Freitag, 14. März 2014

SYRIEN: Freude über die Freilassung der entführten Nonnen aus Maaloula (PRO ORIENTE)


Hoffnung auf Befreiung der beiden entführten Metropoliten von Aleppo und anderer christlicher Geistlicher in Syrien

Damaskus-Beirut-Moskau, 12.03.14 (poi) Die Freilassung der von islamistischen Milizionären entführten orthodoxen Nonnen aus dem syrischen Maaloula hat überall in der christlichen Welt Freude ausgelöst. Der syrisch-orthodoxe Patriarch Ignatius Zakka I. Iwas (der sich derzeit in Deutschland aufhält), der melkitische griechisch-katholische Patriarch Gregorios III. (Laham) und der Generalsekretär des Weltkirchenrats, Pfarrer Olav Fykse Tveit, bezeichneten die Freilassung der Nonnen als „Zeichen der Hoffnung in dieser krisenhaften Zeit“. Pfarrer Fykse Tveit betonte in einem Brief an den griechisch-orthodoxen Patriarchen von Antiochien, Youhanna X. (Yazigi), die Nachricht von der Freilassung der Nonnen wecke die Hoffnung, dass auch andere entführte geistliche Personen wieder die Freiheit erlangen werden. Der Generalsekretär des Weltkirchenrats nannte in diesem Zusammenhang die beiden Aleppiner Metropoliten Mar Gregorios Youhanna Ibrahim und Boulos Yazigi, die im Februar des Vorjahrs aus dem Linienautobus Aleppo-Damaskus verschleppten Priester Maher Mahfouz (griechisch-orthodox) und Michel Kayyal (armenisch-katholisch) sowie den italienisch-syrischen Jesuitenpater Paolo Dall’Oglio. Wörtlich stellte Fykse Tveit fest: „Unsere Gebete gelten der Befreiung nicht nur dieser Brüder, sondern aller Entführten in Syrien, darüber hinaus aber der Beendigung des bewaffneten Konflikts und der Lösung der humanitären Krise in Syrien“. Unzählige Menschen – unter ihnen viele Frauen und Kinder – würden tagtäglich in Syrien getötet, verwundet, traumatisiert oder aus ihren Heimstätten vertrieben. Weiter auf PRO ORIENTE

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen