Samstag, 24. Mai 2014

Neuer Bischof für die serbische orthodoxe Kirche in Österreich gewählt (Metropolis von Austria)


Wie gestern, 23. Mai, bekannt wurde, hat die Heilige Synode der serbischen orthodoxen Kirche Bischof Andrej (Ćilerdžić) zum neuen Bischof der Eparchie Österreich-Schweiz-Italien mit Sitz in Wien gewählt.
In einer ersten Reaktion beglückwünschte Metropolit Arsenios von Austria den neu erwählten Bischof Andrej herzlich. Metropolit Arsenios hob die sehr guten historischen Beziehungen des Ökumenischen Patriarchates von Konstantinopel und der serbischen orthodoxen Kirche hervor. Beide sind seit Jahrhunderten integraler Bestandteil der österreichischen Gesellschaft, was sich unter anderem in den altehrwürdigen Kirchengemeinden in der Bundeshauptstadt widerspiegelt. 

Freitag, 23. Mai 2014

KATHWEB: Reise ins Heilige Land ist die Feuerprobe für ein Pontifikat


Ein Besuch im Heiligen Land ist für Päpste eine Krönung ihres Pontifikats, aber auch die wohl schwierigste Reise. Johannes Paul II. trat sie erst schwer krank gegen Ende seiner Amtszeit an, Benedikt XVI. sammelte vorher elf Auslandsreisen lang Erfahrungen. Dass Franziskus bereits nach 14 Monaten seinen ersten außer-katholischen Besuch unternimmt - die Visite beim Weltjugendtag in Rio war ein "Heimspiel" - erklärt sich nur aus einem symbolischen Datum: Vor 50 Jahren traf sich in Jerusalem sein Vorgänger Paul VI. mit dem orthodoxen Patriarchen Athenagoras zu einem sensationellen Ost-Westgipfel an den Ursprungsstätten des Christentums. Und den Elan dieses Jubiläums möchte der Papst aus Argentinien nutzen, um die inzwischen etwas müde Ökumene wieder in Gang zu bringen. Weiter auf KATHPRESS



Ukraine: Russisch-orthodoxe Kirche verliert an Einfluss (KATHWEB)


Das Moskauer Patriarchat muss in der Ukraine allen Anschein nach um seinen Einfluss fürchten: Von jenen 70 Prozent aller Bürger des Landes, die sich im April laut einer aktuellen Studie des Kiewer Rasumkow-Zentrums zum orthodoxen Christentum bekannten, fühlten sich weniger als 25 Prozent der ukrainischen Kirche des Moskauer Patriarchats zugehörig. 2013 waren es noch 27,7 Prozent. Gleichzeitig stieg der Anteil der Menschen, die sich zum nicht-kanonischen Kiewer Patriarchat bekennen, von knapp 26 auf knapp 32 Prozent. Unverändert rund 40 Prozent der orthodoxen Christen erklären, sie seien "einfach orthodox", während die übrigen keine Angaben machten oder eine kleine andere Kirche nannten.

Außer den Umfragen gibt es keine genaue Bezifferung der Gläubigenzahl, weder seitens des Staates noch der Kirchen, da nur die Zahl der Pfarren offiziell registriert ist. Der Studie zufolge bekennen sich 7,8 der 46 Millionen Ukrainer zur mit Rom verbundenen griechisch-katholischen Kirche und je 1,0 Prozent zur römisch-katholischen Kirche und zum Protestantismus.Weiter auf KATHWEB

Mittwoch, 21. Mai 2014

Ecumenical Patriarch Bartholomew Explains the Purpose of the Meeting in ...

Orthodoxe-Kirche.at: Gemeinsamer Appell von Metropolit Arsenios, Kardinal Schönborn und Bischof Bünker


Flutopfer in Serbien und Bosnien brauchen unsere tätige Nächstenliebe
In Serbien – und in benachbarten Gebieten Bosniens – hat sich die schlimmste Flutkatastrophe seit Beginn der Aufzeichnungen vor 120 Jahren ereignet. Ganze Städte und Dörfer stehen unter Wasser, zehntausende Menschen sind dringend auf tatkräftige Hilfe zum Überleben angewiesen. Die von der Katastrophe betroffenen Menschen in diesem so nahen Land – mit dem wir nicht nur durch die Donau verbunden sind – brauchen unsere tätige Nächstenliebe. Daher appellieren wir gemeinsam an die Österreicherinnen und Österreicher – an die Christen und an alle Menschen guten Willens – durch ihre Spenden den Opfern dieser Jahrhundertflut rasch und großzügig zu helfen. Caritas, Diakonie und Covekoljublje (die Hilfsorganisation der serbisch-orthodoxen Kirche) haben bereits mit Sofortmaßnahmen für die von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen begonnen.

Im gemeinsamen Europa darf uns das Leid so vieler Menschen, die nach den politischen Katastrophen der letzten Jahre des 20. Jahrhunderts nun auch von einer Naturkatastrophe heimgesucht werden, nicht kalt lassen.

Zugleich erinnert uns die Katastrophe, deren Zeugen wir in diesen Tagen geworden sind, an die Notwendigkeit, der Natur mit Respekt und Verantwortung gegenüber zu treten. Ehrfurcht vor der Schöpfung, Ehrfurcht vor dem Leben sollen Hand in Hand mit umfassender und nachhaltiger Hilfe für die Opfer dieser jüngsten Naturkatastrophe gehen“.
Die Kontonummern lauten:
Caritas-Spendenkonto: Erste Bank, IBAN: AT23 2011 1000 0123 4560,
BIC: GIBAATWWXXX, Kennwort: Hochwasser Südosteuropa

Diakonie-Spendenkonto: Erste Bank, IBAN: AT85 2011 1287 1196 6333,
BIC: GIBAATWWXXX, Kennwort: Fluthilfe Südosteuropa

Serbisch-orthodoxe Diözese Österreich Spendenkonto: Raiffeisen-Bank, IBAN AT69 3200 0000 1148 9267
BIC: , Kennwort: Flut in Serbien und Bosnien

http://www.orthodoxe-kirche.at/site/home/article/318.html

Ökumenisches Patriarchat: Website für Patriarchen Reise nach Jerusalem

http://www.apostolicpilgrimage.org

Orthodoxe-Kirche.at: Appell der Serbischen Kirche wegen der katastrophalen Jahrhundertflut


Die serbisch-orthodoxe Bischofsvollversammlung und Patriarch Irinej appellieren an kirchliche Strukturen und die allgemeine Öffentlichkeit

Belgrad, 17.05.2014 (OID) Die seit dem 15. Mai in Belgrad tagende Bischofsvoll-versammlung der Serbischen Orthodoxen Kirche hat wegen der sich dramatisch zuspitzenden Situation in Serbien und weiten Teilen der Serbischen Republik und Bosnien und Herzegowinas einen Appell veröffentlicht.  Der Appell richtet sich an alle Priester, Mönche, Nonnen und Gläubigen mit der Bitte sich aktiv an den Rettungsmaßnahmen zu beteiligen, um so „christliche und menschliche Solidarität zu zeigen mit allen Leidenden und Opfern“ dieser Katastrophe. In ihrem Aufruf bitten die Bischöfe um Spenden an Medikamenten, Nahrung und Kleidung, aber auch die Aufnahme der Flutopfer in kirchliche Einrichtungen und Klöster in den noch verschonten Ortschaften.

Am Freitag hatte der serbische Patriarch Irinej den gesamten Klerus, die Gläubigen und alle Menschen guten Herzens aufgerufen sich an den Hilfsaktionen zu beteiligen und Sachspenden für die Flutopfer in die Kirchen in allen Orten zu bringen. Dieser Appell wurde auch an die Kirchengemeinden und Diözesen in der Diaspora gerichtet, wo seit gestern die serbisch-orthodoxen Gläubigen zahlreich Hilfsgüter und Geldspenden abgeben.

Die serbische Bischofsvollversammlung hatte zu Anfang ihrer Tagung am 15. Mai ein gemeinsames Gebet zum Stillstand der Regefälle abgehalten. Dabei wurden alle Kirchengemeinden und Priester der serbischen Kirche aufgefordert ständige Gebetsgottesdienste abzuhalten, um die Naturkatstrophe zu lindern und Gottes Hilfe zu erbitten.

Auch in Wien wurde mit dem Segen des Bischofs von Backa und Administrators der Diözese Österreich-Schweiz Irinej eine breite Aktion gestartet. So wurden alle Menschen guten Willens gebeten Sach- und Geldspenden in die Auferstehungskirche im Wien-Leopoldstadt zu bringen.

Die Jahrhundertflut in diesem Teil Europas hat bereits Todesopfer gefordert und mehrere Zehntausend Menschen wurden aus ihren Häusern evakuiert. Die Stadt Obrenovac, etwa 30 km südlich von Belgrad, ist komplett überflutet und der extrem angestiegene Wasserpegel der Save bedroht die Städte Sabac und Sremska Mitrovica. Insgesamt sind weite Teile Serbiens, insbesondere Zentral- und Westserbiens, aber auch von Bosnien und Herzegowina und der Republika Srpska von den Fluten bedroht.

http://www.orthodoxe-kirche.at/site/home/article/317.html