Donnerstag, 9. Mai 2013

Osterbotschaft 2013 des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I.



NIB_5549
Geliebte Mitbrüder und liebe gottliebende Kinder der Kirche,
Christus ist auferstanden!
Die Botschaft der Auferstehung, welche die salbentragenden Frauen, die Myrophoren, den Jüngern Christi verkündeten, wurde von diesen als reine Phantasie aufgefasst. Und doch erwies sich die für ein Märchen gehaltene Nachricht als Wahrheit. Mehrfach erschien der auferstandene Christus seinen Jüngern.
Auch in unserer Zeit halten die Rationalisten die Botschaft von der Auferstehung für ein Märchen. Im Gegensatz dazu beschränken wir Gläubigen uns nicht darauf, nur zu glauben, sondern wir erfahren die Auferstehung als ein unumstößliches Ereignis in unserem Leben.
Wenn es nötig ist, besiegeln wir unser Zeugnis durch die Preisgabe unseres Lebens. Denn im auferstandenen Christus überwinden wir den Tod und werden von der Furcht vor ihm befreit. Unser Mund füllt sich mit Freude, wenn wir sagen: Christus ist auferstanden! Unsere Heiligen, die für die Welt tot sind, leben unter uns und antworten auf unsere Bitten. Die Welt nach dem Tod ist realer als die Welt vor dem Tod. Christus ist auferstanden und lebt mitten unter uns. Er hat uns versprochen, bis zum Ende der Welt bei uns zu bleiben. Und tatsächlich: Er ist bei uns – als Freund, als Bruder, als Arzt und als Spender jeglichen Gutes.
Gepriesen sei unser Gott, der von den Toten auferstanden ist und allen das ewige Leben schenkt. Wo ist, Tod, Dein Sieg? Christus ist auferstanden und hat „den einst maßlos Prahlenden als lächerlich dem Spott preisgegeben“ (s. 9. Ode des Kreuz-Auferstehungskanons im vierten Ton, Dichtung des hl. Johannes von Damaskus). Alles ist von Licht erfüllt und unsere Herzen von grenzenloser Freude. Weiter auf http://metropolisvonaustria.at/

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