Mittwoch, 31. Juli 2013

UGKK: Gedenktag des apostelgleichen Fürsten Volodymyrs auf gesamtkirchlicher Ebene in der UGKK

Am 28. Juli wurde in der UGKK der Gedenktag des apostelgleichen Fürsten Volodymyrs auf gesamtkirchlicher Ebene begangen. Dem feierlichen Hochamt in der Patriarchalkathedrale der Auferstehung Christi stand der Vater und das Oberhaupt der UGKK vor – Seine Seligkeit Sviatoslav (Shevchuk). Seine Konzelebranten waren: Seine Exzellenz Ihor (Vozniak) – der Erzbischof und Metropolit von Lemberg, S. E. Volodymyr (Viytyshyn) – der Erzbischof und Metropolit von Ivano-Frankivsk, S. E. Vasyl (Semeniuk) – der Erzbischof und Metropolit von Ternopil und Zboriv, sowie S. E. Mykhailo (Koltun) – der Bischof von Sokal und Zhovkva, S. E. Dmytro (Hryhorak) – der Bischof von Buchach, S. E. Stepan (Menyok) – der Exarch von Donetsk und Kharkiv, S. E. Yosafat (Hovera) – der Exarch von Lutsk, S. E. Bohdan (Dzyurakh) – der Sekretär der Bischofssynode der UGKK, S. E. Yosyf (Milyan) – der Weihbischof der Kiewer Erzeparchie.

„Heute will ich hier, am Fundament der Patriarchalkathedrale der Auferstehung Christi, dem Herrngott für die Gabe des Glaubens durch das Leben, den Dienst und die Heldentat des großen apostelgleichen Fürsten Volodymyrs danken“, – sagte S. S. Sviatoslav zu den Gläubigen in seiner Predigt.

Er hob hervor, dass jedes christliche Volk einen ersten Apostel oder bevollmächtigten Verkünder habe, welcher das Licht des Christusglaubens diesem Volk und diesem Land brachte. „Wir, die Ukrainer, haben unseren apostelgleichen Fürsten Volodymyr, dessen Gedächtnis wir heute feierlich ehren wollen, insbesondere durch dieses feierliche Hochamt“, – fügte der Kirchenvorsteher hinzu.
Der Prediger erinnerte die Gläubigen daran, wie der Fürst Volodymyr einst gewesen war. „Als Heide bekannte sich Fürst Volodymyr zum Kult der Gewalt. Dieser Kult war der Sinn der heidnischen Religion, welche die Götzen der Slawenstämme zu Personen machte. Seinerzeit wollte Volodymyr durch den Kult des Schwertes die Kiewer Rus´ vereinen. Dieser Kult kam zum Vorschein sogar dann, als er mit Gewalt eine Frau erobern wollte, indem er die Schwester des Kaisers von Konstantinopel als Frau forderte. Er glaubte, dass die Gewalt, welche manchmal brutal war, diejenige Gottheit war, welche man verehren soll. Möglicherweise, hat er gerade damals, als er den Höhepunkt seiner Macht erreicht hatte, plötzlich seine Machtlosigkeit begriffen, und zwar vor den Mauern von Khersones.

Damals erkannte er einen anderen Gott, welchen die Christen verehren – jenen Gott, der die Liebe ist. Und er, ein mächtiger Herrscher, verzichtete auf die Gewalt, um zu lieben, und er kam zum Glauben an die Macht der Göttlichen Liebe, und er teilte sie mit seinem Volk“, – erzählte Seine Seligkeit.
Nach seinen Worten, geschah damals etwas, was man menschlich nur schwer begreifen könne – die Macht der Liebe erneuerte dieses Volk. „Die göttliche Liebe beflügelte den menschlichen Geist und erhob diesen durch die Entwicklung der Kultur, der Kunst und der Bildung auf die Spitze der europäischen Zivilisation. Gerade die Macht der Liebe und der Verehrung dieses Gottes, welcher die Liebe ist, erschuf aus verschiedensten Stämmen den mächtigsten Staat im damaligen Osteuropa. Eben die Macht der Liebe wurde zu einer spirituellen Revolution, zu einer Verklärung seiner Menschen und eröffnete ihnen den Weg ins Himmelsreich“, – sagte das Kirchenoberhaupt. WEITER AUF http://www.ugcc.org.ua/

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