Samstag, 15. März 2014

Ukraine: „Das würde den Frieden auf der ganzen Welt opfern“ (RADIO VATIKAN)

Der Kiewer Großerzbischof Sviatoslav Schevtschuk setzt in der Krim-Krise auf die Unterstützung von EU und Nato. Er hoffe, dass die beiden Zusammenschlüsse „die Ukraine im Falle einer militärischen Bedrohung verteidigen werden“, sagte das Oberhaupt der mit Rom unierten ukrainischen Katholiken der „Tagespost“ vom Samstag in Würzburg. Über seinem Land sollte ein Flugverbot verhängt werden, „damit keiner in Versuchung gerät, die Ukraine zu bombardieren oder eine Militärintervention zu beginnen“. Die EU müsse „unter allen Umständen versuchen“, den diplomatischen Dialog zwischen Kiew und Moskau zu fördern. Schevtschuk bezeichnete eine Abtrennung der Krim von der Ukraine als unannehmbar nicht nur für sein Land, sondern für die ganze Staatengemeinschaft. Man dürfe die Halbinsel nicht opfern, „denn das würde heißen, den Frieden auf der ganzen Welt zu opfern“, erklärte der Großerzbischof. Dabei erinnerte er an die Garantien, die die westlichen Länder im sogenannten Budapester Abkommen der Ukraine gegeben hätten, als diese nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion auf den Besitz von Nuklearwaffen verzichtete. Weiter auf Radio Vatikan

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