Donnerstag, 6. März 2014

Experte: Ukraine führt Patriarch Kyrill zu Einlenken in Ökumene (Kathweb)



Der renommierte italienische katholische Publizist, Theologe und Ostkirchenexperte Gianni Valente sieht als mögliche Folge des Ukraine-Konflikts eine Haltungsänderung der russisch-orthodoxen Kirche in der Primats- und in der Ökumene-Frage. Patriarch Kyrill I. von Moskau hat nach Einschätzung Valentes das laufende innerorthodoxe Spitzentreffen ("Synaxis") auch zur Klarstellung genutzt, dass die kanonisch-legitime Orthodoxie in der Ukraine weiterhin unter russischer "Oberhoheit" bleiben soll. Dazu habe es auch keine Einwände seitens des Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomaios I., gegeben - trotz vorangegangener mehrfacher Vorstöße ukrainischer Nationalisten, die den Patriarchen um kanonische Anerkennung einer autonomen Kirche gebeten hatten.





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