Montag, 19. August 2013

UGKK: Seine Seligkeit Sviatoslav: „Die neugeweihte Patriarchalkathedrale ist ein sichtbares Zeichen der Kircheneinheit“

Die Patriarchalkathedrale der Auferstehung Christi in Kiew ist „ein sichtbares Zeichen der Einheit und der Integrität unserer Kirche in der Ukraine und im fernen Ausland“, – sagte das Oberhaupt und der Vater der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche am 17. August in seiner Predigt während der Internationalen Gesamtkirchlichen Wallfahrt anlässlich der Einweihung der Patriarchalkathedrale und des 1025-jährigen Jubiläums der Taufe der Ukraine-Rus´. „Wir haben sie alle zusammen erbaut, durch „Spendenziegelsteine“, die aus der ganzen Welt hier ankamen… Diese Kathedrale versammelt alle Söhne und Töchter der Volodymyrtaufe, sie ruft sie zur Einheit, zu einer Erneuerung im Glauben, zur Quelle der himmlischen Nahrung in der spirituellen Wüste der heutigen Welt“.


 Nach der Meinung Seiner Seligkeit Sviatoslavs, bekam das ukrainische Volk die neue Kathedrale der Auferstehung Christi als Zeichen der unerschütterlichen Anwesenheit des auferstandenen Christus unter uns. Dieser habe uns versprochen: „Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“. Der Prediger fuhr fort: „Eben hier wird Sein heiliger Name in Ewigkeit ruhen, der Name Dessen, Den weder Himmel noch Erde fassen können“.



Der Vorsteher fuhr fort: „In diesen Altar legten wir die Reliquien einer ganzen Gemeinschaft der Heiligen hinen: der Apostel Petrus und Paulus; des heiligen Andreas des Erstberufenen – des ersten von allen, die berufen wurden, und eines Verkünders der Frohbotschaft auf den Kiewer Bergen; der römischen Päpste Clemens und Martins, welche auf der ukrainischen Krim umkamen; des heiligen Märtyrers Yosafats, welcher die Einheit der Kiewer Kirche mit dem Römischen Apostolischen Stuhl durch sein eigenes Blut besiegelte; der seligen Märtyrer des 20. Jahrhunderts – Mykola Charnetskyis und Yosafat Kotsylovskyis“.
Anschließend rief das Oberhaupt der UGKK in Erinnerung: „Die jetzige Ukrainische Griechisch-Katholische Kirche ist eine direkte Nachfolgerin der Kirche der Volodymyrtaufe, deren Erbe wir mit den Anderen teilen – mit denen, welche mit uns in Freundschaft, dem gemeinsamen Glauben und in der Tradition verbunden sind, nicht aber in der vollen Gemeinschaft. Damals starben und auferstanden wir in den Fluten des Dnipro. Heute feiert unsere Kirche erneut ihre Wiedergeburt nach der grausamen Vernichtung in diesen Landen im Laufe der Jahrhunderte. Diese neue Kathedrale in Kiew steht als eine Erinnerung an die Herrlichkeit der Auferstehung des Herrn, sie erstrahlt auf die ganze Welt wie das Neue Jerusalem! Sie soll auch als eine Erinnerung an die Einheit dienen, zu welcher und der Herr selbst aufruft, denn nur in der Einheit und in der Liebe vermögen wir das lebendige Zeugnis vom Evangelium zu geben“.
Im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten zum 1025-jährigen Jubiläum der Taufe der Rus´-Ukraine durch den heiligen apostelgleichen Fürsten Volodymyr sagte S. S. Sviatoslav Folgendes: „An dem Tag, als die Kiewer getauft wurden, betete Fürst Volodymyr nicht nur für die Anwesenden, sondern auch für die zukünftigen Generationen, für die Kinder des neuen christlichen Volkes… Wenn wir den spirituellen Sinn dieses Ereignisses betrachten, dann können wir mit Sicherheit sagen, dass ab dem Augenblick der Taufe unser Volk den Reihen der christlichen Völker beitrat. Es wurde ein Teil des Volkes Gottes, ein Erbe des Neuen und ewigen Bundes in Jesus Christus. In diesem Taufbund wurde Gott – der Vater, der Sohn und der Heilige Geist, unser Gott, und wir wurden Sein Volk. Er nahm es als seinen „geliebten Sohn“ an, durch die Gnade des Heiligen Geistes und des Apostolischen Glaubens.“     
Am Ende seiner Predigt wandte sich das Oberhaupt der Kirche mit folgenden Worten an die Pilger welche aus der ganzen Welt gekommen waren – aus Nord- und Südamerika, Australien, verschiedenen Ländern West-, Nord- und Südeuropas, Kasachstans, Russlands, Weißrusslands und aus allen Teilen der Ukraine: „Ich grüße euch als Kinder Gottes in eurem neuem Haus! Denn diese Kathedrale wird nicht nur das Haus des Gebets des Vaters und des Oberhaupts unserer Kirche sein, in welchem der rangerste Bischofsstuhl steht. Sie ist vor allem ein Gotteshaus, ein Haus des Vaters für all seine Kinder“. UGKK

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