Freitag, 23. Mai 2014

Ukraine: Russisch-orthodoxe Kirche verliert an Einfluss (KATHWEB)


Das Moskauer Patriarchat muss in der Ukraine allen Anschein nach um seinen Einfluss fürchten: Von jenen 70 Prozent aller Bürger des Landes, die sich im April laut einer aktuellen Studie des Kiewer Rasumkow-Zentrums zum orthodoxen Christentum bekannten, fühlten sich weniger als 25 Prozent der ukrainischen Kirche des Moskauer Patriarchats zugehörig. 2013 waren es noch 27,7 Prozent. Gleichzeitig stieg der Anteil der Menschen, die sich zum nicht-kanonischen Kiewer Patriarchat bekennen, von knapp 26 auf knapp 32 Prozent. Unverändert rund 40 Prozent der orthodoxen Christen erklären, sie seien "einfach orthodox", während die übrigen keine Angaben machten oder eine kleine andere Kirche nannten.

Außer den Umfragen gibt es keine genaue Bezifferung der Gläubigenzahl, weder seitens des Staates noch der Kirchen, da nur die Zahl der Pfarren offiziell registriert ist. Der Studie zufolge bekennen sich 7,8 der 46 Millionen Ukrainer zur mit Rom verbundenen griechisch-katholischen Kirche und je 1,0 Prozent zur römisch-katholischen Kirche und zum Protestantismus.Weiter auf KATHWEB

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