Freitag, 5. Juli 2013

Українська Греко-Католицька Церква: Feierliche Übertragung der Reliquien des seligen Yosafats (Kotsylovskyi) und die Einweihung des renovierten Bischofspalais in Peremyshl



Bischöfe und Priester der UGKK werden am 7. Juli 2013 die Reliquien des seligen Märtyrers Yosafats (Kotsylovskyi) in die Erzkathedrale des heiligen Johannes des Täufers in Peremyshl (Przemysl, Polen) übertragen. Nach der Göttlichen Liturgie soll der Beschluss des Stadtrates von Peremyshl verlesen werden, gemäß welchem eine Straße nach dem „Seligen Bischof Yosafat Kotsylovskyi“ genannt wurde. Anschließend soll das renovierte Palais der griechisch-katholischen Bischöfe eingeweiht werden, – berichtete P. Bohdan Stepan, der Kanzler des Konsistoriums der Erzdiözese von Peremyshl und Warschau der UGKK.
Folgende Bischöfe werden an den Feierlichkeiten teilnehmen: S. E. Ivan (Martyniak) – der Metropolit der UGKK in Polen, Seine Exzellenz Volodymyr (Yushchak) – der Ordinarius der Eparchie von Breslau und Danzig der UGKK, S. E. Petro (Kryk) – der Apostolische Exarch der UGKK in Deutschland.
S. E. Yosafat (Kotsylovskyi) war der letzte griechisch-katholische Bischof in Polen vor der Liquidierung der UGKK. Im Jahre 1917 wurde er der Bischof der Eparchie von Peremyshl der UGKK. Es gelang ihm, die Strukturen der UGKK wiederaufzubauen, welche nach dem Ersten Weltkrieg zerstört waren, und die Entwicklung eines Priesterseminars in Peremyshl voranzutreiben. Nach seiner zweiten Festnahme durch den NKVD (der sowjetische Sicherheitsdienst) im Jahre 1946 wurde er von Peremyshl nach Kiew verlegt. Der Bischof wurde mehrmals gefoltert und brutal verhört, weigerte sich aber, zur Orthodoxie überzutreten und die Einheit mit der Katholischen Kirche aufzulösen. Deshalb wurde er zu 10 Jahren Konzentrationslager verurteilt und starb 1947 in Chapayivka bei Kiew. Im Jahre 1977 wurden seine Gebeine nach Lemberg überführt und insgesamt siebenmal an verschiedenen Orten umgebettet, weil der KGB sie vernichtet wollte. Im Jahre 2001 sprach Papst Johannes Paul II. den Bischof Yosafat (Kotsylovskyi) selig und am 31. Mai 2013 wurde ein Teil der Reliquien des Seligen aus Stryi nach Peremyshl übertragen.
Am 13. Juni beschloss der Stadtrat von Peremyshl, eine Straße nach dem „Seligen Bischof Yosafat Kotsylovskyi“ zu benennen. Es handelt sich um die Straße, in welcher die Erzkathedrale der UGKK und das im Jahre 1900 erbaute Palais der Bischöfe von Peremyshl liegen. Der selige Yosafat war der letzte Bischof, welcher in diesem Palais gearbeitet hatte. Das Gebäude wurde später umgebaut und als Nationalmuseum des Peremyshler Landes genutzt. Am 4. April 2001 wurde das Palais der Erzeparchie von Peremyshl der UGKK zurückgegeben.
Nach den offiziellen Feierlichkeiten, welche am 7. Juli 2013 stattfinden sollen, soll das Palais für die Besucher eröffnet werden. In seinen Räumen werden die Kurie der Metropolie der UGKK in Polen und die Metropolitenresidenz untergebracht. Im 1. Stock soll eine Ikonenausstellung eröffnet werden.
Українська Греко-Католицька Церква: Feierliche Übertragung der Reliquien des seligen Yosafats (Kotsylovskyi) und die Einweihung des renovierten Bischofspalais in Peremyshl

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