Mittwoch, 26. März 2014

Moscow Patriarchate slams Ukrainian Catholic 'Uniates' for "meddling" in politics and taking a pro-West stance by Nina Achmatova (ASIA NEWS)




Metropolitan Hilarion, head of the Department for External Church Relations, slams Catholic Archbishop Sviatoslav Shevchuk of Kyiv for his positions. He also says he asked the Holy See for explanations. Diplomacy is faltering over the religious divisions.


Moscow (AsiaNews) - The Moscow Patriarchate strongly condemned the Greek-Catholic (Uniate) Church in Ukraine for "meddling" in politics, in the current crisis in the country. For its part, Russia continues to accuse the Ukraine of "religious intolerance," a charge the latter sharply rejects, noting instead how all religious denominations have come together to oppose violence and express support for Europe.

For Metropolitan Hilarion, head of the Synodal Department for External Church Relations of the Moscow Patriarchate, Sviatoslav Shevchuk, major archbishop of the Ukrainian Greek Catholic Church, and his predecessor, Lubomyr Husar, took a "very clear position from the beginning of the civil conflict, which grew unfortunately into an armed bloody conflict".

In his view, the Uniates not only advocated integration with Europe, "but even called for Western countries to intervene more decisively in the situation in Ukraine."
Speaking on The Church and the world, a programme on the Russia-24 TV channel, Hilarion also noted that "Archbishop Sviatoslav Shevchuk and [. . .] Filaret (Denisenko) even went to the United States, [. . .] to the State Department and asked for US intervention in Ukrainian affairs." Weiter auf Asia News

INDIEN: Offizielle Trauer um den verstorbenen syrisch-orthodoxen Patriarchen Ignatius Zakka I. Iwas (PRO ORIENTE)

Patriarch Ignatius Zakka I. Iwas
Damaskus-New Delhi, 25.03.14 (poi) Das offizielle Indien nimmt in besonderer Weise an der Trauer um den verstorbenen syrisch-orthodoxen Patriarchen Ignatius Zakka I. Iwas teil. Darin spiegelt sich, dass die Thomaschristen in Südindien, deren Geschichte auf apostolische Zeit zurückgeht, im 17. Jahrhundert intensive Beziehungen mit dem syrisch-orthodoxen Patriarchat von Antiochien aufgenommen und sich ihm unterstellt hatten. Im 17. Jahrhundert wollte der Erzbischof von Goa die Thomaschristen im portugiesischen Estado da India und den benachbarten Gebieten Bischöfen des lateinischen Ritus unterstellen. Daraufhin wandten sich die Thomaschristen an Antiochien. Seither ist Südindien – vor allem der heutige Bundesstaat Kerala – das Gebiet mit der weltweit größten syrisch-orthodoxen Gemeinde. Allerdings kam es im 20. Jahrhundert zu einer Spaltung in der syrisch-orthodoxen Kirche Südindiens. Seither stehen zwei Katholikoi – einer an der Spitze der Antiochien unterstehenden Kirche, der andere an der Spitze einer unabhängigen Kirche – einander gegenüber, wobei es aber immer wieder Versuche gibt, die Spaltung zu überwinden. Auch im Zusammenhang mit dem Tod von Ignatius Zakka I. Iwas werden solche Tendenzen spürbar. Weiter auf PRO ORIENTE

UGKK: „Zum ersten Mal in der Geschichte der Europäischen Union starben gerade die Ukrainer unter der europäischen Fahne für europäischen Werte“, - Bischof Borys Gudziak

In einem Kommentar sprach griechisch-katholischer Bischof von Paris Borys Gudizak über die Ereignisse in der Ukraine und beschrieb die tragischen Tage auf dem Maidan mit folgenden Worten: „Zum ersten Mal in der Geschichte der Europäischen Union opferten auf dem Territorium Europas die Europäer ihr Leben mit der europäischen Fahne in der Hand hin“.
Der Bischof unterstrich dabei, dass es für Europa wichtig sei, zu verstehen, dass die Assoziation und die Stärkung der Beziehungen mit der Ukraine nicht nur dem Wunsch der Ukrainer entsprechen. „Die Ukraine hat eine Kapazität und den Wunsch, eigenen Beitrag zur Entwicklung der europäischen Gemeinschaft leisten zu wollen. Der Grad der gesellschaftlichen Solidarität, echter Glaube an die europäischen Werte sind das, was Europa heute braucht“. Weiter auf UGKK

„Nach den Leiden kommt die Auferstehung!“, – Seine Exzellenz Venedykt (UGKK)

Am 23. März, dem Kreuzesverehrungssonntag, fand eine Kreuzwegandacht in den Straßen Lvivs statt, welche traditionell von der Lemberger Erzeparchie der UGKK organisiert wurde.

Der Kreuzweg wurde von S. E. Venedykt (Aleksiychuk) geleitet, dem Weihbischof von Lemberg. Er begann um 15.00 Uhr an der Michaelkirche und endete vor der Georgkathedrale.
Am gemeinsamen Gebet, welches über 4 Stunden gedauert hatte, nahmen Geistliche der Erzeparchie, Ordensleute und Alumnen des Lviver Heilig-Geist-Priesterseminars, sowie Rektoren und Studenten der Lviver Universitäten samt zahlreichen Gläubigen, teil. Weiter auf UGKK

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Dienstag, 25. März 2014

ÖKUMENE: Trauer um den syrisch-orthodoxen Patriarchen Ignatius Zakka I. Iwas (PRO ORIENTE)



Mit der Stiftung „Pro Oriente“ war der Patriarch von Antiochien besonders verbunden

Damaskus-Wien, 21.03.14 (poi) Der syrisch-orthodoxe Patriarch Ignatius Zakka I. Iwas ist am Freitagmorgen in Kiel im 81. Lebensjahr gestorben. Als „Patriarch von Antiochien und dem ganzen Orient“ war er der 121. Nachfolger des Heiligen Petrus. Bereits seit längerer Zeit war der Patriarch leidend. Seit dem 20. Februar befand er sich in Kiel in Spitalsbehandlung. Zeitpunkt und Ort des Begräbnisses stehen noch nicht fest. 
Überall in der syrisch-orthodoxen Kirche – die heute eine Weltkirche mit großen Gemeinden nicht nur in der nahöstlichen Heimat, sondern auch in Westeuropa, Nord- und Südamerika, Australien und Südindien ist – löste die Nachricht vom Tod des Patriarchen tiefe Trauer aus. Die Todesnachricht verstärkte die durch die Entführung des angesehenen und beliebten Metropoliten von Aleppo, Mar Gregorios Youhanna Ibrahim, vor fast einem Jahr ausgelöste traurige Grundstimmung. 

Mit der Stiftung „Pro Oriente“ war der syrisch-orthodoxe Patriarch eng verbunden. „Pro Oriente“-Präsident Johann Marte brachte in einem Schreiben an den Heiligen Synod der syrisch-orthodoxen Kirche die „tiefe und aufrichtige Anteilnahme“ der Stiftung am Heimgang des Patriarchen zum Ausdruck. Der Tod von Ignatius Zakka I. Iwas falle in eine Zeit „großen Leids und härtester Prüfungen der syrisch-orthodoxen Kirche und des syrischen Volkes“. Präsident Marte erinnerte in diesem Zusammenhang an die Entführung des syrisch-orthodoxen Metropoliten von Aleppo, Mar Gregorios Youhanna Ibrahim, der ein treuer Freund von „Pro Oriente“ ist. Wörtlich stellte der „Pro Oriente“-Präsident zum Tod des Patriarchen fest: „Wir schätzten ihn als einen ökumenisch offenen und aufgeschlossenen Oberhirten“.

Der erste Kontakt des späteren Patriarchen – der damals als Mar Severius Zakka Iwas noch Erzbischof von Bagdad und Basra war – mit „Pro Oriente“ erfolgte im Juni 1971 in Wien. Damals ging es um die Vorbereitung der inoffiziellen „Wiener Konsultationen“ zwischen katholischen und orientalisch-orthodoxen Theologen. Bei diesen Konsultationen gelang es, seit 1.500 Jahren bestehende „Missverständnisse“ zu überwinden. Mar Severius Zakka Iwas nahm persönlich an der 2. „Wiener Konsultation“ (1973) und an der 3. „Wiener Konsultation“ (1976) teil. Bei der von Kardinal Franz König zum Abschluss der 2. „Wiener Konsultation“ im Stephansdom zelebrierten Pontifikalmesse hielt er die Predigt. Wörtlich bezeichnete er damals die Gründung von „Pro Oriente“ als eine Gnade Gottes, damit das Gebet Jesu, „dass alle eins sein mögen“, in Erfüllung gehe. Bei der 3. „Wiener Konsultation“ im Jahr 1976 feierte Mar Severius in der syrisch-orthodoxen Kirche St. Ephrem in Wien-Lainz die Liturgie. Dieses Gotteshaus – die alte Lainzer Pfarrkirche – war zwei Jahre zuvor von Kardinal König an die syrisch-orthodoxe Gemeinde übergeben worden. 

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