Freitag, 20. September 2013

Seine Seligkeit Sviatoslav: Wir sollten „die Einheit dort schaffen, wo wir bereits heute eins sein können“ (UGKK)


(Ausgewählte Ausschnitte aus einem Interview mit dem Oberhaupt der UGKK)
- „Wir brauchen eine spirituelle Transformation unserer Gesellschaft“, – so nennen Sie die Notwendigkeit von Veränderungen und neuen Zugängen im Leben der heutigen Menschen.
- Die Taufe der Ukraine bedeutet für jeden von uns vor allem eins – sich einer bestimmten inneren spirituellen Tradition anzuschließen, diese auf der persönlichen Ebene zu übernehmen. Wir wissen, dass sich die damalige Gesellschaft infolge der Taufe stark verändert hatte, weil diese begann, nach spirituellen Gesetzen zu leben. Wenn wir heutzutage die Feier der Taufe nur als äußeres Ereignis betrachten, welches uns lediglich an ein bestimmtes historisches Datum erinnert, aber keine Beziehung zu unserem persönlichen Leben hat, dann werden solche Feiern unserer Seele keinen Nutzen bringen. Deshalb brauchen wir heutzutage, wie noch nie zuvor, eine tiefe spirituelle Transformation unserer Gesellschaft. Genauso wie in der Zeit des heiligen Volodymyrs, brauchen wir einen mächtigen Einheitsfaktor, der einen neuen Impuls dem Aufbau der Einheit unseres Volkes in den heutigen Kulturschichten und unter heutigen kulturellen Umständen verleihen würde. Besonders dann, wenn wir jene große Anzahl von negativen Tendenzen in Augenschein nehmen, welche für die Spaltung unseres Volkes und des Bewusstseins des heutigen Menschen arbeiten. Aber der Mensch allein kann diesen Zustand nicht verändern, außer mithilfe der göttlichen Gnade, welche von oben kommt, vom Spender jeden Lebens und aller himmlischen Gnaden.  
- Wie sehen Sie die zukünftige Entwicklungsrichtung der UGKK in Bezug auf die Vereinigung der ukrainischen Christenheit? Übrigens, habe ich einmal festgestellt, dass der liturgische Text des „Vaterunsers“ in allen orthodoxen Konfessionen, einschließlich der griechisch-katholischen, unterschiedlich lautet. Vielleicht, ist die Zeit gekommen, zumindest den Text der Liturgie zu vereinheitlichen. In seinem Gebet erfleht der Priester nämlich vom Allmächtigen Gott täglich: „Und gib uns, mit einem Mund und mit einem Herzen Deinen allverehrten und erhabenen Namen zu preisen und zu besingen, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar, und in alle Ewigkeit.“  Weiter auf UGKK

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