Sonntag, 16. März 2014

Bereits drei Priester der UGKK sind auf der Krim verschwunden (UGKK)

Zum zweiten Male verschwand auf der Krim der griechisch-katholische Priester Mykola Kvych. Außer ihm verschwanden zwei weitere Priester der UGKK: Bohdan Kostetskyi, der als Pfarrer in Yevpatoriya tätig war, sowie P. Ihor Havryliv – der Seelsorger der UGKK-Gemeinde von Yalta.
Am Sonntag, ungefähr um 14.00 Uhr, verschwand zum zweiten Mal P. Mykola Kvych – der Priester der UGKK in Sevastopol. Seine letzten Worte waren: „Falls es keine Verbindung mehr mit mir gibt, dann sollt ihr Folgendes weitersagen: Meine Tür in der Khrustalev-Strasse wird gerade aufgebrochen. Es handelt sich um die Miliz und die pro-russische „Selbstverteidigung“, und sie sind zahlreich. Die Tür ist aus Metall, aber ich weiß nicht, wie lange sie noch aushält“. Zurzeit sind die beiden Telefone von. P. Mykola ausgeschaltet, obwohl diese gestern während der Festnahme und Durchsuchung in seiner Wohnung eingeschaltet waren.
„Heute, c. um 12.00 Uhr, habe ich mit P. Mykola gesprochen. Er erzählte, dass zu ihm bald finnische Journalisten kommen würden, um ihn zu interviewen. Später wurde bekannt, dass diese zum Zeitpunkt des Überfalls in seiner Wohnung gewesen sein konnten“, – berichtete P. Ihor Yatsiv, der Leiter der Nachrichtenabteilung der UGKK.
Außerdem gaben die Pfarreiangehörigen aus Yevpatoriya bekannt, dass auch ihr Priester – P. Bohdan Kostetskyi, verschwunden sei. Gestern kehrte er aus der Region von Ternopil zurück, wohin er seine Familie evakuiert hatte. Am Samstag um 22.00 Uhr sagte er seiner Ehefrau, dass er auf der Krim angekommen sei, und danach verschwand er. Die Telefone von P. Bohdan sind ebenfalls ausgeschaltet. 
Gerade wurde bekannt, dass auch P. Ihor Havryliv verschwunden ist. Nach vorläufiger Information, befand er sich in demselben Auto wie P. Bohdan Kostetskyi.
Der Aufenthaltsort der verschwundenen Priester ist unbekannt.

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