Donnerstag, 5. Juni 2014

Papst und Ökumenischer Patriarch treffen im Heiligem Land zusammen (Metropolisvonaustria)

Am Sonntag, 25. Mai, trafen der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. von Konstantinopel und Papst Franziskus in Jerusalem zusammen. Gemeinsam hielten sie ein ökumenisches Gebet in der Grabeskirche in Jerusalem und erinnerten damit an die historische Versöhnungsgeste, mit der ihre beiden Vorgänger Patriarch Athenagoras und Papst Paul VI. vor 50 Jahren an demselben Ort eine Wende nach der mehr als tausendjährigen Kirchenspaltung eingeleitet hatten. Mit einer gemeinsamen Erklärung, welche sie zuvor auf dem Ölberg unterzeichnet hatten, nahmen sie Bezug auf ihre Vorgänger und die Ereignisse vor 50 Jahren.
Der Wortlaut der Erklärung ist wie folgt:
1. Wie unsere verehrten Vorgänger Papst Paul VI. und der Ökumenische Patriarch Athenagoras, die sich vor fünfzig Jahren hier in Jerusalem trafen, waren auch wir, Papst Franziskus und der Ökumenische Patriarch Bartholomäus, entschlossen, uns im Heiligen Land zu treffen, „wo unser gemeinsamer Erlöser, unser Herr Jesus Christus, lebte, lehrte, starb, auferstand und in den Himmel auffuhr, von wo aus er den Heiligen Geist auf die entstehende Kirche herabsandte“ (Gemeinsame Erklärung von Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras, die nach ihrer Begegnung am 6. Januar 1964 veröffentlicht wurde.) Unser Treffen, eine weitere Begegnung der Bischöfe der Kirchen von Rom und Konstantinopel, die von Petrus bzw. Andreas, den beiden Apostel-Brüdern, gegründet wurden, ist für uns eine Quelle inniger geistlicher Freude. Es bietet eine günstige Gelegenheit, über die Tiefe und die Echtheit der zwischen uns bestehenden Bande nachzudenken, die selbst Frucht eines von Gnade erfüllten Weges sind, auf welchem der Herr uns seit jenem segensreichen Tag vor fünfzig Jahren geführt hat. Weiter auf METROPOLISVONAUSTRIA

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