Mittwoch, 19. März 2014

(RISU) UKRAINIAN MINISTER OF CULTURE: SEIZURE OF CHURCHES IN CRIMEA TRIGGED BY RUSSIA


Minister of Culture of Ukraine Yevhen Nyshchuk called on Crimeans to maintain interreligious peace and tolerance.
“The Maidan showed how various denominations can coexist peacefully. The whole world knows about our tolerance in these matters. Today the seizure of places of worship in Crimea is being triggered by Russia,” Yevhen Nyshchuk said at a briefing in the Ukraine Crisis Media Center, the official website of the Ministry of Culture reports.
The minister also appealed to the National Security Council with a request to protect the country's information space and to prevent the publication in international media of false information about alleged ethnic or religious hatred in Ukraine.
“The ideology of the Ukrainian people, their whole history, and events on the Maidan have shown that the individual is highly valued in Ukraine! Whereas, for our northern neighbor, the imperial spirit is most valued and individuals are neutralized. This is the difference between Ukraine and Russia. And so accordingly we have affirmed our membership in the civilized world where respect for the individual is most valued. The mission of culture and arts is to call for love and peace. We promote non-violent resistance to evil. And support around the world is very important to us,” said Yevhen Nyshchuk.RISU

KATHWEB: Argentiniens Präsidentin und Kiewer Großerzbischof beim Papst

Papst Franziskus hat am Montag in getrennten Audienzen zwei Bekannte aus seiner argentinischen Zeit empfangen: Staatspräsidentin Cristina Fernandez de Kirchner und den ukrainischen Großerzbischof Swajatoslaw Schewtschuk, der 2010 bis 2011 die Eparchie Buenos Aires geleitet hatte.

Moskauer lutherischer Bischof Pudow begrüßt Krim-Anschluss (KATHWEB)

Eine der drei lutherischen Kirchen Russlands befürwortet die Aufnahme der ukrainischen Halbinsel Krim in die Russische Föderation. Die erst 2006 gegründete "Evangelisch-Lutherische Kirche des Augsburger Bekenntnisses" (ELCAC) begrüßte, dass sich am Sonntag nach offiziellen Angaben knapp 97 Prozent der Wähler auf der Krim für einen Anschluss an Russland entschieden. "Guten Tag Krim, du kehrst nach Hause zurück", schrieb ELCAC-Bischof Wladimir Pudow in einer auf der Internetseite der Kirche (www.luther.ru) veröffentlichten Erklärung. Weiter auf KATHWEB

Dienstag, 18. März 2014

Papst trifft Patriarch Swiatoslaw: Pope meets with Ukrainian Greek-Catholic Church leader amid Crimean crisis






Pope Francis welcomed the major archbishop of the Ukrainian Greek-Catholic Church, Sviatoslav Shevchuk, on Monday morning, Rome report informs.
The major archbishop thanked the Pope for his support and solidarity during the mass demonstrations these past few months. After the peaceful protests turned violent, Pope Francis made repeated calls for peace.
During those protests, the Ukrainian Greek-Catholic Church sided with demonstrators and tended to the wounded. But, tensions remain high in the Eastern European country. 
The Crimean peninsula voted to break away from Ukraine and join Russia, even at the risk of international sanctions.
Shevchuk has constantly called on all countries, including Russia, to respect the territorial integrity of Ukraine. The Church has also reported that armed men have threatened Greek-Catholic priests, and asked them to leave the Crimean region. RISU

Sonntag, 16. März 2014

Bereits drei Priester der UGKK sind auf der Krim verschwunden (UGKK)

Zum zweiten Male verschwand auf der Krim der griechisch-katholische Priester Mykola Kvych. Außer ihm verschwanden zwei weitere Priester der UGKK: Bohdan Kostetskyi, der als Pfarrer in Yevpatoriya tätig war, sowie P. Ihor Havryliv – der Seelsorger der UGKK-Gemeinde von Yalta.
Am Sonntag, ungefähr um 14.00 Uhr, verschwand zum zweiten Mal P. Mykola Kvych – der Priester der UGKK in Sevastopol. Seine letzten Worte waren: „Falls es keine Verbindung mehr mit mir gibt, dann sollt ihr Folgendes weitersagen: Meine Tür in der Khrustalev-Strasse wird gerade aufgebrochen. Es handelt sich um die Miliz und die pro-russische „Selbstverteidigung“, und sie sind zahlreich. Die Tür ist aus Metall, aber ich weiß nicht, wie lange sie noch aushält“. Zurzeit sind die beiden Telefone von. P. Mykola ausgeschaltet, obwohl diese gestern während der Festnahme und Durchsuchung in seiner Wohnung eingeschaltet waren.
„Heute, c. um 12.00 Uhr, habe ich mit P. Mykola gesprochen. Er erzählte, dass zu ihm bald finnische Journalisten kommen würden, um ihn zu interviewen. Später wurde bekannt, dass diese zum Zeitpunkt des Überfalls in seiner Wohnung gewesen sein konnten“, – berichtete P. Ihor Yatsiv, der Leiter der Nachrichtenabteilung der UGKK.
Außerdem gaben die Pfarreiangehörigen aus Yevpatoriya bekannt, dass auch ihr Priester – P. Bohdan Kostetskyi, verschwunden sei. Gestern kehrte er aus der Region von Ternopil zurück, wohin er seine Familie evakuiert hatte. Am Samstag um 22.00 Uhr sagte er seiner Ehefrau, dass er auf der Krim angekommen sei, und danach verschwand er. Die Telefone von P. Bohdan sind ebenfalls ausgeschaltet. 
Gerade wurde bekannt, dass auch P. Ihor Havryliv verschwunden ist. Nach vorläufiger Information, befand er sich in demselben Auto wie P. Bohdan Kostetskyi.
Der Aufenthaltsort der verschwundenen Priester ist unbekannt.

Unbekannte entführten einen griechisch-katholischen Priester in Sevastopol (UGKK)




P. Liubomyr Yavorskyi – der stellvertretende Leiter des Abteilung der Patriarchalkurie der UGKK für die Seelsorge in den machtausübenden Strukturen der Ukraine, berichtete gerade, dass P. Mykola Kvych – der Pfarrer der Pfarrei der Entschlafung der Allheiligen Gottesgebärerin in der Stadt Sevastopol, heute von unbekannten Bewaffneten entführt und an einen unbekannten Ort gebracht wurde. Die Entführung ereignete sich unmittelbar im Gotteshaus.

Diese Information wurde durch jene Pfarreiangehörigen bestätigt, die beim Gottesdienst anwesend waren, sowie in einem Telefongespräch mit der Ehefrau von P. Mykola. 
Die Priester der UGKK erhielten im März 2014 wiederholt mündliche und schriftliche Drohungen und wurden aufgefordert, das Territorium der Krim zu verlassen. Aber alle Seelsorger entschieden, ihre Gläubigen besonders in dieser schwierigen Zeit nicht zu verlassen.
P. Mykola nahm nicht nur die Pflichten eines Pfarrers wahr, sondern er erfüllte auch den Dienst des Hauptmilitärseelsorgers der UGKK auf der Krim. Nach der Meinung von P. Yavorskyi, „konnte eben diese Tatsache zur entsprechenden Aktion der bewaffneten „Selbstverteidigung der Krim“ gegen ihn führen“.
Der Aufenthaltsort des Priesters bleibt unbekannt. Auf die Telefonanrufe antwortet er nicht.