Dienstag, 7. Januar 2014

Weihnachtsbotschaft des Ökumenischen Patriarchen BARTHOLOMAIOS

Weihnachtsbotschaft des Ökumenischen Patriarchen 
BARTHOLOMAIOS
durch Gottes Erbarmen Erzbischof von Konstantinopel, dem Neuen Rom,
und Ökumenischer Patriarch
allem Volk der Kirche Gnade, Friede und Erbarmen
von Christus, unserem in Bethlehem geborenen Erlöser
Im Herrn geliebte Brüder und Kinder,
„Ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt.“ (Isaias 9,5)

Begeistert und freudig kündigt uns der Prophet vorausschauend vor vielen Jahrhunderten die Geburt des Kindes Jesus aus der immerwährenden Jungfrau an. Gewiss, damals, zur Zeit der Volkszählung des Kaisers Augustus, fand sich kein Ort in der Herberge, die Jungfrau aufzunehmen, die empfangen hatte vom Heiligen Geist, und so war ihr Verlobter und Beschützer, der heilige Josef, genötigt, sie in eine Höhle zu führen, zur Krippe der Tiere, damit sie das Kind gebären könne.

Himmel und Erde willigen ein, indem sie dem Schöpfer Dank sagen: „ … ein jegliches Deiner Geschöpfe bringt Dir den Dank dar: Die Engel den Lobpreis, die Himmel den Stern, die Weisen die Gaben, die Hirten das Staunen, die Erde die Höhle, die Wüste die Krippe, doch wir als Mutter die Jungfrau.“ Die Hirten wachen bei ihrer Herde und halten Nachtwache, und Engel schauen staunend das Mysterium und lobpreisen (Vesper von Christi Geburt).
Die Süße der Heiligen Nacht der Geburt Christi umfängt wiederum die ganze Welt. Und inmitten des menschlichen Mühsals und der Qualen, der Krise und der Krisen, der Leiden und der Feindschaften, der Beunruhigungen und der Enttäuschungen vergegenwärtigt sie so realistisch und aktuell wie nie zuvor das Mysterium der Menschwerdung des göttlichen Wortes, das wie Regen auf das Vlies in den Schoß der immerwährenden Jungfrau Maria herabkam, um Gerechtigkeit und Fülle des Friedens sprossen zu lassen (s. Psalm 71,7). Weiter auf METROPOLIS VON AUSTRIA

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen