Mittwoch, 4. Dezember 2013

„Die Kraft des Volkes braucht keine Gewalt, sondern eine friedliche, konsequente und gemeinsame Arbeit“ – Seine Seligkeit Lubomyr Husar (UGKK)

Die Ukrainer sollen während der Proteste und Demonstrationen jegliche Gewalt vermeiden. Die Miliz und Sicherheitsorgane sollen die Menschen schützen und nicht provozieren. Darüber sprach Seine Seligkeit Lubomyr Husar, der Erzbischof-Emeritus der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche.

Die Regierung hatte genügend Zeit, um sich auf das Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union vorzubereiten. Sie versuche nun, „sich mit den Argumenten zu rechtfertigen, von denen im Laufe des letzten Jahres niemals die Rede war“. Der Erzbischof-Emeritus unterstützte deshalb die Jugendlichen, die zu Protesten gekommen ist, warnte aber zugleich vor den Gewaltausbrüchen. 
„Die Kraft des Volkes braucht keine Gewalt, sondern eine friedliche, konsequente und gemeinsame Arbeit, um die Ziele zu erreichen, die zum Allgemeingut führen“. Die Einheit des Volkes sei ein wichtiges Instrument bei den Wahlen und es dürfe nicht verloren gehen.
Er erinnerte auch die Schutzorgane des Staates an ihre primäre Aufgabe: „Sie sollen wissen, dass sie auch ukrainische Bürger sind und ihre Aufgabe ist, die Menschen und deren Rechte zu schützen. Sie sind Schützer des Rechtes und nicht der Regierung“.
Nachrichtenabteilung der UGKK

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