Samstag, 15. März 2014

(RISU) Catholic priest kidnapped in Crimea

In Sevastopol today armed men seized father Mykola Kvych, pastor and military chaplain ofthe Ukrainian Greek Catholic Church. He was seized in the church.
The official page of the UGCC states, that this information was confirmed by parishioners who were at the service and by his wife.
In March UGCC priests received oral andwritten threats with the requirement to leave the Crimea. But all pastors have decided not to leave their flock, especially in such difficult times.
Father Nicholas, except his service as pastor, performs duties in Crimea as chief military chaplain of UGCC. "This is - according to Fr. Lubomir Jaworski, deputy head of the Department for Military Chaplancy of the UGCC - could have caused aggression against him from so-called "self-defense units" (armed pro-Russian troops)".
Place where the priest is still unknown. His cell is not responding , even though the phone is not turned off. Around 1 p.m. one of his parishioners called him, father Mykola picked up the phone but was not speaking yet let him hear what was going on around. It was very noisy, he heard yellings and accusations. It seemed that father Mykola was questioned.

Every abduction is a terrible event for everybody involved,” said Bishop Borys Gudziak, the Eparch of the Ukrainian Greek Catholic Eparchy to Vatican Radio. “It’s a gross violation of human rights and God-given human dignity.” He expressed his grave concern about the repercussions of the kidnapping of Father Kvych.

“Our priests and bishops have been very close to the people,” said Bishop Borys. “We’ve been inspired by the example of Our Lord [Who] went a long distance from fellowship with the Father to incarnate Himself and be in our reality.”

He said they have also been inspired by the words of Pope Francis “who said a pastor needs to have the smell of his sheep. And our pastors have been with the people, and they’re today with the people enduring this occupation in the Crimea.”

Bishop Borys made a special appeal “to the authorities of the Russian Orthodox Church, who have in direct or indirect ways supported these moves for the for the occupation of Crimea to do everything in their power to have Father Kvych released and to stop the persecution of Catholic priests and Catholic faithful on this peninsula.”
Apostolic Nuncio to Ukraine Archbishop Thomas Gullickson wrote on his Facebook page: "I just received news of the first kidnapping by one of these armed gangs of a Catholic priest in Crimea. The note left at his house was to the effect that this was meant as a warning to all "agents of the Vatican". Please, pray for his release safe and sound"

http://risu.org.ua/en/ 

Entführter griechisch-katholische Priester in Sewastopol (UGKK)





BREAKING NEWS von der UGKK IN KRIM!
Heute wurde der griechisch-katholische Priester Mykola Kvych aus seiner Pfarre, der Kirche der Enstschlafung Mariens in Sewastopol von bewaffneten Männern entführt.  Neben seinen Pfarrtätigkeiten ist Vater Mykola auch Militärseelsorger.  


Beten wir für Vater Mykola und alle die in den letzten Tagen in der Krim entführt worden sind!

Siehe Auch: 

Crimea: Attacks, ‘Disappearances’ by Illegal Forces


Unten der ursprüngliche Artikel von http://news.ugcc.org.ua

Щойно о. Любомир Яворський, Заступник керівника Департаменту Патріаршої курії УГКЦ у справах душпастирства силових структур України, повідомив про те, що сьогодні, безпосередньо з церкви парафії Успіня Пресвятої Богородиці м. Севастополь, невідомі озброєні люди викрали і вивезли у невідомому напрямку отця Миколу Квича, пароха парафії.


Цю інформацію підтвердили парафіяни, які були на богослужінні, та у телефонній розмові дружина о. Миколи.
Неодноразово, упродовж березня 2014 року, священики УГКЦ отримували погрози в усний чи письмовий спосіб з вимогою залишити територію Криму. Але усі душпастирі вирішили не покидати своїх вірних, особливо у такий складний час.
Отець Микола, крім обов’язків пароха, виконує у Криму обов’язки Головного військового капелана УГКЦ. «Це, – на думку о. Яворського, – могло стати причиною таких дій озброєної "самооборони Криму" щодо нього».
Місце перебування священика досі невідоме. На телефонні дзвінки він не відповідає.


ÖKUMENE: Bartholomaios I. hofft auf Vertiefung der Ökumene nach Jerusalem-Treffen mit Papst Franziskus (PRO ORIENTE)


Ökumenischer Patriarch erinnert in Interview an die positiven Konsequenzen der Begegnung zwischen Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras vor 50 Jahren – Tiefe Sorge um die Situation der Christen im Nahen Osten 
Istanbul-Rom, 14.03.14 (poi) Dank des „Dialogs der Liebe“ und des „Dialogs der Wahrheit“ sind die orthodoxe Kirche und die römisch-katholische Kirche als „Schwesterkirchen“ heute einander näher als während des ganzen zweiten Jahrtausends. Dies betonte der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. in einem Interview mit der katholischen Nachrichtenagentur „Zenit“. In den letzten Jahrzehnten seien wichtige Schritte der Versöhnung erfolgt. „Dennoch sind wir noch fern von der Einheit, die im ersten Jahrtausend des Lebens der Kirche bestand“, stellte Bartholomaios I. fest. Das Wichtigste sei, ständig den Wunsch und das Gebot Jesu vor Augen zu haben, dass „alle eins seien“ und dass die Kirche geeint sein müsse. Es sei ein „Skandal für den Leib Christi, der die Kirche ist und für die ganze Welt“, dass die Anhänger Jesu gerade in einem historischen Moment getrennt sind, in dem sie – „heute mehr denn je zuvor“ – zu einem gemeinsamen Zeugnis angesichts der Herausforderungen der Gegenwart berufen seien. Er hoffe inständig und bete darum, dass die Begegnung mit Papst Franziskus in Jerusalem die enge Beziehung zwischen der römisch-katholischen Kirche und der orthodoxen Kirche vertiefen werde, betonte der Ökumenische Patriarch. Weiter auf PRO ORIENTE

Syrien: Bischöfe wollen weitere Genfer Verhandlungen (RADIO VATIKAN)


Die melkitischen katholischen Bischöfe Syriens haben alle Katholiken zu Fasten, Gebet und Solidarität mit den Flüchtlingen im syrischen In- und Ausland aufgerufen. Die Kirchenführer des griechisch-katholischen Ritus hielten am Mittwoch ein Gipfeltreffen - im Libanon, da dies in Syrien aufgrund der anhaltenden Kämpfe nicht möglich war. Ihr Abschlusskommunique enthält auch klare politische Forderungen: Sofortiger Waffenstillstand, die „rasche und friedliche“ Regelung des Konflikts, die Fortsetzung der „Genf 2“-Gespräche sowie auch der Aufbau eines „einigen, freien, demokratischen und pluralistischen Syrien“, in dem die Angehörigen aller religiösen, ethnischen oder sozialen Gruppierungen die gleichen Bürgerrechte haben. Den Vorsitz der Versammlung führte der melkitische Patriarch Gregorios III. Laham. Anwesend waren auch der syrisch-katholische Patriarch Ignatios Yousef III. Younan und der Apostolische Nuntius in Damaskus, Erzbischof Mario Zenari. „Wir lassen uns nicht von Verzweiflung, Niedergeschlagenheit und Angst mitreißen, obwohl die Prüfung so groß ist und die Tragödie unseres Landes von Tag zu Tag schlimmer wird“, so die Bischöfe wörtlich. Die Stimme des Papstes und sein Gebet für Syrien, das dazu einlade, nicht den Mut zu verlieren, seien eine „Quelle des Trostes“ für alle. Weiter auf RADIO VATIKAN



Ukraine: „Das würde den Frieden auf der ganzen Welt opfern“ (RADIO VATIKAN)

Der Kiewer Großerzbischof Sviatoslav Schevtschuk setzt in der Krim-Krise auf die Unterstützung von EU und Nato. Er hoffe, dass die beiden Zusammenschlüsse „die Ukraine im Falle einer militärischen Bedrohung verteidigen werden“, sagte das Oberhaupt der mit Rom unierten ukrainischen Katholiken der „Tagespost“ vom Samstag in Würzburg. Über seinem Land sollte ein Flugverbot verhängt werden, „damit keiner in Versuchung gerät, die Ukraine zu bombardieren oder eine Militärintervention zu beginnen“. Die EU müsse „unter allen Umständen versuchen“, den diplomatischen Dialog zwischen Kiew und Moskau zu fördern. Schevtschuk bezeichnete eine Abtrennung der Krim von der Ukraine als unannehmbar nicht nur für sein Land, sondern für die ganze Staatengemeinschaft. Man dürfe die Halbinsel nicht opfern, „denn das würde heißen, den Frieden auf der ganzen Welt zu opfern“, erklärte der Großerzbischof. Dabei erinnerte er an die Garantien, die die westlichen Länder im sogenannten Budapester Abkommen der Ukraine gegeben hätten, als diese nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion auf den Besitz von Nuklearwaffen verzichtete. Weiter auf Radio Vatikan

Freitag, 14. März 2014

METROPOLIS VON AUSTRIA: Metropolit Arsenios würdigt Wiener Alterzbischof Kardinal König

1530Metropolit Arsenios hat den vor genau zehn Jahren verstorbenen Wiener Alterzbischof Kardinal Franz König für dessen ökumenisches Engagement gewürdigt. “Kardinal König war ein Mensch des Glaubens. Deswegen hat er auf Gott vertraut und seinen Mitmenschen als Brüdern getraut. Die Ökumene benötigt sowohl Glauben als auch Vertrauen. Nur diese beiden ermöglichen es, den Weg der Ökumene offen und ehrlich zu gehen”, so der Metropolit wörtlich in einem Grußwort. Er nahm am Donnerstagabend, 13. März, an einem Gedenkgottesdienst für Kardinal König im Wiener Stephansdom teil. Weiter auf METROPOLISVONAUSTRIA

UGKK: „Um den Inhalt dessen zu begreifen, was sich heute ereignet, müssen wir in einer Hand die Heilige Schrift und in der anderen das Buch Kobsar haben“,- das Oberhaupt der UGKK


Darüber sprach am Sonntag, dem 9. Februar 2014, Seine Seligkeit Sviatoslav Shevchuk, das Oberhaupt der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche, während des Pontifikalamtes in der griechisch-katholischen Kathedrale der Auferstehung Christi in Kyiv.

Der Vorsteher der UGKK erklärte, dass am ersten Fastensonntag, dem Sonntag der Orthodoxie, man auf eine besondere Weise die Fülle des apostolischen Glaubens erfahre: „Der Inhalt dieses Sonntages ist, dass wir dieselbe Begegnung, wie damals der Prophet Mose und der Apostel Nathanail, erleben. Denn die „Orthodoxie“ heißt die Fülle der Überlieferung. Es ist eine Möglichkeit, dem menschgewordenen Sohn Gottes zu begegnen. Wir haben die Möglichkeit, den Sinn eigenen Lebens und eigener Berufung zu erkennen“.
„In diesen Tagen begehen wir auch den 200-sten Geburtstag vom großen ukrainischen Dichter Taras Shevchenko. Er wird vom ukrainischen Volk als ein Prophet gefeiert. Ein Prophet ist Gesandter Gottes, der von Gott gewählt wird, um zu den Menschen Sein göttliches Wort zu tragen“.
Das Oberhaupt der UGKK rief deshalb dazu auf, beides – die Heilige Schrift und die Gedichtsammlung von Shevchenko zu lesen. Er bat auch, für die Ukraine weiter zu beten. Weiter auf UGKK

(RISU) PATRIARCH FILARET: WE THINK THAT RUSSIA HAS TAKEN THE PATH OF LIES

Speaking at the press briefing at the Ukrainian Crisis Media Center, His Holiness the Patriarch of Kyiv and All Rus-Ukraine Filaret said: “We think that Russian has taken the path of lies. We are uncovering the lies of the Kremlin officials: the whole world knows that Russian soldiers in Crimea have taken off their insignia. The church needs to point out the lies, especially considering that they are being told by orthodox Christians. The Russian Orthodox Church should have been the first to stop the Russian government. I am asking the Russian church: ‘are you with God or are you with the government?’ If you are with the government and its lawlessness then you are not with God.” Continue on RISU/ Weiter auf RISU

SYRIEN: Freude über die Freilassung der entführten Nonnen aus Maaloula (PRO ORIENTE)


Hoffnung auf Befreiung der beiden entführten Metropoliten von Aleppo und anderer christlicher Geistlicher in Syrien

Damaskus-Beirut-Moskau, 12.03.14 (poi) Die Freilassung der von islamistischen Milizionären entführten orthodoxen Nonnen aus dem syrischen Maaloula hat überall in der christlichen Welt Freude ausgelöst. Der syrisch-orthodoxe Patriarch Ignatius Zakka I. Iwas (der sich derzeit in Deutschland aufhält), der melkitische griechisch-katholische Patriarch Gregorios III. (Laham) und der Generalsekretär des Weltkirchenrats, Pfarrer Olav Fykse Tveit, bezeichneten die Freilassung der Nonnen als „Zeichen der Hoffnung in dieser krisenhaften Zeit“. Pfarrer Fykse Tveit betonte in einem Brief an den griechisch-orthodoxen Patriarchen von Antiochien, Youhanna X. (Yazigi), die Nachricht von der Freilassung der Nonnen wecke die Hoffnung, dass auch andere entführte geistliche Personen wieder die Freiheit erlangen werden. Der Generalsekretär des Weltkirchenrats nannte in diesem Zusammenhang die beiden Aleppiner Metropoliten Mar Gregorios Youhanna Ibrahim und Boulos Yazigi, die im Februar des Vorjahrs aus dem Linienautobus Aleppo-Damaskus verschleppten Priester Maher Mahfouz (griechisch-orthodox) und Michel Kayyal (armenisch-katholisch) sowie den italienisch-syrischen Jesuitenpater Paolo Dall’Oglio. Wörtlich stellte Fykse Tveit fest: „Unsere Gebete gelten der Befreiung nicht nur dieser Brüder, sondern aller Entführten in Syrien, darüber hinaus aber der Beendigung des bewaffneten Konflikts und der Lösung der humanitären Krise in Syrien“. Unzählige Menschen – unter ihnen viele Frauen und Kinder – würden tagtäglich in Syrien getötet, verwundet, traumatisiert oder aus ihren Heimstätten vertrieben. Weiter auf PRO ORIENTE

Donnerstag, 13. März 2014

ECUMENICAL PATRIARCHATE: Message of the Primates of the Orthodox Churches


In the name of the Father, and of the Son, and of the Holy Spirit.


Through the grace of God, the Primates of the Most Holy Autocephalous Orthodox Churches, to the Orthodox faithful throughout the world, all of our Christian brothers and sisters as well as every person of goodwill: we extend God’s blessing and our greeting of love and peace.

“We always give thanks to God for all of you and mention you in our prayers, remembering before our God and Father your work of faith, labor of love, and steadfastness of hope in our Lord Jesus Christ.” (1 Thess. 1.2-3)

1. Having convened by the grace of our compassionate God, at the invitation of the Archbishop of Constantinople and Ecumenical Patriarch Bartholomew, at the Phanar, from March 6-9, 2014; having deliberated in fraternal love on matters concerning our Holy Church today; and concelebrating in the Patriarchal Church of St. George on the glorious occasion of the Sunday of Orthodoxy, we address you with these words of love, peace and consolation.

Inasmuch as our One, Holy, Catholic, and Apostolic Orthodox Church dwells in the world, it also experiences the challenges of every age. Faithful to Holy Tradition, the Church of Christ is in constant dialogue with every period of time, suffering with human beings and sharing their anguish. For “Jesus Christ is the same yesterday, today, and to the ages” (Heb. 13.8).

The trials and challenges of history are especially acute in our days, and Orthodox Christians cannot remain uninvolved or indifferent to them. This is why we have assembled “together in one place” (Acts 2.1) in order to reflect on the problems and temptations facing humanity today. “There is fighting without and fear within.” (2 Cor. 7.5) These Apostolic words are also valid for the Church today.

2. In reflecting upon people’s suffering throughout the world, we express our support for the martyrdom and our admiration for the witness of Christians in the Middle East, Africa, and other parts of the world. We call to mind their dual martyrdom: for their faith as well as for the safeguarding of their historical relationship with people of other religious conviction. We denounce the lack of peace and stability, which is prompting Christians to abandon the land where our Lord Jesus Christ was born and whence the Good News spread to the entire world.

Our sympathy extends to all victims of the tragedy in Syria. We condemn every form of terrorism and defamation of religion. The kidnapping of Metropolitans Paul and Youhanna, other clergymen as well as the nuns of St. Thecla Convent in Maaloula remains an open wound, and we demand their immediate liberation.

We appeal to all involved for the immediate cessation of military action, liberation of captives, and establishment of peace in the region through dialogue. Christians in the Middle East are a leaven of peace. Peace for all people also means peace for Christians. We support the Patriarchate of Antioch in its spiritual and humanitarian ministry, as well as its efforts for reconstruction and the resettlement of all refugees.

3. We fervently pray for peaceful negotiation and prayerful reconciliation in the ongoing crisis in Ukraine. We denounce the threats of violent occupation of sacred monasteries and churches, and pray for the return of our brothers presently outside of ecclesiastical communion into the Holy Church. (See RISU Article UOC-KP COUNCIL CALLS ON PRIMATES OF THE ORTHODOX CHURCHES TO GIVE IT RIGHT TO PARTICIPATE IN DISCUSSION OF AUTOCEPHALY)

4. A fundamental threat to justice and peace – both locally and globally – is the global economic crisis. The ramifications of this are evident on all layers in society, where such values as personal integrity, fraternal solidarity and justice are often wanting. The origins of this crisis are not merely financial. They are moral and spiritual in character. Instead of conforming to the worldly idols of power, greed and hedonism, we emphasize our vocation to transform the world by embracing the principles of justice, peace, and love.

ECUMENICAL PATRIARCHATE: Communiqué of the Primates of the Orthodox Churches



By the grace of God, the proceedings of the Synaxis of the Primates of the Orthodox Autocephalous Churches concluded today, on the Sunday of Orthodoxy. The Synaxis took place at the Phanar from 6-9 March, 2014, at the invitation and under the presidency of His All-Holiness Ecumenical Patriarch Bartholomew, and was attended by all the most venerable Primates in person, with the exception of His Beatitude Patriarch John of Antioch, who, due to illness, was represented by Hierarchs of his Church.
The proceedings of the Synaxis were carried out in a very fraternal spirit; the Hierarchs discussed maters concerning the life of the Orthodox Church in the contemporary world, and particularly in regions where Orthodoxy and Christianity in general face serious problems and difficulties; the Hierarchs also expressed their support and profound interest of the Orthodox Church in its entirety concerning their fellow human beings suffering in those regions. Above all, the Synaxis considered the prevailing situation in the Middle East and recent developments in Ukraine, as well as the ongoing uncertainty about the fate of the bishops, Metropolitan John of Aleppo, and Yuhanna Ibrahim of the Syriac Church, who were kidnapped by unknown persons a very long time ago.
In the framework of their Synaxis, the Primates also deliberated on the matter of the Holy and Great Synod of the Orthodox Church and decided that, upon expediting the process of preparation, it will be convened and presided by the Ecumenical Patriarch in Constantinople in 2016.
With regard to this matter, the Primates also determined issues related to representation and participation of the Orthodox Autocephalous Churches in this Synod, as well as the manner of decision-making at the Synod.
On Sunday morning, 9th March, the feast of Orthodoxy, the Primates concelebrated in the Patriarchal Church of St. George at the Phanar, where their Message to the Orthodox faithful throughout the world, their Christian brothers and sisters everywhere, and all people of goodwill, was read officially from the pulpit.
At the Phanar, March 9, 2014
From the Chief Secretariat
of the Holy and Sacred Synod

KRIM: Gebetsoffensive für „Nächstenliebe und Frieden auf der Halbinsel“ (PRO ORIENTE)

Hl. Luka Wojno-Jasenetskij von Krim
Aufruf des kanonischen orthodoxen Metropoliten von Simferopol – Erinnerung an einen großen Heiligen der Krim

Simferopol, 13.03.14 (poi) In allen orthodoxen Kirchen und Klöstern auf der Krim soll in den kommenden Wochen täglich für „Nächstenliebe und Frieden auf der Halbinsel“ gebetet werden. Dazu hat der Metropolit von Simferopol und der ganzen Krim, Lazar (Schwets), aufgerufen. Metropolit Lazar gehört zur kanonischen orthodoxen Kirche in der Ukraine, der autonomen ukrainisch-orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats. Die Gebetsgottesdienste sollen jeweils vor einer Ikone eines der großen Heiligen der Krim – des Arztes und Metropoliten Lukas Wojno-Jasenetskij – stattfinden. 

Lukas (ursprünglich: Walentin F.) Wojno-Jasenetskij wurde am 27. April 1877 in der Hafenstadt Kertsch auf der Krim geboren. Er studierte Medizin und wurde ein berühmter Chirurg. Nach der Revolution praktizierte er in den zwanziger Jahren in Taschkent und nahm dort trotz der Bedrängnis durch die Kommunisten aktiv am kirchlichen Leben teil. Er wurde geheim zum Priester und später zum Bischof geweiht. Sein Lebensweg ist von Verhaftungen, Verurteilungen und Exilierungen durch die sowjetische Staatsmacht gekennzeichnet. 

Von 1946 bis 1961 konnte Lukas Wojno-Jasenetskij als Metropolit von Simferopol wirken, wobei er entschlossen für die Rechte der Gläubigen eintrat. Er starb am 11. Juni 1961. Der Fürsprache des heilig gesprochenen Arztes und Metropoliten werden zahlreiche medizinisch nicht erklärbare Heilungen zugeschrieben. 


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RISU: RABBI MOSHE REUVEN AZMAN: THERE IS NO ETHNIC OR RELIGIOUS HATRED IN UKRAINE


There are no signs of anti-Semitism in Ukraine. Regardless of their origin, Ukrainians are uniting to counter a common threat, Moshe Reuven Azman, Chabad Chief Rabbi of Kyiv and Ukraine said during a briefing at the Ukraine Crisis Media Center.
‘We should draw a distinction between nationalism and Nazism. Nationalism is loving one’s own people, and Nazism is hating others. There is no anti-Semitism in Ukraine’, was Azman’s comment to the Russian propagandists’ claims about the rampage of fascism, Nazism and anti-Semitism in Ukraine.
‘There were different people at Maidan representing different parties’, said Rabbi, ‘Maidan Self-Defense provided security for the synagogue. We were given walkie-talkies so we could communicate. In return, Israel provided medical treatment to several Euromaidan activists who were injured’.
According to him, Ukrainian Jewish communities are under no threat. ‘A week ago, together with the head of the Ukrainian Jewish Congress Vadim Rabinovich, we made phone calls to all regional communities’, explained Azman, ‘We talked to Rabbis. There has been no reports from any of them about any antisemitic statements being made’.
Moshe Reuven Azman is the envoy of the Lubavich Rabbi, holder of top awards from the Urkainian Jewish Community and the United Jewish Community of Ukraine.  In 2005 Mr. Azman was elected Chief Rabbi of Ukraine.He is the Rabbi of the Brodski Synagogue in Kyiv. RISU

(KATHWEB) Panorthodoxes Konzil 2016: Hohe Erwartungen und viele Fragen

Das langerwartete Panorthodoxe Konzil - das 8. Ökumenische Konzil nach orthodoxer Zählung - wird im Jahr 2016 in Istanbul stattfinden. Dies geht aus der gemeinsamen "Botschaft" der orthodoxen Kirchenoberhäupter hervor, die in den vergangenen Tagen auf Einladung des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. im Phanar zur "Synaxis" versammelt waren. Nach orthodoxer Zählung wäre es das erste Konzil seit dem Jahr 787. Die Erwartungen an das Konzil sind sowohl innerhalb der Orthodoxie als auch darüber hinaus hoch. Weiter auf KATHWEB

RISU: UOC-KP COUNCIL CALLS ON PRIMATES OF THE ORTHODOX CHURCHES TO GIVE IT RIGHT TO PARTICIPATE IN DISCUSSION OF AUTOCEPHALY


The Council of the UOC-KP adopted and issued a statement today on the results of the Synaxis – a gathering of the Primates of all the Autocephalous Orthodox Churches, which completed its work March 9, 2014, in Constantinople.
The Council of the UOC-KP entrusted Patriarch Filaret in writing to inform Ecumenical Patriarch Bartholomew of the Kyivan Patriarchate’s position on issues raised at the meeting.
The bishops of the UOC-KP regret that at the meeting of the Primates, as well as in all previous meetings, no agreement was found concerning autocephaly.
The UOC-KP emphasized that “to consider issues relating to a local church, certain church leaders, or their doctrines, representatives of these churches are always invited so they can have the opportunity to justify and defend their views or actions... Unfortunately, as the bishop emphasizes, “the Ukrainian Orthodox Church-Kyivan Patriarchate is still denied by representatives of other local churches the right to share its position when the issue of autocephaly and other important issues are being considered on the pan-Orthodox level. This violates the relevant guidelines of the Holy Scripture and the traditions of the council of the Universal Church.”
The bishops of the UOC-KP emphasize that they belong to the One, Holy, United, and Apostolic Church. “The absence of official communication between our church and other national Orthodox churches is not the result of our position – because we seek dialogue and do everything for it – but the result of the actions of our brothers, especially the Moscow Patriarchate, which does everything it can to keep us isolated,” stated the UOC-KP.
The hierarchs of the UOC-KP also state that “in Ukraine there is no real threat of ‘violent seizures of holy monasteries and churches,’” and that they have repeatedly denounced and condemned any calls for such action. RISU

(KATHWEB) Erzbischof der Krim: Ukrainer in Gefahr

Die Ukrainer auf der Halbinsel Krim werden laut dem orthodoxen Kiewer Patriarchat massiv bedroht. Die russische Propaganda behaupte, dass die Ukrainer Faschisten seien und umgebracht werden sollten, sagte der Erzbischof der Krim, Kliment, am Dienstagabend nach Angaben der Nachrichtenagentur Ukrinform: "Die Menschen haben Angst, dass damit begonnen wird, sie zu töten."
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Montag, 10. März 2014

Wien: Rumänisch-orthodoxe Priesterweihe in der Antonskirche (KATHWEB)

In der Antonskirchein Wien-Fünfhaus, die demnächst der rumänisch-orthodoxen Kirche übergeben werden soll, hat am Sonntag eine orthodoxe Priesterweihe
stattgefunden. Der rumänisch-orthodoxe Metropolit für Deutschland, Österreich und Luxemburg, Serafim (Joanta), weihte den Diakon Razvan Florin Gasca zum Priester. Der Neupriester wird in der
rumänisch-orthodoxen Gemeinde Wiener Neustadt tätig sein. Bei dem feierlichen Weihegottesdienst überbrachte der katholische Dechant Martin Rupprecht herzliche Grüße und Segenswünsche von Kardinal ChristophSchönborn.Weiter auf kathweb Nachrichten .:. Katholische Presseagentur Österreich

Orthodoxe: Patriarchengipfel fordert Friede in Syrien und Ukraine (KATHWEB)


Die Oberhäupter der orthodoxen Kirchen treten für Friedenslösungen in Syrienund in der Ukraine ein. Zugleich seien sie in tiefer Sorge über "globale Trends", die "die Prinzipien des Glaubens, die menschliche Würde, die Institution der Ehe und das Geschenk der Schöpfung zerstören". Mit dieser "Botschaft" ging am Sonntag - dem "Sonntag der Orthodoxie" - in Istanbul die "Synaxis" (Versammlung) der Oberhäupter der orthodoxen Kirchen zu Ende.
Weiter auf kathweb Nachrichten .:. Katholische Presseagentur Österreich

Sonntag, 9. März 2014

PRO ORIENTE: ORTHODOXIE: Flammender Appell des Ökumenischen Patriarchen für Einheit der Orthodoxie



Bartholomaios I. zeichnete bei der Eröffnung der „Synaxis“ im Phanar ein dramatisches Bild der Situation der orthodoxen Kirche – Klares Votum des Ökumenischen Patriarchen für Mehrheitsprinzip bei einem Panorthodoxen Konzil

Istanbul, 06.03.14 (poi) Mit einem flammenden Appell zur Einheit der orthodoxen Kirche hat der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. am Donnerstag die von ihm einberufene Versammlung („synaxis“) der Oberhäupter der autokephalen (selbständigen) orthodoxen Kirchen im Phanar eröffnet. Die innere Einheit der orthodoxen Kirche sei eine fundamentale Voraussetzung dafür, der Welt von heute das Evangelium verkünden zu können, so der Patriarch. Die Orthodoxie habe eine „vollkommene Lehre von der Kirche“, aber „bisweilen weigern wir uns, sie anzuwenden“. Es gebe eine präzise, von den Ökumenischen Konzilen festgelegte Ordnung in der orthodoxen Kirche. Und doch werde den Außenstehenden bisweilen der Eindruck vermittelt, dass die Orthodoxen sich nicht einmal darüber einig sind, wer „der Erste“ unter ihnen ist. Es gebe „Zeichen der Auflösung“, bedauerte Bartholomaios I. Die orthodoxe Kirche habe zur Bewahrung ihrer Einheit kein anderes Instrument als die Synodalität. Daher sei jeder weitere Aufschub der Einberufung des Panorthodoxen Konzils (nach orthodoxer Zählung das 8. Ökumenische Konzil) eine „schwere Verletzung“ der Einheit.

Eingangs hatte der Ökumenische Patriarch ein dramatisches Bild der Situation der orthodoxen Kirche gezeichnet. „Ungestüme Veränderungen“ seien besonders in jener geographischen Region des Nahen Ostens spürbar, in denen die Kirche entstanden sei und geblüht habe. Hier dominiere die Gewalttätigkeit, die „oft im Namen der Religion“ alle Menschen bedrohe, die an Christus glauben. Die Verfolgung der Christen, die sakrilegische Zerstörung von Kirchen, die Entführung von Klerikern – „wie etwa die der beiden Metropoliten Boulos Yazigi und Mar Gregorios Youhanna Ibrahim“ – erfüllten ihn mit Kummer und Sorge, betonte Bartholomaios I. Angesichts dieser Phänomene, die die Existenz der Kirche bedrohen, müsse die ganze weltweite orthodoxe Kirche ihre „Stimme des Protests“ erheben. Weiter auf PRO ORIENTE

ZUM HEUTIGE ANNIVERSUM DES 200. GEBURTSTAGS DES UKRAINISCHEN DICHTERS TARAS SCHEWTSCHENKOS: Die Uraufführung der Hymne der Ukraine - 1990