Donnerstag, 10. Oktober 2013

UGKK: „Ökumenismus hat mit dem Proselitismus nichts gemeinsam“, - das Oberhaupt der UGKK


„Ökumenismus hat mit dem Proselitismus nichts gemeinsam. Wir sind Bürger im einen Staat und streben nach der eucharistischen Einheit. Die ökumenische Bewegung der Katholischen Kirche, die im Kontext des Zweiten Vatikanischen Konzils entstanden ist, ist heute eine Selbstverständlichkeit.

Und die Beziehungen, die sich in der Ukraine formieren, beeinflussen nicht nur unseren Staat, sondern auch Russland und fördern eine Annäherung im globalen Kontext. Deshalb bezeichnete der Papst Johannes Paul II. die Ukraine als „Labor des Ökumenismus““, - sagte Seine Seligkeit Sviatoslav Shevchuk, das Oberhaupt der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche, in einem Interview für das Internetportal  www.kommersant.ru. Im Interview ging unter anderem um die Wiederherstellung der Einheit mit den orthodoxen Glaubensbrüdern.
Der Proselitismus sei im Gegenteil zum Ökumenismus ein Versuch, von einer Kirche einen Teil der Gläubigen abzuspalten und für die eigene zu gewinnen. „Diese Art von der Annäherung verurteilen wir“.
Nach den Worten des Vorstehers der UGKK habe das Licht des Evangeliums einen Teil der ukrainischen Gesellschaft überhaupt nicht berührt: „Im Prinzip sind das die Heiden. Heute müssen wir – Katholiken und Orthodoxe – uns nicht nur darum kümmern, was innerhalb unserer Kirchen passiert, sondern auch um die Rettung der Seelen jener, die sich bis jetzt mit keiner Kirche identifiziert haben“.

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