Mittwoch, 5. März 2014

(UGKK) Erklärung des Allukrainischen Rates der Kirchen und religiösen Organisationen zur gegenwärtigen Lage in der Ukraine


In den letzten Monaten haben alle Kirchen in der Ukraine ohne Ausnahme sich für eine friedliche Lösung der gesellschaftlichen Krise eingesetzt. Im Rahmen des Allukrainischen Rates der Kirchen und religiösen Organisationen, dem alle wichtigsten religiösen Gemeinschaften der Ukraine angehören, veröffentlichte man regelmäßig gemeinsame Stellungnahmen, in denen unterstrichen wurde, dass die Kirchen nicht nur an die Beteiligten appellieren, sondern auch eine vermittelnde Rolle zu spielen bereit wären.
Am 2. März 2014 veröffentlichte der Allukrainische Rat der Kirchen und religiösen Organisationen ein neues Schreiben zur gegenwärtigen Lage in der Ukraine im Blick auf die Beziehungen zu Russland. Dieses enthält einen erneuten Aufruf zum Frieden. Das Schreiben unterschrieb Bischof Onufrij, Metropolit von Chernovitz und Bukovyna und zugleich Metropolitanverweser der Ukrainischen Orthodoxen Kirche Moskauer Patriarchat (zurzeit hat diese Kirche im Rat den Vorsitz).
Im Schreiben wird an Russland appelliert, auf den möglichen Militäreinsatz in der Ukraine und die Einmischung in die ukrainischen Angelegenheiten zu verzichten. Diese würden die Beziehungen zwischen Ukrainern und Russen äußerst belasten aber auch den Frieden auf dem europäischen Kontinent auf Dauer gefährden.
Das ukrainische Volk wolle weiterhin freundschliche und brüderliche Beziehungen zum russischen Volk pflegen.
Die Vertreter der Kirchen und religiösen Organisationen appellierten auch an die internationale Gemeinschaft, mit allen Kräften den Frieden in der Ukraine zu bewahren. Sie baten auch um das Gebet für ihre Heimat.

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