Donnerstag, 13. März 2014

KRIM: Gebetsoffensive für „Nächstenliebe und Frieden auf der Halbinsel“ (PRO ORIENTE)

Hl. Luka Wojno-Jasenetskij von Krim
Aufruf des kanonischen orthodoxen Metropoliten von Simferopol – Erinnerung an einen großen Heiligen der Krim

Simferopol, 13.03.14 (poi) In allen orthodoxen Kirchen und Klöstern auf der Krim soll in den kommenden Wochen täglich für „Nächstenliebe und Frieden auf der Halbinsel“ gebetet werden. Dazu hat der Metropolit von Simferopol und der ganzen Krim, Lazar (Schwets), aufgerufen. Metropolit Lazar gehört zur kanonischen orthodoxen Kirche in der Ukraine, der autonomen ukrainisch-orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats. Die Gebetsgottesdienste sollen jeweils vor einer Ikone eines der großen Heiligen der Krim – des Arztes und Metropoliten Lukas Wojno-Jasenetskij – stattfinden. 

Lukas (ursprünglich: Walentin F.) Wojno-Jasenetskij wurde am 27. April 1877 in der Hafenstadt Kertsch auf der Krim geboren. Er studierte Medizin und wurde ein berühmter Chirurg. Nach der Revolution praktizierte er in den zwanziger Jahren in Taschkent und nahm dort trotz der Bedrängnis durch die Kommunisten aktiv am kirchlichen Leben teil. Er wurde geheim zum Priester und später zum Bischof geweiht. Sein Lebensweg ist von Verhaftungen, Verurteilungen und Exilierungen durch die sowjetische Staatsmacht gekennzeichnet. 

Von 1946 bis 1961 konnte Lukas Wojno-Jasenetskij als Metropolit von Simferopol wirken, wobei er entschlossen für die Rechte der Gläubigen eintrat. Er starb am 11. Juni 1961. Der Fürsprache des heilig gesprochenen Arztes und Metropoliten werden zahlreiche medizinisch nicht erklärbare Heilungen zugeschrieben. 


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