Samstag, 23. November 2013

Katholische Ostkirchen nach dem Konzil: „Ein Klima des Zuhörens“ (RADIO VATICANA)

An diesem Freitag ist im Vatikan die Vollversammlung der Ostkirchenkongregation zu Ende gegangen, also der Institution, die mit den Kirchen befasst ist, die zwar katholisch sind, aber nicht römisch, also einen eigenen Ritus haben wie etwa die Maroniten oder die griechisch-katholische Kirche. Man beriet über die Situation der Kirchen vor Ort – über die Hälfte der angereisten Patriarchen und Großerzbischöfe stammt aus dem Nahen Osten – und auch in der Diaspora, wobei das Wort „Diaspora“ gar nicht so gerne gehört wird, sind die Menschen in Europa und den Amerikas doch mittlerweile feste Bestandteile der dortigen Kirchen. Mitglieder der Kongregation sind aber auch lateinische, also römisch-katholische Kardinäle, unter ihnen der Wiener Erzbischof.

„Ich bin jetzt schon viele Jahre Mitglied der Orientalenkongregation und ich glaube sagen zu dürfen, dass ich noch keine so gute Vollversammlung erlebt habe wie diese“, sagt Kardinal Christoph Schönborn. „Eine ausgesprochen herzliche Atmosphäre, sehr offen, sehr brüderlich. Die Patriarchen und Großerzbischöfe der katholischen Ostkirchen fühlen sich ausgesprochen wohl, ernst genommen und in ihren Sorgen und Anliegen gehört. Die Vollversammlung war von Seiten der Ostkirchenkongregation sehr gut vorbereitet. Ein hohes Lob für Kardinal Sandri und sein Team.“
RealAudioMP3 Hier hören Sie das Interview mit Kardinal Schönborn

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