Mittwoch, 7. Mai 2014

Die Bischofssynode der UGKK: „Am 25. Mai wählen wir die Zukunft unserer Kinder“

Am 25. Mai werden wir nicht nur unsere Stimme für einen gewissen Kandidaten abgeben, sondern in dieser Abstimmung wählen wir die Zukunft unserer Kinder. Die kommenden Wahlen werden darüber bestimmen, ob wir jene Werte unterstützen, für welche unsere Landsleute in ferner und in der jüngsten Vergangenheit ihr Leben geopfert haben: dies taten sie für ihre Freiheit und Würde, für die Freiheit und Würde jedes Bürgers in unserem Staat.

So die Botschaft der Bischofssynode des Großerzbistums von Kiew und Halych der UGKK anlässlich der für den 25. Mai dieses Jahres geplanten Präsidentenwahlen, welche vom Vater und dem Oberhaupt der UGKK – Seiner Seligkeit Sviatoslavs (Shevchuk), unterzeichnet wurde und sich an die Gläubigen und an alle Bürger der Ukraine richtet.  
Die Mitglieder der Synode bitten die ukrainischen Bürger darum, jene Ereignisse zu bedenken, welche zurzeit in der Ukraine stattfinden, und richtige Schlüsse daraus zu ziehen, denn „die neuere Geschichte des unabhängigen ukrainischen Staates hat noch nie eine solchermaßen angespannte Wahlkampagne gekannt, welche unter dermaßen dramatischen Bedingungen stattfinden würde: die Besatzung der Krim, die andauernde Aggression von außen, welche von einem Informationskrieg unerhörten Ausmaßes begleitet wird, Provokationen und Sabotage in vielen Gegenden der Ukraine…“ Die Bischöfe betonen, dass „all diese Aktionen in der näheren Perspektive darauf abzielen, die Präsidentenwahl zu vereiteln oder sie zu verschieben“. 
„Aber die Verlegung des Datums dieser Wahlen auf einen späteren Zeitpunkt bringt mit sich eine Gefahr für die Existenz des unabhängigen ukrainischen Staates selbst. Daher brauchen wir in unserem Staat wie noch nie zuvor die Vereinigung aller gesunden gesellschaftlichen Kräfte und Institutionen. Jeder, der auf dem ukrainischen Boden lebt und die echte Freiheit schätzt, hat die Pflicht, seinen eigenen Staat zu verteidigen“, – betont man in der Synode der UGKK. 
Die Bischöfe der UGKK bitten die Menschen darum, zu bedenken, dass der Aggressor uns alle „für eine potentielle Bedrohung und für Feinde hält, unabhängig davon, welche Sprache wir sprechen, welche Kirche besuchen und welchen politischen Kräften wir den Vorzug geben“.

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