Samstag, 15. März 2014

ÖKUMENE: Bartholomaios I. hofft auf Vertiefung der Ökumene nach Jerusalem-Treffen mit Papst Franziskus (PRO ORIENTE)


Ökumenischer Patriarch erinnert in Interview an die positiven Konsequenzen der Begegnung zwischen Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras vor 50 Jahren – Tiefe Sorge um die Situation der Christen im Nahen Osten 
Istanbul-Rom, 14.03.14 (poi) Dank des „Dialogs der Liebe“ und des „Dialogs der Wahrheit“ sind die orthodoxe Kirche und die römisch-katholische Kirche als „Schwesterkirchen“ heute einander näher als während des ganzen zweiten Jahrtausends. Dies betonte der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. in einem Interview mit der katholischen Nachrichtenagentur „Zenit“. In den letzten Jahrzehnten seien wichtige Schritte der Versöhnung erfolgt. „Dennoch sind wir noch fern von der Einheit, die im ersten Jahrtausend des Lebens der Kirche bestand“, stellte Bartholomaios I. fest. Das Wichtigste sei, ständig den Wunsch und das Gebot Jesu vor Augen zu haben, dass „alle eins seien“ und dass die Kirche geeint sein müsse. Es sei ein „Skandal für den Leib Christi, der die Kirche ist und für die ganze Welt“, dass die Anhänger Jesu gerade in einem historischen Moment getrennt sind, in dem sie – „heute mehr denn je zuvor“ – zu einem gemeinsamen Zeugnis angesichts der Herausforderungen der Gegenwart berufen seien. Er hoffe inständig und bete darum, dass die Begegnung mit Papst Franziskus in Jerusalem die enge Beziehung zwischen der römisch-katholischen Kirche und der orthodoxen Kirche vertiefen werde, betonte der Ökumenische Patriarch. Weiter auf PRO ORIENTE

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