Mittwoch, 23. April 2014

RADIO VATIKAN: Franziskus empfängt ukrainischen Premier


Papst Franziskus empfängt am kommenden Samstag den ukrainischen Premierminister Arseni Jatseniuk. Die Audienz für den Regierungschef des Krisenlandes ist für eine halbe Stunde angesetzt. In seiner Osterbotschaft hatte Papst Franziskus die Lage in der Ukraine erwähnt. Er rief dazu auf, alle Anstrengungen zu unternehmen, um gemeinsam mit der internationalen Gemeinschaft in einem Geist der Einheit und des Dialogs die Zukunft der Ukraine zu gestalten. Vor Jatseniuk kommen im Halbstundentakt der Präsident von Honduras und das belgische Königspaar zum Papst; unmittelbar nach dem ukrainischen Premier empfängt Franziskus den polnischen Präsidenten Bronisław Komorowski. Bereits in den Tagen davor trifft er den Regierungschef von Albanien und den neuen Präsidenten El Salvadors. Die Politiker reisen zur Heiligsprechung der Päpste Johannes XXIII. und Johannes Paul II. am Sonntag an.

Radio Vatikan

Osterbotschaft 2014 des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I.


„Kommt“, Brüder und Kinder im Herrn, „empfanget Licht von dem abendlosen Licht“ des Phanars, des heiligen Zentrums der Orthodoxen, und lasst uns alle zugleich und gemeinsam preisen „Christus, den von den Toten Auferstandenen“!
Finster war die seelische Befindlichkeit der Jünger des Herrn nach seiner Kreuzigung, denn durch die so erfolgte Tötung des Herrn zerstoben die Hoffnungen seiner Jünger, er werde mit ihnen zusammen eine politische Herrschaft ausüben. Sie hatten den triumphalen Einzug Jesu Christi nach der Auferweckung des Lazarus in Jerusalem erlebt und die wunderbare Speisung der fünftausend Männer, nicht mitgezählt die Frauen und die Kinder, durch fünf Brote und zwei Fische – und beides für ein Vorzeichen ihrer weltlichen Herrschaft gehalten. Die Mutter der Söhne des Zebedäus hatte sogar die Bitte geäußert, ihre Söhne sollten einer zur Rechten und einer zur Linken des Herrn thronen, wenn dieser seine Herrschaft antrete. All das hatte sich auf Grund des furchtbaren Ereignisses der Hinrichtung Jesu Christi wie ein kindlicher Traum verflüchtigt.
Doch am Morgen des ersten Tages nach dem Sabbat fanden die myrontragenden Frauen das Grab leer und erfuhren von dem Engel: Jesus ist von den Toten auferstanden. Wenig später sahen sie ihn in veränderter Gestalt, die es ihnen nicht erlaubte, ihn zu berühren. Diese unerwartete Entwicklung stürzte sie in Ungewissheit darüber, wie es mit Jesus weitergehen sollte. Gewissheit haben sie nicht sogleich erlangt. Sie wurden ermahnt, geduldig und ausdauernd zu warten, bis sie mit der Kraft aus der Höhebekleidet würden. Sie folgten dieser Weisung und warteten bis zum Pfingstfest, als der Heilige Geist herabkam und ihnen in Fülle ihre neue Sendung offenbarte. Diese bestand nicht in der Befreiung von der Versklavung durch ein anderes Volk, sondern in der Befreiung der ganzen Menschheit von der Versklavung durch den Fürsten der Bosheit und das Böse an sich. Das war eine ganz andere Sendung als diejenige, von der sie geträumt hatten.
Das unbegreifliche Gebot, die Botschaft von der Befreiung des Menschen aus der Knechtschaft des Todes weiterzugeben, erstaunte die Jünger;  sie wurde aber mit Eifer aufgegriffen, in der ganzen Welt verkündet und hat viele vom Tod errettet und rettet noch heute vom Tod. Da ist der Erstgeborene von den Toten, Jesus, der Auferstandene, der allen die Möglichkeit zur Auferstehung und zum ewigen Leben anbietet, zu einem Leben, das nicht mehr der Verwesung unterliegt, denn in der Auferstehung sind die Menschen wie die Engel Gottes im Himmel und tragen statt eines fleischlichen einen geistlichen Leib. 

Osterbotschaft 2014 von Metropolit Arsenios von Austria


«Kommt, alle Gläubigen, lasset uns die Heilige Auferstehung Christi preisen»
 Liebe Brüder und Schwestern, meine lieben Kinder im Herrn!
Ein weiteres Mal lädt uns unsere Heilige Kirche ein, die Auferstehung Christi zu preisen, auf dass wir dieses historische Ereignis erfahren, erleben, bezeugen und verkünden, welcher den Menschen in die „ursprüngliche Schönheit” zurückführt und wahrlich Grund für Freude auf dem ganzen Erdkreis bietet. Durch die Feier der Auferstehung Christi können wir die Größe des Geschenkes und der Wohltat Gottes gegenüber dem Menschen begreifen.
In Zeiten, in denen die vielfältige Finsternis als Bedrohung auftritt, um das Licht zu vertreiben, zerschmettert unser Auferstandener Herr die “Macht des Todes” und gibt der Menschheit die Möglichkeit, das wahre Leben und eine andere Lebensweise zu erlangen. Er zeigt uns allen, den „kleinen Gekreuzigten”, unseren Weg in den Himmel, indem in uns die Bereitwilligkeit entsteht, freiwillig unser persönliches Kreuz zu tragen; Bereitwilligkeit, die aus dem Vorbild des „großen Gekreuzigten“, Jesus Christus, entspringt. Durch sein persönliches Vorbild zeigt uns der Herr, dass er als der „Große Auferstandene“ der Anfang unserer eigenen, persönlichen Auferstehung wird, und zwar indem wir an Seiner Auferstehung teilnehmen. Das nämlich ist die Frucht Seines freiwilligen Aufstieges auf das Kreuz der Liebe, wo er geopfert wurde, um uns das ewige Leben zu geben und zu schenken. So haben wir teil an der Auferstehung Christi und der Sterbliche stirbt nicht mehr, das Vergängliche wird unvergänglich, das Vorläufige ewig, der Tod Leben und die Zeit findet ihren Ort. Weiter auf METROPOLIS VON AUSTRIA

Außenminister Kurz fordert Freilassung syrischer Erzbischöfe (KATHWEB)


Österreichs Außenminister Sebastian Kurz hat die Freilassung der beiden vor genau einem Jahr in Syrien entführten orthodoxen Metropoliten Mar Gregorios Youhanna Ibrahim und Boulos Yazigi gefordert. "Wir hoffen auf ein baldiges Zeichen, dass beide Bischöfe wohlauf sind und fordern weiterhin ihre sofortige und bedingungslose Freilassung", teilte Kurz am Dienstag in einer Aussendung mit. Von den beiden Erzbischöfe von Aleppo, die dort die syrisch-orthodoxe Ortskirche (Mar Gregorios) bzw. die griechisch-orthodoxe (Boulos Yazigi) leiteten, gibt es seit dem 22. April 2013 kein sicheres Lebenszeichen. Weiter auf KATHWEB




Papst fordert politische Lösung in der Ukraine (KATHWEB)


Papst Franziskus hat in seiner Osterbotschaft eine politische Lösung in der Ukraine gefordert. Alle Beteiligten müssten "jede Anstrengung unternehmen, um Gewalt zu verhindern", forderte er am Ostersonntag auf dem Petersplatz in Rom vor mehr als 150.000 Pilgern und Touristen. Hierbei müsse sie die internationale Gemeinschaft unterstützen. Die Zukunft des Landes könne nur im "Geist der Einheit und des Dialogs" gestaltet werden. Franziskus erbat den Beistand Jesu Christi für das Land: "Wecke und inspiriere Initiativen für die Befriedung in der Ukraine", betete er. Weiter auf KATHWEB

Ostern in Kyiv

„Wenn wir den Ostern feiern und zugleich mittels der Korruption unseren Staat zerstören, hat unsere Feier keinen Sinn“, - das Oberhaupt der UGKK



„Am diesem Osterfest möchte ich euch für eine sehr konkrete Veränderung Mut machen. Möge jeder sich heute fragen, ob er die anderen besticht. Denn jeder, der die Bestechungen entgegennimmt, hat auf seinen Händen das Blut jener Menschen, die auf dem Maidan in Kyiv ihr Leben hingeopfert haben.

Jener ähnelt den Menschen, die geschrien haben: „Ans Kreuz mit ihm““, - sagte Seine Seligkeit Sviatoslav Shevchuk, das Oberhaupt der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche, in einem Interview am 20. April 2014. Das war seine Antwort auf die Frage, wie man das Osterfest feiern solle, damit diese Feier etwas Positives an sich habe.
Der Vorsteher der UGKK erinnerte daran, dass eines der Hauptziele der „Revolution der Würde, die in der Ukraine stattfindet, die Genesung des Staates von der Korruption ist“. Er unterstrich, dass die Menschen oft vorschlagen, diesen Prozess auf der Ebene der höchsten Regierungskreise durchzuführen. Die Wahrheit sei aber auch, dass auch die Mittelschicht und die untere Schicht genauso korrupt sind.
„Die Korruption auf diesen Ebenen zerlegt unseren Staat am meisten“, - erklärte er und hob hervor: „Wenn wir den Ostern feiern und zugleich mittels der Korruption unseren Staat zerstören, hat unsere Feier keinen Sinn“.
„Ich würde mir wünschen, dass jeder, der dieses Jahr Ostern feiert, die Korruption auf persönlicher und gesellschaftlicher Ebene überwindet“, - sagte das Oberhaupt der UGKK zum Schluss.

FROHE PASCHA!





Христос Воскрес!
Χριστός Ανέστη!
Christ is Risen!
Hristos a înviat!
Le Christ est ressuscité!
Cristo è risorto!
Kristo estas resurektinta!