Donnerstag, 13. Februar 2014

Ukraine: Protestbewegung gibt Hoffnung (Radio Vatikan)





Als „Chance für die Ukraine“ sieht der Vorsitzende der römisch-katholischen Bischofskonferenz des Landes die Proteste gegen die Politik von Staatspräsident Wiktor Janukowytsch. „Dank ihnen kam Hoffnung auf eine Heilung des Staates auf, nach mehr Gerechtigkeit, einer Vereinfachung von Reisen ins Ausland und für Investoren aus dem Ausland“, sagte Erzbischof Mieczyslaw Mokrzycki am Donnerstag der polnischen Nachrichtenagentur KAI. Ziel seien eine Änderung des
politischen Systems und eine „pro-westliche Politik“.

Die römisch-katholische Kirche unterstütze wie andere Glaubensgemeinschaften die Demonstranten, so Mokrzycki. Ordensmänner feierten täglich auf dem Kiewer Unabhängigkeitsplatz – dem Maidan, der zum Hauptort der Proteste wurde –
Gottesdienste und beteten dort. Die Kirche verurteile die Gewalt gegen Demonstranten. Sie habe den Opfern und deren Familien seelsorgliche und materielle Hilfe angeboten.

Der Erzbischof erklärte, niemand habe eine „so starke Reaktion“ der Bürger auf die Weigerung von Präsident Janukowytsch erwartet, das Assoziierungsabkommen mit der EU zu unterzeichnen. „Die große Überraschung war die Energie und positive Entschlossenheit der Jugend.“ Diese habe bewiesen, dass sie Teil Europas sein wolle.

In der Ukraine fordern seit Ende November Regierungsgegner einen Politikwechsel und den Rücktritt von Janukowytsch. Bei Straßenkämpfen zwischen Regierungsgegnern und Polizisten kamen im Januar mindestens vier Menschen ums Leben.

Der römisch-katholischen Kirche gehören mehr als eine Million der knapp 46 Millionen Ukrainer an. Etwa 5,5 Millionen sind Mitglied der mit Rom verbundenen griechisch-katholischen Kirche.

(kna 13.02.2013 sta)



Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/02/13/ukraine:_protestbewegung_gibt_hoffnung/ted-772912
des Internetauftritts von Radio Vatikan 

Mittwoch, 12. Februar 2014

EWTN Live - 2014-2-5- Fr. Mark M. Morozowich - Eastern Rite of the Church.

Ostkirchen Tagung in Maria Langegg


pantokrator
Samstag 15. Februar 2014Thementag "Ostkirchen"
Die Spiritualität der katholischen Ostkirchen kennenlernen
Referenten:
Vater Andreas Bonenberger
Vater Diakon John Reves

Beginn: 10:00 , Ende ca 20:00
Gemeinsame Feier der Göttlichen Liturgie (11:30)
und der feierlichen Vesper
Vater Andreas Bonenberger und Vater Diakon John Reves sind vom byzantinischen Gebetszentrum in Salzburg. Sie bringen uns die geistliche Tiefe und die Schönheit der Liturgie der katholischen Ostkirchen nahe. 
Die katholische Kirche birgt neben dem römischen Ritus auch den reichen Schatz der verschiedenen Riten der unierten Kirchen. Besonders die griechisch-katholische Kirche zeichnet sich durch die besondere Schönheit der byzantinischen Liturgie aus. An diesem Thementag soll man nicht nur über Heilige, Spiritualität und Geschichte der katholischen Ostkirchen erfahren, sondern auch im Gebet und im Feiern der Liturgie in diese reiche Spiritualität eintauchen.

Orthodoxe Kirche sucht weltweit neue Strukturen (http://www.orthodoxe-kirche.at)



Orthodoxe Kirche sucht weltweit neue Strukturen

Metropolit Arsenios (Kardamakis) erläutert bei Vortrag in Wien Hintergründe der Etablierung der Orthodoxen Bischofskonferenz in Österreich und in anderen Ländern und warum diese nur ein Zwischenschritt auf dem Weg zur weltweiten Neuordnung der Orthodoxie sind.
 (Der Vortrag des Metropoliten zum DOWNLOAD)

Mit der Einrichtung der Orthodoxen Bischofskonferenz will die Orthodoxe Kirche in Österreich zum einen ihren Zusammenhalt festigen und zum anderen verstärkt in die Gesellschaft hinein wirken. Das hat Metropolit Arsenios (Kardamaiks) bei einem Vortrag am Donnerstagabend in Wien betont. Der griechisch-orthodoxe Metropolit ist als Vertreter des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel in Österreich Vorsitzender der Bischofskonferenz.

Der Metropolit verwies auf gesamtorthodoxe Bemühungen etwa im Bereich des Religionsunterrichts, der Jugendarbeit oder der Öffentlichkeitsarbeit. Inzwischen habe man auch bereits öfters vom kirchlichen Begutachtungsrecht bei Gesetzesvorschlägen Gebrauch gemacht.

Der Orthodoxen Bischofskonferenz in Österreich gehören Vertreter aller in Österreich ansässigen orthodoxen Kirchen an. Derzeit sind das die Griechisch-Orthodoxe Kirche (Ökumenisches Patriarchat von Konstantinopel), das Patriarchat von Antiochien, die Russisch-Orthodoxe Kirche, die Serbisch-Orthodoxe Kirche, die Rumänisch-Orthodoxe Kirche, die Bulgarisch-Orthodoxe Kirche und die Georgisch-Orthodoxe Kirche.

Weiter auf www.orthodoxe-kirche.at

Ukraine: Der runde Tisch der Kirchen (Radio Vatikan)




RealAudioMP3 Bei den Versuchen, aus der verfahrenen politischen Situation in der Ukraine heraus zu kommen, spielen die Kirchen eine große Rolle. Das sagt Andrij Waskowycz, Caritasdirektor in der Ukraine, gegenüber den Münchner Kirchennachrichten. Von Anfang an hätten sich die Kirchen für die Menschenrechte eingesetzt, aber auch darüber hinaus hätten sie viel Einfluss.

„Die Kirchen haben in der Ukraine eine große Autorität. Die Menschen vertrauen den Kirchen. Die vertrauen nicht dem staatlichen Apparat, sie vertrauen auf keinen Fall der Polizei, sie vertrauen kaum dem Militär, aber sie vertrauen den Kirchen. Damit haben die Kirchen eine große Chance, als Vermittler in den Konflikten aufzutreten.“
Eine Chance, die sie auch zu nutzen suchen, wie Waskowycz berichtet, besonders wenn es kritisch wird und Gewalt droht.

„In bestimmten Beziehungen sind sich alle Kirchen einig, denn es gibt einen allukrainischen Rat der Kirchen und religiösen Organisationen, der auch angeboten hat, eine Vermittlungsrolle zwischen Regierung und Protestierenden einzunehmen. In einigen Momenten hat man das auch getan, als eine große Gefahr einer gewaltsamen Auseinandersetzung bestand. Als sie zum Beispiel den Präsidenten bewegen wollten, mit den Demonstranten und der Opposition in einen Dialog zu treten, hat der Rat einen runden Tisch einberufen. In dieser Grundforderung, die Konflikte friedlich zu lösen, sind alle Kirchen auf derselben Position.“
Damit wolle man durchaus auch längerfristige Ziele erreichen, berichtet Waskowycz, die Zukunft des Landes liege im Dialog. Der amtierende Präsident Wiktor Janukowytsch habe durch die Erweiterung seiner Befugnisse die Machtbalance verschoben und durch seine Politik die weitere Integration in die EU verhindert. Man müsse zurück zur Verfassung von 2004 und zur Bestimmung der Politik durch Wahlen, sagt der Caritasdirektor. Seine Organisation stehe hinter den Wünschen nach Demokratie und Menschenrechten, auch ganz praktisch.

„Mit diesen Protesten hat die ganze Gesellschaft zu tun und somit auch die Caritas. Die Caritas hat auf dem Maidan [dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew] die Protestierenden unterstützt, indem sie durch die Suppenküche heiße Speisen gebracht hat. Aber die Caritas steht auch hinter den Protestierenden, so wie auch die katholische Kirche, die griechisch katholische und die römisch katholische Kirche in der Ukraine. Das sind nicht Demonstrationen gegen eine Regierung, gegen die Leute, die heute an der Macht sind. Das sind Demonstrationen für eine neue Weise der Politik in der Ukraine, für eine Zukunft der Ukraine auf demokratischem Weg.“



http://de.radiovaticana.va/news/2014/02/11/ukraine:_der_runde_tisch_der_kirchen/ted-772111

kathweb Nachrichten .:. Istanbul: Countdown für orthodoxes Gipfeltreffen am 7. März



In Istanbul läuft der Countdown zu dem für 7. März anberaumten ersten Gipfeltreffen der Weltorthodoxie. Die Oberhäupter der 14 eigenständigen orthodoxen Kirchen wurden von Patriarch Bartholomaios I. zu der "Synaxis" genannten Zusammenkunft in den Phanar eingeladen.

Zuletzt hatte ein derartiges Treffen 2008 stattgefunden. Das Weltorthodoxie-Oberhaupt sagte am Wochenende in Chalki, er sei zuversichtlich, dass das Treffen in Istanbul ein Erfolg und zur Vorbereitung des für 2015 geplanten Panorthodoxen Konzils dienen werde.

Das Treffen 2008 hatte u.a. den Weg zur Bildung von gemeinsamen Bischofskonferenzen aller Orthodoxen in der Diaspora geebnet. In Österreich, Deutschland und der Schweiz sind seien seitdem in erfreulicher Weise aktiv geworden.

Im März soll es um die Verwirklichung der "Großen Synode der Orthodoxie", eines ostkirchlichen Erneuerungskonzils nach den Schrecken des Kommunismus und der Konflikte auf dem Balkan, im Kaukasus und dem Nahen Osten gehen. Die orthodoxen Kirchen leiden weiterhin an den Folgen dieser Geschehnisse.

Erste Vorbereitungen für das orthodoxe Konzil hatte es schon Anfang der 1960er Jahre parallel zu jenen für das II. Vaticanum gegeben. Doch immer wieder gab es Verzögerungen. Jetzt will Bartholomaios I. auf der März-Synaxis den Konzilsbeginn für 2015 fixieren.

Hauptproblem sind allerdings bestehende Rivalitäten zwischen den Konstantinopel-orientierten und Moskau-orientierten Kirchen. Eine Teilnahme der russischen Orthodoxie und der von ihr beeinflussten Kirchen bleibt deshalb offen.



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Dienstag, 11. Februar 2014

Hl. Liturgie für die Ukraine, Morgen in St. Markus, Salzburg


Liebe Freunde des Byzantinischen Gebetszentrums!
Morgen Bei der Göttliche Liturgie um 12 Uhr in der Markuskirche in Salzburg (Franz Josef Kai 21) möchten wir in besonderer Weise für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit in der Ukraine, die derzeit sehr geprüft ist, beten. Wir würden uns sehr freuen, wenn viele die Zeit finden könnten, zusammen zu kommen, um für dieses Anliegen zu beten.