Donnerstag, 8. Mai 2014

Papst: Zeugnis der armenischen Märtyrer nicht vergessen (KATHWEB)



Franziskus traf armenisch-apostolischen Katholikos-Patriarchen Karekin II.
08.05.2014
Papst Franziskus hat am Donnerstag den armenisch-apostolischen Katholikos-Patriarchen Karekin II. zu einer Privataudienz im Vatikan empfangen. Nach einem privaten Gespräch beteten beide gemeinsam in der Kapelle "Redemptoris Mater" im Apostolischen Palast. In seiner Rede vor der armenischen Delegation ging Franziskus auch in allgemeiner Form auf die Verfolgung der Armenier durch das Osmanische Reich im Ersten Weltkrieg ein. Im Gedenken an die Märtyrer des 20. Jahrhunderts gebühre den Armeniern ein Ehrenplatz, so der Papst. Das "tragische und große Zeugnis" der armenischen Märtyrer dürfe nicht vergessen werden. Weiter auf Kathweb

Mittwoch, 7. Mai 2014

Die Bischofssynode der UGKK: „Am 25. Mai wählen wir die Zukunft unserer Kinder“

Am 25. Mai werden wir nicht nur unsere Stimme für einen gewissen Kandidaten abgeben, sondern in dieser Abstimmung wählen wir die Zukunft unserer Kinder. Die kommenden Wahlen werden darüber bestimmen, ob wir jene Werte unterstützen, für welche unsere Landsleute in ferner und in der jüngsten Vergangenheit ihr Leben geopfert haben: dies taten sie für ihre Freiheit und Würde, für die Freiheit und Würde jedes Bürgers in unserem Staat.

So die Botschaft der Bischofssynode des Großerzbistums von Kiew und Halych der UGKK anlässlich der für den 25. Mai dieses Jahres geplanten Präsidentenwahlen, welche vom Vater und dem Oberhaupt der UGKK – Seiner Seligkeit Sviatoslavs (Shevchuk), unterzeichnet wurde und sich an die Gläubigen und an alle Bürger der Ukraine richtet.  
Die Mitglieder der Synode bitten die ukrainischen Bürger darum, jene Ereignisse zu bedenken, welche zurzeit in der Ukraine stattfinden, und richtige Schlüsse daraus zu ziehen, denn „die neuere Geschichte des unabhängigen ukrainischen Staates hat noch nie eine solchermaßen angespannte Wahlkampagne gekannt, welche unter dermaßen dramatischen Bedingungen stattfinden würde: die Besatzung der Krim, die andauernde Aggression von außen, welche von einem Informationskrieg unerhörten Ausmaßes begleitet wird, Provokationen und Sabotage in vielen Gegenden der Ukraine…“ Die Bischöfe betonen, dass „all diese Aktionen in der näheren Perspektive darauf abzielen, die Präsidentenwahl zu vereiteln oder sie zu verschieben“. 
„Aber die Verlegung des Datums dieser Wahlen auf einen späteren Zeitpunkt bringt mit sich eine Gefahr für die Existenz des unabhängigen ukrainischen Staates selbst. Daher brauchen wir in unserem Staat wie noch nie zuvor die Vereinigung aller gesunden gesellschaftlichen Kräfte und Institutionen. Jeder, der auf dem ukrainischen Boden lebt und die echte Freiheit schätzt, hat die Pflicht, seinen eigenen Staat zu verteidigen“, – betont man in der Synode der UGKK. 
Die Bischöfe der UGKK bitten die Menschen darum, zu bedenken, dass der Aggressor uns alle „für eine potentielle Bedrohung und für Feinde hält, unabhängig davon, welche Sprache wir sprechen, welche Kirche besuchen und welchen politischen Kräften wir den Vorzug geben“.

Dienstag, 6. Mai 2014

ORTHODOXE-KIRCHE.AT: Orthodoxe Kirche sucht weltweit neue Strukturen


Metropolit Arsenios (Kardamakis) erläutert bei Vortrag in Wien Hintergründe der Etablierung der Orthodoxen Bischofskonferenz in Österreich und in anderen Ländern und warum diese nur ein Zwischenschritt auf dem Weg zur weltweiten Neuordnung der Orthodoxie sind.
 (Der Vortrag des Metropoliten zum DOWNLOAD)

KATHWEB: Kiew: Griechisch-katholische Kirche gegen Wahlverschiebung

Die griechisch-katholische Kirche hat sich mit Nachdruck für ein Festhalten am 25. Mai als Termin der Präsidentenwahl ausgesprochen. Eine Verschiebung würde die "Existenz des unabhängigen ukrainischen Staates" gefährden, erklärte das Oberhaupt der mit Rom verbundenen Kirche, Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk, in einem am Dienstag veröffentlichten Wahlaufruf.Weiter auf KATHWEB

KATHWEB: Patriarch Kyrill zu Odessa: Hauptschuld bei Kiewer Regierung

Kritik an der ukrainischen Regierung hat der Moskauer Patriarch Kyrill I. am Wochenende geübt. Anlass der Erklärung waren der Brand in Odessa und die Militäraktion in der Ostukraine. Schuld an den Dutzenden Toten hätten primär "diejenigen, die einen Krieg gegen ihre eigenen Staatsangehörigen führen", so Kyrill laut "Interfax" (Montag). "Die Verantwortung für diese Ereignisse liegt vor allem bei denen, die Gewalt anwenden, statt den Dialog zu führen."Weiter auf Kathweb