Sonntag, 29. September 2013

ÖSTERREICH: Post bringt erstmals Sondermarke mit ostkirchlichem Motiv heraus

Die Marke zeigt eine kostbare Nikolaus-Ikone aus der Wiener russisch-orthodoxen Nikolauskathedrale – Erzpriester Tyschuk: „Der Heilige Nikolaus verbindet die Menschen unterschiedlicher Konfession“


Wien, 23.09.13 (poi) Erstmals hat die Österreichische Post eine ostkirchliche Sondermarke herausgebracht, sie zeigt eine kostbare Nikolaus-Ikone aus der Wiener russisch-orthodoxen Nikolauskathedrale. Bei der gemeinsam mit dem Österreichischen Philatelistenverein St. Gabriel durchgeführten Präsentation der Marke mit dem Bild des als Schutzpatron Russlands verehrten Bischofs von Myra betonte der Pfarrer der Kathedrale, Erzpriester Wladimir Tyschuk, dass der Heilige Nikolaus – dessen Gebeine in der apulischen Hauptstadt Bari ruhen – auch heute die Menschen unterschiedlicher Konfession verbinde. Zugleich verweise der Heilige darauf, dass „Barmherzigkeit existiert“. An der Präsentation der Sondermarke aus der Serie „Sakrale Kunst in Österreich“ nahmen mit vielen Briefmarkenfreunden in der Nikolauskathedrale auch „Pro Oriente“-Präsident Johann Marte und „Pro Oriente“-Vizepräsident Prof. Rudolf Prokschi als Vertreter von Kardinal Christoph Schönborn teil. Die Feier wurde musikalisch vom Chor der Nikolauskathedrale unter Tatjana Stscherba gestaltet.

Erzpriester Chrysostomos Pijnenburg erinnerte bei der Präsentation daran, dass die auf der Briefmarke wiedergegebene Ikone mit einem schönen Silberoklad (Beschlag) aus dem 19. Jahrhundert stammt. Sie wurde 1949 aus Anlass des 50-Jahr-Jubiläums der Fertigstellung der Kathedrale vom damaligen Moskauer Patriarchen Aleksij I. dem Wiener russischen Gotteshaus geschenkt. Die Ikone zeige den Heiligen Nikolaus als „Vater seiner Gemeinde und fürsorgenden Bischof“, der sich beim Konzil von Nicäa entschieden zur Rechtgläubigkeit bekannte. Weiter auf PRO ORIENTE

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