Montag, 3. Juni 2013

Papst fordert Freilassung der Geiseln in Syrien (KATHWEB)

"Alles geht verloren mit dem Krieg. Alles gewinnt man mit Frieden" - Franziskus feierte Messe mit verletzten Soldaten und rief am Petersplatz zum Teilen und zur Versöhnung auf

02.06.2013

 
 
Vatikanstadt, 02.06.2013 (KAP) Papst Franziskus hat die seit fast zwei Jahren tobenden Kämpfe in Syrien beklagt, die vor allem die wehrlose und friedliebende Zivilbevölkerung beträfen. Die Gewalt zöge Tod, Zerstörungen, ungeheuere Schäden an der Wirtschaft und der Umwelt und sowie die Verschleppung von Menschen nach sich, sagte er am Sonntag nach seinem Mittagsgebet auf dem Petersplatz. Ausdrücklich appellierte Franziskus an die "Menschlichkeit der Entführer, ihre Geiseln freizulassen". Am 22. April waren in der Nähe von Aleppo zwei Bischöfe verschleppt worden. Von ihnen fehlt seither jede Spur. Franziskus versicherte alle verschleppten Personen und deren Familien seines Gebets und seiner Solidarität. "Beten wir immer für das geliebte Syrien", sagte der Papst.

Weiters rief der Papst zu Versöhnung in Lateinamerika auf. Bei seinem Mittagsgebet begrüßte er Friedensinitiativen in verschiedenen Ländern des Kontinents. Konkrete Beispiele nannte er nicht. Den Sonntag zuvor hatten sich die Unterhändler von Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos und der linksgerichteten Guerilla FARC auf eine Landverteilung an Vertriebene und Rebellen geeinigt. Die katholische Bischofskonferenz des Landes nannte den ersten Teilerfolg in den seit sechs Monaten andauernden Verhandlungen einen Grund zu "großer Freude" und mahnte weitere Ergebnisse an. Weiter auf KATHWEB

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