Freitag, 3. Mai 2013

SYRIEN: Gebetstag um Frieden und für die Freilassung der entführten Metropoliten am 11. Mai (PRO ORIENT)

Appell an die Christen in aller Welt, sich dem „Gebetstag für Syrien“ anzuschließen – Jordanischer Prinz Hassan bin Talal fordert sofortige Freilassung der entführten Aleppiner Metropoliten

Damaskus-Amman, 02.05.13 (poi) Die Kirchen in Syrien werden eine Woche nach dem orthodoxen Karsamstag – 11. Mai – an vielen Orten einen besonderen „Gebetstag um Frieden in unserer geliebten Heimat“ begehen und dabei insbesondere auch für die Befreiung der beiden entführten Aleppiner Metropoliten Mar Gregorios Youhanna Ibrahim und Boulos Yazigi beten. Die syrischen Christen bitten zugleich ihre Glaubensgeschwister in aller Welt, mit ihnen gemeinsam den „Gebetstag für Syrien“ am 11. Mai mit Gebet und Fasten zu halten. 

Der Gebetstag am 11. Mai ist die erste Veranstaltung dieser Art, an der praktisch alle christlichen Gemeinschaften des Landes teilnehmen wollen. Vier Gebetsanliegen stehen im Mittelpunkt: Rückkehr des Friedens, Freilassung der beiden entführten Metropoliten „und aller anderen Entführten“, Hilfe für die durch das Erlebnis der Gewalt traumatisierten Kinder, Unterstützung für die mehr als 30 Prozent der syrischen Bevölkerung, die entweder ins Ausland geflüchtet sind oder als Inlandsflüchtlinge ihr Leben fristen müssen. 

In einem von „Open Doors“ veröffentlichten Schreiben der Organisatoren wird daran erinnert, dass die Christen in Syrien eine tiefe Krise durchmachen und in Gefahr sind, die Hoffnung zu verlieren. Angesichts von Gewalt und Verfolgung bemühten sich die Christen aber trotzdem, „ihre Augen auf Christus zu richten und Sein Antlitz in ihrem Heimatland zu entdecken“. Diesem Ziel diene auch der Gebetstag. 

Angesichts der Gefahr des Reisens in dem vom Krieg zerrissenen Land wird es am 11. Mai in erster Linie lokale Gebetstreffen geben, „soweit es möglich ist“. In Damaskus soll ein Gebetstreffen auf einem großen Sportplatz veranstaltet werden, aber auch in verschiedenen Gotteshäusern der Hauptstadt wird es Gebetstreffen geben. Weiter auf PRO ORIENT

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