Sonntag, 16. März 2014

Unbekannte entführten einen griechisch-katholischen Priester in Sevastopol (UGKK)




P. Liubomyr Yavorskyi – der stellvertretende Leiter des Abteilung der Patriarchalkurie der UGKK für die Seelsorge in den machtausübenden Strukturen der Ukraine, berichtete gerade, dass P. Mykola Kvych – der Pfarrer der Pfarrei der Entschlafung der Allheiligen Gottesgebärerin in der Stadt Sevastopol, heute von unbekannten Bewaffneten entführt und an einen unbekannten Ort gebracht wurde. Die Entführung ereignete sich unmittelbar im Gotteshaus.

Diese Information wurde durch jene Pfarreiangehörigen bestätigt, die beim Gottesdienst anwesend waren, sowie in einem Telefongespräch mit der Ehefrau von P. Mykola. 
Die Priester der UGKK erhielten im März 2014 wiederholt mündliche und schriftliche Drohungen und wurden aufgefordert, das Territorium der Krim zu verlassen. Aber alle Seelsorger entschieden, ihre Gläubigen besonders in dieser schwierigen Zeit nicht zu verlassen.
P. Mykola nahm nicht nur die Pflichten eines Pfarrers wahr, sondern er erfüllte auch den Dienst des Hauptmilitärseelsorgers der UGKK auf der Krim. Nach der Meinung von P. Yavorskyi, „konnte eben diese Tatsache zur entsprechenden Aktion der bewaffneten „Selbstverteidigung der Krim“ gegen ihn führen“.
Der Aufenthaltsort des Priesters bleibt unbekannt. Auf die Telefonanrufe antwortet er nicht.

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