Dienstag, 18. Juni 2013

Українська Греко-Католицька Церква: Seine Seligkeit Sviatoslav schlägt vor, dass die nächste Päpstliche Synode über die Natur und Mission der Kirche Christi nachdenkt



S. S. Sviatoslav nahm am 13. Und 14. JuniamviertenTreffen des 13. Ordentlichen Rates des Generealsekretariats der Bischofssynode im Vatikan teil. Die Aufgabe dieses Treffens bestand darin, drei mögliche Themen für die nächste, 14. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode der Katholischen Kirche zu wählen, welche im Oktober 2015 stattfinden wird. Die nächste Versammlung der Synode findet im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag des Abschlusses des II. Vatikanischen Konzils statt.
Das zentrale Ereignis dieses Treffens war die Audienz des Heiligen Vaters. Nikola Eterovic – der Generalsekretär der Päpstlichen Bischofssynode, präsentierte dem Papst die Vorschläge der Oberhäupter von 13 Katholischen Ostkirchensui iuris, der Vorsitzenden von 114 Bischofskonferenzen, der Leiter von 26 Dikasterien der Römischen Kurie und des Vorsitzenden des Generaloberenrates der Ordensgemeinschaften. Als mögliche Themen für die nächste Päpstliche Synode wurden Vorschläge eingereicht, welche die Familie, die Ökologie des Menschen, die Anthropologie in der säkularisierten Welt und die Synodalität der Kirche betreffen.
In seinem Wort an den Heiligen Vater schlug S. S. Sviatoslav seinerseits vor, eines der wichtigsten Themen des 2. Vatikanums aufzugreifen – die Natur und die Mission der Kirche Christi, deren Frucht die Lehrkonstitution des Konzils über die Kirche „Lumengentium“ ist. Das Oberhaupt der UGKK hob hervor, dass gerade die erneuerte Sicht der Kirche als das Volk Gottes und das universale Heilssakrament zur Grundlage des Verständnisses der Natur und der Mission der Katholischen Ostkirchen wurde.
S. S. Sviatoslav unterstrich, dass ein frischer Blick auf diese Thematik nach 50 Jahren wichtig dafür sein wird, um heutzutage über die Beziehung zwischen der östlichen und der westlichen Ekklesiologie, das Verständnis des Primats des Bischofs von Rom und der bischöflichen Kollegialität und die Natur der Orts- und der Partikularkirchen in ihrem Verhältnis zum universalen Charakter der Katholischen Kirche nachzudenken.
„Diese Thematik wird auch eine wichtige ökumenische Dimension haben, wenn man die Tatsache bedenkt, dass das Thema, an welchem die Gemeinsame Orthodox-Katholische Theologische Kommission zurzeit arbeitet, eben das Verhältnis zwischen dem Dienst des Nachfolgers des Apostels Petrus und der Synodalität der Kirche ist“, – so der Vorsteher der UGKK.
Zum Abschluss des Treffens ermutigte Papst Franziskus die Ratsmitglieder, mit Mut an ihre Arbeit zu gehen. Denn der Dienst des Nachfolgers des hl. Petrus solle in der ständigen Einheit mit dem synodalen Charakter des kirchlichen Daseins geschehen. Die Arbeit der Bischofssynode der Katholischen Kirche und ihrer Organe sei dessen Manifestation.



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