteile um der Wahrheit willen den Dialog nicht vergiften. Rückschläge dürfen und sollen also nicht Entmutigung und Verzweiflung verbreiten, sondern gerade diesen Punkt anzeigen, wo der Dialog der Liebe und der Wahrheit harmonisch ineinander wirken muss.“ Weiter auf METROPOLISVONAUSTRIA

Papst und Ökumenischer Patriarch treffen im Heiligem Land zusammen (Metropolisvonaustria)

Am Sonntag, 25. Mai, trafen der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. von Konstantinopel und Papst Franziskus in Jerusalem zusammen. Gemeinsam hielten sie ein ökumenisches Gebet in der Grabeskirche in Jerusalem und erinnerten damit an die historische Versöhnungsgeste, mit der ihre beiden Vorgänger Patriarch Athenagoras und Papst Paul VI. vor 50 Jahren an demselben Ort eine Wende nach der mehr als tausendjährigen Kirchenspaltung eingeleitet hatten. Mit einer gemeinsamen Erklärung, welche sie zuvor auf dem Ölberg unterzeichnet hatten, nahmen sie Bezug auf ihre Vorgänger und die Ereignisse vor 50 Jahren.
Der Wortlaut der Erklärung ist wie folgt:
1. Wie unsere verehrten Vorgänger Papst Paul VI. und der Ökumenische Patriarch Athenagoras, die sich vor fünfzig Jahren hier in Jerusalem trafen, waren auch wir, Papst Franziskus und der Ökumenische Patriarch Bartholomäus, entschlossen, uns im Heiligen Land zu treffen, „wo unser gemeinsamer Erlöser, unser Herr Jesus Christus, lebte, lehrte, starb, auferstand und in den Himmel auffuhr, von wo aus er den Heiligen Geist auf die entstehende Kirche herabsandte“ (Gemeinsame Erklärung von Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras, die nach ihrer Begegnung am 6. Januar 1964 veröffentlicht wurde.) Unser Treffen, eine weitere Begegnung der Bischöfe der Kirchen von Rom und Konstantinopel, die von Petrus bzw. Andreas, den beiden Apostel-Brüdern, gegründet wurden, ist für uns eine Quelle inniger geistlicher Freude. Es bietet eine günstige Gelegenheit, über die Tiefe und die Echtheit der zwischen uns bestehenden Bande nachzudenken, die selbst Frucht eines von Gnade erfüllten Weges sind, auf welchem der Herr uns seit jenem segensreichen Tag vor fünfzig Jahren geführt hat. Weiter auf METROPOLISVONAUSTRIA

RISU: METROPOLITAN OLEXANDER (DRABYNKO): "ORTHODOX MILITIA OF DONBASS" HAS "NOTHING IN COMMON" WITH THE ORTHODOX FAITH

The self-defense forces in southeastern Ukraine do not have broad support and are "separatists," Metropolitan Alexander (Drabinko), secretary of the head of the Ukrainian Orthodox Church of the Moscow Patriarchate, said.

"It was generally believed that people in the southeastern regions oppose European integration. However, it became obvious in the past few months that the rumors of 'Soviet mentality' of the southeastern regions are very exaggerated. No matter how much the outside forces want it, it is virtually impossible to divide Ukraine because the separatists are actively supported by a minority even in Donetsk and Lugansk," the metropolitan said in his video blog.

He said the "Orthodox Militia of Donbass" has "nothing in common" with the Orthodox faith.

The metropolitan also believes that in this new historical situation the Church should give up "the utopia of Orthodox civilization" and stop thinking of itself as "part of the state body."

He also recalled that the church canons do not envision a one-time and mechanical change of its canonical status due to changes of the state border. Further on RISU