Samstag, 22. Februar 2014

UKRAINE: Appell des Ökumenischen Patriarchen zur sofortigen Beendigung des Blutvergießens (PRO ORIENTE)



„Es gibt keinen Raum für brutale Gewalt in einer demokratischen Nation des 21. Jahrhunderts“ – Bartholomaios I. nimmt die gewählten Führungspersönlichkeiten „sowohl in der Regierung als auch in der Opposition“ in die Pflicht


Istanbul-Kiew, 21.02.14 (poi) Der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. hat am Freitag einen flammenden Appell zur sofortigen Beendigung des Blutvergießens in der Ukraine und zum Dialog veröffentlicht. Mit großer Betroffenheit habe er die andauernde und sich ständig verschlechternde tragische Situation in der Ukraine in den letzten Wochen verfolgt, stellte Bartholomaios I. fest: „Die Brüder und Schwestern in der Ukraine empfinden wir als unser eigenes Fleisch und Blut“. Er richte einen Friedensappell an die Behörden einer „demokratischen und unabhängigen Nation“, deren gewählte Führungspersönlichkeiten – „sowohl in der Regierung als auch in der Opposition“ – die Letztverantwortung für die Verteidigung der Würde des menschlichen Lebens haben. Wörtlich heißt es in dem Appell weiter: „Es gibt keinen Raum für brutale Gewalt und Blutvergießen in einer demokratischen Nation des 21. Jahrhunderts“. Weiter auf PRO ORIENTE

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