Samstag, 29. Juni 2013

Українська Греко-Католицька Церква: Die UGKK und die RKK Polens unterzeichneten in Warschau eine gemeinsame Erklärung zum 70. Jahrestag der Tragödie von Wolynien

Die entsprechende Zeremonie fand am 28. Juni 2013 statt, im Vorfeld der Gedenkveranstaltungen zur Ehrung der Opfer des 70. Jahrestages der Verbrechen in Wolynien.
Unter dieser Erklärung stehen die Unterschriften Seiner Seligkeit Sviatoslav (Shevchuk) – des Oberhaupts des Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche, sowie von Erzbischof Jozef Michalik – dem Metropoliten von Peremyshl des lateinischen Ritus und dem Vorsitzenden der Polnischen Bischofskonferenz, Erzbischof Mechyslav Mokshytskyi – dem Metropoliten von Lemberg des lateinischen Ritus und dem Vorsitzdenden der Römisch-Katholischen Bischofskonferenz der Ukraine, Erzbischof Ivan Martynyak – dem Metropoliten von Peremyshl und Warschau der UGKK.
Im Dokument wird betont, dass „Eine christliche Bewertung des Verbrechens in Wolynien nach einer eindeutigen Verurteilung und nach einer Versöhnung verlangt“. „Wir glauben, dass die Gewalt und die ethnischen Säuberungen unter keinen Umständen als eine Methode für die Lösung von Konflikten gelten dürfen und weder durch ein politisches, noch durch ein ökonomisches oder religiöses Interesse gerechtfertigt werden können. Wir streben danach, der unschuldig Umgekommenen zu gedenken, bei Gott um die Vergebung für die begangenen Verbrechen zu bitten und alle Ukrainer und Polen, sowohl in Polen als auch in der Ukraine und in der ganzen Welt zu einer Öffnung des Herzens und des Verstandes für eine gegenseitige Vergebung und Versöhnung zu ermutigen“, – betonen die Kirchenhierarchen.
Zitiert werden auch die Worte Seiner Seligkeit Liubomyrs (Huzar), welche dieser im Jahre 2001 ausgesprochen hatte: „Leider haben einige Söhne und Töchter der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche Böses ihren Nächsten aus dem eigenen Volk und aus den anderen Völkern angetan“.
„Ich möchte als Oberhaupt der Griechisch-Katholischen Kirche diese Worte wiederholen und heute unsere polnischen Brüder um Vergebung für die Verbrechen bitten, welche im Jahre 1943 getan wurden“, – so die Worte Seiner Seligkeit Sviatoslavs im Dokument.
„Im Namen der Wahrheit sind wir der Meinung, dass auch der Standpunkt derjenigen Polen, die den Ukrainern Böses taten und mit Gewalt auf Gewalt antworteten, die Vergebung und eine Bitte um Vergebung erfordert. Als Vorsitzender des polnischen Episkopats, bitte ich unsere ukrainischen Brüder um Vergebung“, – sagte der Vorsitzende des römisch-katholischen Episkopats Polens.

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