Mittwoch, 23. April 2014

„Wenn wir den Ostern feiern und zugleich mittels der Korruption unseren Staat zerstören, hat unsere Feier keinen Sinn“, - das Oberhaupt der UGKK



„Am diesem Osterfest möchte ich euch für eine sehr konkrete Veränderung Mut machen. Möge jeder sich heute fragen, ob er die anderen besticht. Denn jeder, der die Bestechungen entgegennimmt, hat auf seinen Händen das Blut jener Menschen, die auf dem Maidan in Kyiv ihr Leben hingeopfert haben.

Jener ähnelt den Menschen, die geschrien haben: „Ans Kreuz mit ihm““, - sagte Seine Seligkeit Sviatoslav Shevchuk, das Oberhaupt der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche, in einem Interview am 20. April 2014. Das war seine Antwort auf die Frage, wie man das Osterfest feiern solle, damit diese Feier etwas Positives an sich habe.
Der Vorsteher der UGKK erinnerte daran, dass eines der Hauptziele der „Revolution der Würde, die in der Ukraine stattfindet, die Genesung des Staates von der Korruption ist“. Er unterstrich, dass die Menschen oft vorschlagen, diesen Prozess auf der Ebene der höchsten Regierungskreise durchzuführen. Die Wahrheit sei aber auch, dass auch die Mittelschicht und die untere Schicht genauso korrupt sind.
„Die Korruption auf diesen Ebenen zerlegt unseren Staat am meisten“, - erklärte er und hob hervor: „Wenn wir den Ostern feiern und zugleich mittels der Korruption unseren Staat zerstören, hat unsere Feier keinen Sinn“.
„Ich würde mir wünschen, dass jeder, der dieses Jahr Ostern feiert, die Korruption auf persönlicher und gesellschaftlicher Ebene überwindet“, - sagte das Oberhaupt der UGKK zum Schluss.

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