Samstag, 22. Februar 2014

„Besonders scharf müssen diejenigen verurteilt werden, welche heute auf unbewaffnete Menschen schießen, sowie jene, welche derartige verbrecherische Befehle erteilen“, – das Oberhaupt der UGKK

Der höchste Wert ist die Würde und das Leben einer Person. Der höchste gesellschaftliche Wert ist der Frieden, welcher über diese Würde wacht. Nicht ein Waffenstillstand, sondern ein echter Frieden, welcher aus dem Inneren der Gesellschaft selbst hervorgeht und ihre grundlegende Komponente darstellt. Deshalb sollen wir alle den Frieden aufbauen und alles Mögliche tun, damit der Friede dauerhaft und fest sei. 
 

Das sagte in einem Kommentar für die Nachrichtenabteilung der UGKK zu den letzten tragischen Ereignissen in Kiew Seine Seligkeit Sviatoslav, der Vater und das Oberhaupt der UGKK.
Er betonte, dass der Gesamtukrainische Rat der Kirchen und der religiösen Organisationen (GRKrO) seine Bereitschaft erklärt habe, sich als Friedensstifter zu betätigen. „Der GRKrO ist bereit, alle zugänglichen Mittel einzusetzen, um den Frieden in unserem Land wiederherzustellen“, – so der Wortlaut der Erklärung des GRKrO anlässlich der Gewalteskalation in Kiew. 
„Die Kirche verurteilt immer die Gewalt, von welcher Seite diese auch immer ausgeht – jeden, der zur Waffe greift. Besonders gefährlich unter den gegenwärtigen Bedingungen sind die Aufrufe zum bewaffneten Kampf. Besonders scharf müssen diejenigen verurteilt werden, welche heute auf unbewaffnete Menschen schießen, sowie jene, welche derartige verbrecherische Befehle erteilen“, – so das Oberhaupt der UGKK. Dann fügte er hinzu, dass die Kirchen auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew mit ihrem Volk bleiben, weil sie zum Friedensprozess beitragen wollten. „Die Kirche verurteilt alle Aufrufe zur Gewalt, weil diese dem Gottesgesetz und den Wahrheiten des Evangeliums widersprechen“, – erklärte S. S. Sviatoslav.
Das Oberhaupt der UGKK betonte, dass man in all diesen tragischen Ereignissen die Würde jedes menschlichen Lebens bewahren solle. „Jeder Mensch, unabhängig davon, auf welcher Seite der Barrikaden er steht, ist ein Kind Gottes. Niemand darf die Entscheidung fällen, menschliche Leben zu opfern“. http://news.ugcc.org.ua/de/

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