Mittwoch, 20. November 2013

UGKK: In Frankreich wurde die neue Kirche der UGKK eingeweiht

Am 16.-17. November fanden in der Pariser Diözese des heiligen Volodymyr des Großen der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche die Feierlichkeiten anlässlich des Erwerbs der neuen Kirche in der Nähe von Paris (die Kirche wurde am 27. September 2013 gekauft du am 16. November feierte man in ihr zum ersten Mal die Göttliche Liturgie) statt. Ebenfalls gedachte man in Paris der Opfer der Hungersnot in der Ukraine 1932/33.
Am 16. November wurde die neuerworbene Kirche der heiligen Borys und Hlib geöffnet, in der das ukrainische Zentrum für Kultur der Königin von Frankreich und der Tochter des Kyiver Fürsten Jaroslav, Anna, errichtet wird.  
„Der Erwerb der Kirche ist nur der Anfang unseres Vorhabens. Nun müssen wir die Wände der Kirche, in der in den letzten 100 Jahren nicht gebetet wurde, mit Geist füllen. Unsere Eparchie lädt alle Menschen guten Willens dazu ein, zur Entwicklung dieser Kirche und des ukrainischen Zentrums beizutragen. Wir  sind dazu berufen, das Gedächtnis an unsere Vergangenheit zu erneuern, und an die alleuropäische Bedeutung der Kyiver Rus zu erinnern. Zugleich tragen wir Verantwortung für die Zukunft. Wir sind berufen, für Europa des XXI. Jahrhunderts das besondere Zeugnis abzulegen“, - sagte Borys Gudziak, der griechisch-katholische Bischof von Paris.
Am 17. November wurde für die unschuldigen Opfer der  großen Hungersnot in der Ukraine gebetet. Aus diesem Anlass fanden die Prozession, Kranzniederlegung und Göttliche Liturgie statt.
„Für uns, Ukrainer, hat der Gottesdienst in der Notre Dame, in dem wir hier in Paris seit 2003 die Opfer der Hungersnot gedenken, eine große Bedeutung. Diese Kirche ist das geistige Herz von Paris und Frankreich. Symbolisch ist auch, dass dieses Gebet die Seelsorger aus unserer Diözese Frankreich, der Schweiz und den Beneluxstaaten sowie aus der Ukraine und den anderen europäischen Staaten vereinigt.“

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