Freitag, 7. März 2014

Ukrainisches Zentrum Salzburg lädt ein: Feier zum 200. Jahrestag des Dichters TARAS SCHEWTSCHENKO in der Markuskirche Salzburg SO. 09.03.14



Katholischer Bischof: Kiewer Regierungschef kein Scientologe (KATHWEB)



Die ukrainische griechisch-katholische Kirche hat Medienberichte über eine Scientology-Mitgliedschaft des neuen ukrainischen Ministerpräsidenten Arseni Jazenjuk (39) zurückgewiesen. Das sei eine "Lüge", sagte der Generalsekretär der Bischofssynode, Weihbischof Bogdan Dziurach, am Donnerstag in Kiew der deutschen katholischen Nachrichtenagentur KNA. Der Politiker von der Vaterlandspartei der früheren Ministerpräsidentin Julia Timoschenko gehöre der griechisch-katholischen Kirche an.

Unter anderen hatte die russische Nachrichtenagentur "Interfax-Religion" Jazenjuk der Mitgliedschaft in der Scientology-Organisation bezichtigt. Die Agentur berichtete am Mittwoch unter Berufung auf nicht namentlich bezeichnete ukrainische Medien zudem, Jazenjuks Schwester leite in den USA eine große Scientology-Stelle. Ukrainische Politiker und Kommentatoren werfen russischen Medien seit Tagen vor, gezielt Falschmeldungen über die neue ukrainische Regierung zu verbreiten.




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Donnerstag, 6. März 2014

Frieden für die Ukraine Versammlung der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) in St. Antoni FR (http://www.bischoefe.ch)


Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) hat sich vom 3. bis 5. März 2014 in Burgbühl bei St. Antoni FR zur 303. Ordentlichen Versammlung getroffen.
Die Anwesenheit des ukrainischen griechisch-katholischen Bischofs Borys Gudziak hat die Versammlung der Schweizer Bischofskonferenz auf besondere Weise geprägt. Sein Zeugnis von den dramatischen Ereignissen in der Ukraine gab den Bischöfen einen bewegenden Einblick in das Leid und die Hoffnungen der Menschen eines Landes, das in der Zeit vom 1. Weltkrieg bis 1989 über 17 Millionen Menschen durch unnatürlichen Tod (Krieg, künstliche Hungersnot, Verfolgung) verloren hat.

Bischof Gudziak, in der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche für die ausländischen Beziehungen zuständig, ist Augenzeuge der Besetzung des Maidan-Platzes in Kiew, wo er vor grossen Menschenmengen gesprochen hat. Er machte den Schweizer Bischöfen deutlich, dass die Kundgebungen auf dem Maidan moralische Prinzipien verteidigen, nicht die Interessen von Parteien. Prinzipien, für die auf dem Maidan bereits rund hundert Menschen ihr Leben gelassen haben.
Im Laufe der über drei Monate, die die Besetzung des Platzes bisher dauert, haben Millionen von Menschen an den Kundgebungen teilgenommen, die aus der ganzen Ukraine hierher geströmt sind. Für Bischof Gudziak ist der grösste Erfolg des „Maidan“, dass mit ihm in der Ukraine der Übergang von einer Kultur der Angst zu einer Kultur der Würde möglich wurde. Der Verzicht auf Gewalt ist konstitutiver Teil des Erfolgs des „Maidan“. Von grosser Bedeutung ist die Präsenz der Kirchen und Religionsgemeinschaften auf dem Maidan. In jeder Nacht findet stündlich eine ökumenische Andacht statt und auch tagsüber sind die Konfessionen sehr präsent. Koordiniert werden die Gebete vom Gesamtukrainischen Rat der Kirchen und religiösen Organisationen, dessen Programm mit vier Punkten auf dem Maidan verfolgt wird: 1) Die Regierung soll auf das Volk hören, 2) keine Gewalt, weder von der Regierung noch von den Demonstranten, 3) keine Spaltung des Landes herbeireden, 4) Dialog.

Die Schweizer Bischöfe rufen, dem Beispiel von Papst Franziskus folgend, alle Menschen guten Willens auf, um Frieden in der Ukraine zu beten. Es gilt jede Initiative zur Förderung des Dialogs und des Gewaltverzichts zu unterstützen. http://www.bischoefe.ch

Address by His All-Holiness Ecumenical Patriarch Bartholomew at the Synaxis of First-Hierarchs of the Orthodox Churches (Ecumenical Patriarchate)


(Phanar, March 6, 2014)

Your Beatitudes and most venerable Brothers in Christ, First-Hierarchs of the Most Holy Orthodox Churches, and honorable members of your entourages,

Welcome to the courtyard of our Church, the martyric and historical Ecumenical Patriarchate, this humble servant of unity in Christ for us all. From the depths of our heart, we thank you for the labor of love, which has brought you here in eager response to our invitation.
We offer glory and praise to our God who is worshipped in the Trinity for rendering us worthy to convene once again in the same place for another Synaxis, as those entrusted by His grace and mercy with the responsibility of leadership for the local autocephalous Orthodox Churches. This is the sixth such consecutive Synaxis since this blessed custom commenced in 1992, shortly after our elevation to the Throne of Constantinople. Like the Psalmist, we too proclaim: “Behold what a good and wonderful thing it is for brothers to dwell in the same place.” Our heart is filled with joy and delight in receiving you and embracing each one of you with sincere love, profound honor and favorable anticipation of our encounter.
Indeed, we could say that our encounter is a great event, both blessed and historical. The breath of the Paraclete has gathered us, and the eyes of those both inside and outside of our Church are anxiously focused on this Synaxis, in anticipation of an edifying and comforting word, which our world so needs today.
This increases and intensifies our responsibility, rendering our obligation more serious, so that through fervent prayer we might seek assistance from above in the work that lies before us; for without this divine support we can do nothing. (Cf. John 15.5) This is why we humbly beseech the Lord, as the Founder of the Church, to bless our work abundantly and through the Paraclete to direct our hearts, minds and decisions for the fulfillment of His holy will, the strengthening and sealing of our unity, as well as the glory of the Holy and Triune God.
As we recall the previous Synaxis meetings of the First-Hierarchs of the Orthodox Churches, all of which with the grace of God were crowned with complete success, we bring to mind in gratitude those who participated in these assemblies, having already departed and being of blessed memory, the late Patriarchs Parthenios and Petros of Alexandria, Ignatius of Antioch, Diodoros of Jerusalem, Alexy of Moscow, Pavel of Serbia, Teoktist of Romania, Maxim of Bulgaria, as well as Archbishops Chrysostomos of Cyprus, Seraphim and Christodoulos of Athens, Vasili of Poland, and Dorotheos of the Czech Lands and Slovakia, whose contribution to the success of these meetings was exceptionally edifying, also bequeathing to us as their successors an example to imitate and a legacy to preserve. May their memory be eternal! Continue on/ Weiter auf http://www.patriarchate.org

Caritas: Ukraine am sozialen Abgrund (KATHWEB)



Die aktuelle Krise in der Ukraine erschüttert ein Land, das sowieso bereits am sozialen Abgrund steht. Das hat Caritas Wien-Generalsekretär Klaus Schwertner am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Wien betont. Die Ukraine zähle zu den ärmsten und strukturschwächsten Ländern Europas. Die Wirtschaft befinde sich seit knapp zwei Jahren in einer Rezession. "Und mehr als ein Drittel der Bevölkerung lebt nach wie vor in extremer Armut", so Schwertner wörtlich. Die Caritas helfe seit 20 Jahren vor Ort Menschen in Not.




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KONKRET HELFEN: Caritas Sammlung für Ukraine: 

Caritas-Spendenkonto: Erste Bank 012-34560, 

BLZ 20 111 IBAN: AT23 2011 1000 0123 4560, 

BIC: GIBAATWWXXX Kennwort: Ukraine Online 

unter www.caritas-wien.at/spenden

Experte: Ukraine führt Patriarch Kyrill zu Einlenken in Ökumene (Kathweb)



Der renommierte italienische katholische Publizist, Theologe und Ostkirchenexperte Gianni Valente sieht als mögliche Folge des Ukraine-Konflikts eine Haltungsänderung der russisch-orthodoxen Kirche in der Primats- und in der Ökumene-Frage. Patriarch Kyrill I. von Moskau hat nach Einschätzung Valentes das laufende innerorthodoxe Spitzentreffen ("Synaxis") auch zur Klarstellung genutzt, dass die kanonisch-legitime Orthodoxie in der Ukraine weiterhin unter russischer "Oberhoheit" bleiben soll. Dazu habe es auch keine Einwände seitens des Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomaios I., gegeben - trotz vorangegangener mehrfacher Vorstöße ukrainischer Nationalisten, die den Patriarchen um kanonische Anerkennung einer autonomen Kirche gebeten hatten.





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AND NOW FOR SOMETHING ENTIRELY DIFFERENT: Zungenrede und iPhone-Botschaft des Papstes: Die Ökumene von Seiten der Evangelikalen (Radio Vatikan)

Eine „Christian Leadership Convention“ in Texas, USA, evangelikal, charismatisch und pfingstkirchlich. Nicht wirklich der Ort, an dem wir eine Papstansprache vermuten würden und einen leidenschaftlichen Appell für die Ökumene. Aber genau das fand vor einigen Wochen statt. Und der Appell kam nicht nur vom Papst, er kam von evangelikaler Seite. Weiter auf Radio Vatikan


Historische Vereinbarung zwischen dem Ökumenischen Patriarchat und Ungarn (Metropolis von Austria)


Am Dienstag, 4. März, setzte der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. seinen offiziellen Besuch in der ungarischen Hauptstadt Budapest fort. Höhepunkt des Tages war die Unterzeichnung einer Vereinbarung zwischen dem Patriarchat und Ungarn, in dem eine intensive Zusammenarbeit festgelegt wurde.

UKRAINE: "Rolle der Kirchen beschränkt" (PRO ORIENTE)


Prof. Bremer erinnert an die Situation in Jugoslawien vor 20 Jahren

Berlin, 05.03.14 (poi) Die Kirchen in der Ukraine können wenig für eine Entspannung der Lage tun. Das sagte der Professor für Ostkirchenkunde an der Universität Münster, Prof. Thomas Bremer, im Gespräch mit „Radio Vatikan“. In den verschiedenen kirchlichen Gemeinschaften, die es in der Ukraine gibt, spiegelten sich die unterschiedlichen Optionen des Landes wider, so Bremer. Die einen seien für den Erhalt der nationalen Einheit, andere wünschten sich eine Annäherung an Russland oder sogar eine Spaltung des Landes. Zwar habe sich das Oberhaupt des Moskauer Patriarchats, Kyrill I., gegen eine solche Spaltung der Ukraine ausgesprochen, doch viele Mitglieder seiner Kirche wünschten sich vermutlich das Gegenteil. 

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Oberhäupter der orthodoxen Kirchen versammeln sich am Bosporus (Kathweb)



Die vom Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. anberaumte Versammlung der Oberhäupter aller unabhängigen ("autokephalen") orthodoxen Kirchen ("Synaxis") ist am Mittwoch in Istanbul eröffnet worden. Angereist ist u.a. der Moskauer Patriarch Kyrill I. Die Tagung wird vom Ukraine-Konflikt und der offen zutage getretenen Parteienbildung innerhalb des Einflussbereichs des Moskauer Patriarchats in "Putin-Unterstützer" (in Russland) und "Putin-Gegner" (in der Ukraine) überschattet.


Die "Synaxis" endet am Sonntag, dem 9. März. Im Mittelpunkt der "Synaxis" sollten ursprünglich die Fragen der Vorbereitung des Panorthodoxen Konzils und der Situation der Christen im Nahen Osten stehen.




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Mittwoch, 5. März 2014

Fastenbotschaft 2014 des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. Zu mehr weltweiter Solidarität ruft der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios I. in seiner Fastenbotschaft auf (Orthodoxe Kirche in Österreich)



 

+ Bartholomaios
durch Gottes Erbarmen Erzbischof von Konstantinopel, dem Neuen Rom,
und Ökumenischer Patriarch dem ganzen Volk der Kirche
Gnade und Friede von Christus, unserem Erlöser,
von uns aber Fürsprache, Segen und Vergebung

„Jetzt ist sie da, die Zeit der Gnade; jetzt ist er da, der Tag des Heils“.
(2 Kor 6,2-3)
Geliebte Brüder und Kinder im Herrn,
unsere orthodoxe Kirche rät uns, in dieser Zeit unsere Aufmerksamkeit der wahren Umkehr zuzuwenden, welche nach einem Wort des hl. Johannes Chrysostomus „der Schmelztiegel der Sünde“ ist. Die Umkehr ist das erste Thema der Verkündigung unseres Herrn Jesus Christus und die Quintessenz der christlichen Lehre. Sie ist die alltägliche Einladung der Kirche an uns alle.

Dennoch haben nur wenige Christen die Umkehr wirklich erfahren. Bisweilen betrachten wir sie als etwas, das nicht jeden von uns angeht, weil wir nicht zu uns kommen, weil wir uns unserer selbst nicht bewusst werden und nicht das Empfinden haben, in irgendeine Sünde gefallen zu sein. Aber wie uns der Lehrer des geistlichen Lebens, der hl. Mönchsvater Isaak der Syrer, belehrt und wie uns die meisten erfahrenen Väter unserer Kirche sagen, bedürfen „selbst die Vollkommenen der Umkehr.“ Denn die Umkehr ist nicht nur Reue über unsere Sünden und die darauf folgende Entscheidung, sie nicht zu wiederholen, sondern auch die Wandlung unserer Auffassungen zum Besseren hin, so dass sich unsere Auffassungen über Gott und die Welt beständig verbessern und die Liebe, die Demut, die Reinigung und der Friede zunehmen. 

(UGKK) Erklärung des Allukrainischen Rates der Kirchen und religiösen Organisationen zur gegenwärtigen Lage in der Ukraine


In den letzten Monaten haben alle Kirchen in der Ukraine ohne Ausnahme sich für eine friedliche Lösung der gesellschaftlichen Krise eingesetzt. Im Rahmen des Allukrainischen Rates der Kirchen und religiösen Organisationen, dem alle wichtigsten religiösen Gemeinschaften der Ukraine angehören, veröffentlichte man regelmäßig gemeinsame Stellungnahmen, in denen unterstrichen wurde, dass die Kirchen nicht nur an die Beteiligten appellieren, sondern auch eine vermittelnde Rolle zu spielen bereit wären.
Am 2. März 2014 veröffentlichte der Allukrainische Rat der Kirchen und religiösen Organisationen ein neues Schreiben zur gegenwärtigen Lage in der Ukraine im Blick auf die Beziehungen zu Russland. Dieses enthält einen erneuten Aufruf zum Frieden. Das Schreiben unterschrieb Bischof Onufrij, Metropolit von Chernovitz und Bukovyna und zugleich Metropolitanverweser der Ukrainischen Orthodoxen Kirche Moskauer Patriarchat (zurzeit hat diese Kirche im Rat den Vorsitz).
Im Schreiben wird an Russland appelliert, auf den möglichen Militäreinsatz in der Ukraine und die Einmischung in die ukrainischen Angelegenheiten zu verzichten. Diese würden die Beziehungen zwischen Ukrainern und Russen äußerst belasten aber auch den Frieden auf dem europäischen Kontinent auf Dauer gefährden.
Das ukrainische Volk wolle weiterhin freundschliche und brüderliche Beziehungen zum russischen Volk pflegen.
Die Vertreter der Kirchen und religiösen Organisationen appellierten auch an die internationale Gemeinschaft, mit allen Kräften den Frieden in der Ukraine zu bewahren. Sie baten auch um das Gebet für ihre Heimat.

(PRO ORIENTE) KONSTANTINOPEL: Oberhäupter der orthodoxen Kirchen versammeln sich am Bosporus

Patriarch Kyrill I. von Moskau und die anderen Patriarchen und Kirchenoberhäupter folgten der Einladung des Ökumenischen Patriarchen – Vorbereitung des Panorthodoxen Konzils und Situation der Christen im Nahen Osten stehen im Mittelpunkt der bis zum „Sonntag der Orthodoxie“ anberaumten „Synaxis“

Istanbul-Moskau, 05.03.14 (poi) Die vom Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. anberaumte Versammlung der Oberhäupter aller autokephalen orthodoxen Kirchen („Synaxis“) wird am Mittwoch in Istanbul eröffnet. Der Moskauer Patriarch Kyrill I. und die anderen Patriarchen und Erzbischöfe sind zur „Synaxis“ angereist, die bis Sonntag, 9. März, tagen wird. Auf den 9. März fällt heuer der „Sonntag der Orthodoxie“, bei dem der Beschlüsse zu Gunsten der Ikonenverehrung beim 7. Ökumenischen Konzil im Jahr 787 in Nicäa (heute: Isnik) gedacht wird. Die orthodoxe Kirche erkennt nur die ersten sieben Konzile als verbindlich an. Seit dem Jahr 843 wird der „Sonntag der Orthodoxie“ jeweils am ersten Fastensonntag gefeiert, er wird heute auch als Zeichen der orthodoxen Einheit begangen. 

Im Mittelpunkt der „Synaxis“ stehen die Fragen der Vorbereitung des Panorthodoxen Konzils und der Situation der Christen im Nahen Osten. Das Panorthodoxe Konzil –nach orthodoxer Zählung wäre es erst das 8. Ökumenische Konzil – wird seit mehr als 50 Jahren vorbereitet, ohne dass es bisher zu einer Einigung gekommen wäre. Es geht vor allem um die Tagesordnung und um das Procedere beim Konzil. Zu beiden Fragen bestehen tiefgehende Auffassungsunterschiede unter den autokephalen orthodoxen Kirchen, vor allem zwischen den Patriarchaten von Konstantinopel und von Moskau. Weiter auf PRO ORIENTE

KATHWEB: Landau warnt vor humanitärer Katastrophe in Ukraine


Vor einer humanitären Katastrophe in der Ukraine, die letztlich Auswirkungen auf ganz Europa haben würde, hat Caritaspräsident Michael Landau gewarnt. Von Seiten der politisch Verantwortlichen müsse alles unternommen werden, "damit der Konflikt nicht noch weiter eskaliert", appellierte Landau am Mittwoch im "Kathpress"-Gespräch. Er sprach von "der größten Bedrohung für die europäische Stabilität und Sicherheit seit dem Ende des Kalten Krieges".

Auch ohne aktuellen Konflikt hätte die Ukraine mit großer Armut und vielen sozialen Problemen zu kämpfen. Die heimische Caritas sei seit mehr als 20 Jahre in der Ukraine tätig - nicht nur in Kiew, sondern etwa auch in Odessa und in Charkow oder im Raum Lemberg, erläuterte Landau: "Insgesamt sind es knapp 40 Projekte, in denen wir uns um Straßenkinder, um Kranke oder auch um alte Menschen kümmern."


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VIDEO: ORF SALZBURG: Ukrainer protestieren in Salzburg



Montag, 3. März 2014

UGCC: Pastoral letter of His Beatitude Sviatoslav and the Permanent Synod of the ocassion of the Great Fast 2014 (auf Englisch)

Most Reverend Metropolitans and Bishops! Very Reverend Priests, Religious, Monastics! Dear Brothers and Sisters in Christ!  
 

Our Church, our Faithful and our entire Ukrainian People enter into the Great Fast this year with feelings of pain, fear, suffering and trembling hope. We have experienced one of the longest and most terrible winters in the history of our people – a winter in which we profoundly and personally felt the darkness of sin, and we saw evil that garishly expressed itself in our modern history and bore its murderous interior for all to see. Sin, in its ugly, noxious nature, rose up before us.
At the same time, this is the winter of our national unity, solidarity, openness to our neighbour, and the continuation of our exodus from the home of slavery. On the ‘Maidan’, we understood the true sense of sacrifice, dedication and mercy. For many this was a time of profound self-realization and conversion to the Lord. The experience of the last 90 days must become for us a signpost for the next 40 days and for the rest of our life.

During the Great Fast, we will especially remember, together with our deceased family members, the sacrifice of the martyrs of the “Heavenly Legion” – those that gave their lives for the victory of good over evil and of truth over injustice. We will also remember the selfless dedication of those people who stood there over these last months in the most terrifying and freezing-cold nights on the Maidan united in prayer. With gratitude, we will remember all Christians and people of good will in Ukraine and throughout the world – for their prayer and moral and material support.

At the same time, we will always keep in mind that the results of this winter were not the accomplishment of human hands: “if it had not been the LORD who was on our side, when men rose up against us, then they would have swallowed us up alive (Psalm 124: 2-3). We became witnesses and conveyers of the mystery of the actions of God’s grace, witnesses that, “what is impossible for man, is possible for God” (Luke 18:26). Weiter auf UGKK/ Continue on UGCC

Der Papst ruft zum Dialog und zur Friedenssicherung in der Ukraine auf (UGKK)

 Am Sonntag, dem 2. März 2014, wandte sich Papst Franziskus nach dem Angelusgebet an die ukrainische Gesellschaft und die internationale Gemeinschaft mit dem Appell, „jegliche Initiative zugunsten des Dialogs und der Eintracht zu unterstützen“, – berichtet Radio Vatikan.

„Liebe Brüder und Schwestern, ich bitte euch darum, auch weiterhin für die Ukraine zu beten, welche eine delikate Situation erlebt. Ich rufe alle Bestandteile des Landes dazu auf, für die Überwindung der Missverständnisse zu arbeiten und gemeinsam die Zukunft des Staates aufzubauen, und ich wende mich an die internationale Gemeinschaft mit dem dringenden Appell, jegliche Initiative zugunsten des Dialogs und der Eintracht zu unterstützen“.
Wir erinnern daran, dass sich der Papst mehrmals an das ukrainische Volk mit den Unterstützungsworten wandte, so am 21. Februar 2014 während des Stundengebets, mit welchem der zweite Sitzungstag des Kardinalkonsistoriums begann, welcher der Familie gewidmet war. Damals richtete der Papst seine Unterstützungsworte an die ukrainischen Kardinäle, welche wegen ihres fortgeschrittenen Alters nicht nach Rom kommen konnten, um an den Sitzungen teilzunehmen.
Nachrichtenabteilung der UGKK 

Axios! Axios! Axios! Unser Guter Freund Vater Diakon Nazariy Yaruniv (UGKK, Erzeparchie Lviv) ist nun Protodiakon!

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SALZBURG: Neues „Zentrum zur Erforschung des Christlichen Ostens“ präsentiert sich (PRO ORIENTE)



Studiennachmittag in prominenter Besetzung am 4. März

Salzburg, 28.02.14 (poi) Das neue Forschungszentrum ZECO (Zentrum zur Erforschung des Christlichen Ostens) steht am Dienstag, 4. März, im Mittelpunkt eines Studiennachmittags der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Salzburg zur Eröffnung des Sommersemesters 2014. Dabei werden Rektor Prof. Heinrich Schmidinger und Dekan Prof. Gregor Maria Hoff Grußworte sprechen, Prof. Dietmar W. Winkler wird „Genese, Qualitätsmerkmale, Forschungsschwerpunkte“ des ZECO schildern. Als Beispiel aus Forschungsschwerpunkt A („Migration und Diaspora“) wird Doz. Jasmine Dum-Tragut (Salzburg/München) über „Gefährdetes Kulturgut, Diaspora und Identität: Armenisches Christentum in Jerusalem“ sprechen.

Für die Ostkirchenarbeit in Salzburg sei das ZECO (www.uni-salzburg.at/zeco) ein wesentlicher Schritt, so Prof. Dietmar W. Winkler, der auch Leiter des Fachbereich Bibelwissenschaft und Kirchengeschichte der Katholisch-Theologischen Fakultät Salzburg ist. Mit der Salzburger „Pro Oriente“-Sektion, „Andreas-Petrus-Werk“, der “Initiative Christlicher Orient“ (ICO) u.a. gebe es bereits ein gutes internationales Netzwerk an Ort und Stelle. Nun könne die wissenschaftliche, interkulturelle theologische und ökumenische Arbeit im Gefüge der größten Bildungs- und Forschungseinrichtung des Landes, der Universität Salzburg, weiter forciert werden.

Forschungsschwerpunkte des ZECO betreffen u.a. das armenische Christentum (Erforschung der traditionellen armenischen Diaspora-Zentren), das koptische Christentum (Erforschung der Perikopen- und Hymnendirektorien des südägyptischen Schenute-Klosters, die im koptischen Gottesdienst verwendet wurden), das ostsyrische Christentum in Zentralasien und China (Erforschung der Ausbreitung des Christentums entlang der antiken Seidenstraße), das westsyrische Christentum (Erforschung der Literatur und Spiritualität der syrischen Kirchenväter und der syrischen Sprache), das osteuropäische Christentum (Erforschung der vatikanischen „Ostpolitik“ in der Entspannungsphase des Kalten Krieges mit Schwerpunkt auf dem Pontifikat Papst Pauls VI.).

Krimkonflikt: Patriarch Kyrill gegen Teilung der Ukraine (Kathweb)

Während
der russische Präsident Wladimir Putin die De-facto-Sezession der
Halbinsel Krim vorantreibt, hat sich der russisch-orthodoxe Patriarch
Kyrill I. am Montag klar für die territoriale Integrität der Ukraine
ausgesprochen. Die Ukraine sei ein Land, das ihm "ganz besonders teuer
im Herzen" sei, sagte Kyrill laut der russischen Nachrichtenagentur
"Interfax". Doch die Existenz der Ukraine als integraler Staat ist in
Gefahr", warnte er. Der politische Konflikt zerreiße auch Menschen
desselben Glaubens.





Die politischen Kräfte seien offenbar unfähig, die Konflikte in
gewaltfreier Weise zu lösen, klagte Kyrill. Die Kirche werde aber keine
Parteinahme für eine Seite vornehmen. Der Patriarch äußerte sich in
einem Appell an Metropolit Onufri, dem kommissarischen Oberhaupt der
ukrainischen Kirche des Moskauer Patriarchats.


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Erzbischof Zollitsch: Russland verstößt gegen Völkerrecht (Kathweb)

Die katholische
Kirche in Deutschland hat das Verhalten Russlands im Krim-Konflikt
scharf kritisiert. "Wenn machtpolitische Ambitionen gegen das Recht
durchgesetzt werden, ist der Frieden gebrochen", sagte der scheidende
Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert
Zollitsch, den Dortmunder "Ruhr Nachrichten" (Dienstag-Ausgabe). Die
Politik der russischen Führung müsse deshalb klar zurückgewiesen werden.
Die militärische Intervention sei ein eklatanter Verstoß gegen das
Völkerrecht der territorialen Integrität.




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Sonntag, 2. März 2014

Appeal of the Ukrainian Churches on the Occasion of the Foreign Aggression (UKRAINIAN GREEK CATHOLIC CHURCH)


Dear Brothers and Sisters! In this difficult time when military units of the Russian Federation, violating international and bilateral agreements, entered the sovereign territory of Ukraine and the Soviet of Federation by presentation of the President of Russia has given its permission to use employment of the Russian troops in Ukraine – we, first of all call all of you and all the people of the good will to solidarity with us, to prayer for Ukraine and Ukrainian nation.


We call the Russian authorities to come to senses and stop its aggression against Ukraine, and immediately pull out Russian troops from the Ukrainian land.  All the responsibility before God and mankind for irreparable consequences fully falls on the leadership of Russia.
There is no oppression by the language, nation and denomination in our country. Therefore we witness that all the efforts of the Russian propaganda to represent all the events in Ukraine as “fascist coup de tat” and “extremists’ victory” do not correspond to reality absolutely.
Dear Brothers and Sisters in Russia!
The Ukrainian people have only friendly, fraternal feelings toward the Russian people. Do not believe the propaganda that enflames hostility between us. We want and we will continue to build friendly and fraternal relations with Russia but only as a sovereign and independent state.
We appeal to the international community, to the countries-guarantors of the security of Ukraine – the United States of America and Great Britain, to the European Union, to the United Nations and OSCE: stop foreign invasion into Ukraine and brutal interference into our internal affairs!  Undermining of peace and stability in Ukraine threatens to destroy all the modern system of the world security. Therefore all the measures should be used to stop breaking up of the war in Ukraine.
Brothers and Sisters!
Churches of Ukraine are with the Ukrainian people. We know for sure: God is not in might, but He is in the truth. The truth in on the side of the Ukrainian people. Therefore we shall win.
May the Lord protect all of us!

Schönborn: Glaube motiviert Menschen in Ukraine zum Durchhalten (KATHWEB)


Kardinal Christoph Schönborn hat den Menschen in der Ukraine für ihr Glaubenszeugnis gedankt. "Aus dem Glauben sind die Menschen aufgestanden und haben durchgehalten", so der Wiener Erzbischof bei der "Messe für Frieden und eine gute Zukunft in der Ukraine" am Samstagabend im Wiener Stephansdom. Der Kardinal wertete das "Nein" des ukrainischen Volks "zum Missbrauch der Macht und zur Korruption" als ein "Zeichen des Glaubens" und rief gleichzeitig zum Gebet für jene auf, "die für das Blutvergießen verantwortlich sind", für die Verletzte und für jene, die "für die Gerechtigkeit, Freiheit und Würde ihres Volkes ihr Leben gaben".

Angesicht des vielfachen Leids in Ländern wie der Ukraine und in Syrien sei es berechtigt, Gott danach anzufragen. Dies umso mehr aufgrund der Zusage Jesu, dass man sich keine Sorgen machen solle, "weil Gott für uns sorgt", so der Kardinal mit Bezug auf das Tagesevangelium von der rechten Sorge. Antwort auf diese bedrängende Frage gäbe das Matthäusevangelium selbst, wo es heißt, dass man nicht Gott und dem Mammon zugleich dienen könne. "Kommt nicht so viel Leid und Elend in der Ukraine daher, dass man Mammon zum Götzen gemacht hat", fragte der Kardinal und verwies auf die grassierende Korruption unter den Mächtigen des Landes.