Dienstag, 21. Mai 2013

Bischöfe bekennen sich zum Ringen um die Einheit der Kirchen (Metropolisvonaustria)



oekumene_xDas Verhältnis der christlichen Kirchen in Österreich zueinander ist sehr zufriedenstellend, „aber ganz zufrieden werde ich sein, wenn die Einheit der Kirchen Wirklichkeit sein wird.” Das hat Metropolit Arsenios in einem moderierten Gespräch mit dem evangelisch-lutherischen Bischof Michael Bünker und dem Innsbrucker katholischen Bischof Manfred Scheuer betont, das in der aktuellen Ausgabe des Magazins “Info Europa” veröffentlicht wurde.
Metropolit Arsenios räumt ein, dass es derzeit keine gemeinsame Vorstellung einer Kircheneinheit gibt. Die Kirchen hätten Tausend Jahre in verschiedenen Traditionen die Einheit erlebt, weitere tausend Jahre aber auch die Trennung. Arsenios: “Sicher können wir die Einheit in verschiedenen Traditionen erleben, aber die Einheit des Glaubens ist wichtig.” Die kommende „Lange Nacht der Kirchen“ (24. Mai) sei eine sehr gute Gelegenheit für die Christen, einander zu besuchen und einander so besser kennenzulernen, so der Metropolit.
Um das Ziel der Einheit der christlichen Kirchen und wie diese Einheit aussehen soll muss weiter gerungen werden, betont Bischof Manfred Scheuer. Es sei wichtig, sich in den jeweiligen Stärken auszutauschen und nicht so sehr oder nur darauf fixiert zu sein, was noch nicht oder nicht möglich ist, so Scheuer: “Es gibt die gelebte Ökumene, es gibt die diakonische, die caritative Praxis, es gibt das gemeinsame auch politische Zeugnis, und ich glaube schon, dass wir gemeinsam ein Christuszeugnis ablegen in der Gegenwart. Dafür bin ich dankbar.” Es gehöre aber mit zu den Grundprinzipien der Ökumene, “dass ich vom anderen nicht etwas fordere, das er von seinem Selbstverständnis her nicht einlösen kann. Das möchte ich auch respektieren. Und das gilt umgekehrt für die anderen Konfessionen auch.” http://metropolisvonaustria.at

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